Annona Epigraphica Austriaca erscheint auf der Website des Instituts für Alte Geschichte der Universität Wien (http://altegeschichte.univie.ac.at/forschung/aea/) und wie bisher auch in der Zeitschrift Romanes Austria. Im Rahmen einer Untersuchung des defensor civitatis (griechisch: σύνδικος oder ἔκδικος) wurde einer der Autoren der vorliegenden Annotationes auf das epigraphische Dossier zu σύνδικοι1 in der Provinz aufmerksam. In Bosana wurden die Bauarbeiten häufig von einem σύνδικος und zwei weiteren Auftraggebern ausgeführt, denen das Adjektiv πιστός (fast immer im Gen.
In einer Inschrift wurde die Linie in der Mitte der Tabula über den eigentlichen Rahmen geschrieben, vermutlich weil die gesamte Breite der vorbereiteten Fläche ungestört genutzt werden konnte16. 15 PAES III A AD): Die letzte Textzeile erstreckt sich über den rechten Rahmen und setzt sich – von unten nach oben – in der rechten Verlängerung des Schwalbenschwanzes fort. 5, die möglicherweise topografische Informationen über den genauen Standort des Brunnens enthielt (Zeile 5: ἡ̣ ἀἡἰἰἰἰ), der von ἀἡἰ abhing.
Anmerkung 4) und wahrscheinlich außerhalb der Stadt gefunden wurde, wäre der Zusatz [Βοσανηνῶ]ν̣ denkbar: „der Brunnen der Einwohner von Bosana, zwischen dem. Auch die gleichzeitige Verwendung der beiden Wendungen κύριος μου und διασημότατος ἡμῶν ἡγεμών ist unproblematisch, da es sich um feste Ausdrücke handelt30. In der Bauinschrift IGLS
Nach der hier zitierten Beschreibung der Wetzstein-Inschrift (Anmerkung 31) ist es durchaus möglich, dass eine oder mehrere Zeilen fehlen, in denen beispielsweise am wahrscheinlichsten erscheint, dass πόλις bedeutet, dass Bostra und Saon gerade dort waren βουλευτήής und ἔκος; vgl. Der Herkunftsort dieses Steins, dessen Standort unbekannt ist, unterscheidet sich in den beiden Ausgaben ebenso wie in der übrigen Literatur und muss daher erneut eingeführt werden.
Als Farrell jedoch die Inschrift sah, war sie für Ch. sicherlich näher an Tithronion als an Drymaia/Drymos. Jerome Farrell von der British School, im Frühjahr 1909, während einer Reise in Nord-Phokis“ und N.B. Daraus folgt, dass A in der Nähe des antiken Tithronion gefunden wurde, aber möglicherweise von anderswo stammt.
In der veröffentlichten Abbildung ist die rechte Seite der Inschrift abgeschnitten: Pro Zeile fehlen 1-2 Buchstaben (die jedoch in der Veröffentlichung berücksichtigt werden), dann bricht der Stein unregelmäßig ab. Leider enthält die Publikation, wie so oft, weder ein Exemplar noch eine Abbildung. Die beiden Stätten liegen nahe beieinander: Die Kombination der Namen Dikili Taş und Çat in der Nähe des antiken Ouasada kann kaum ein Fehler sein.
Später wurden zumindest einige Teile des Architravs des Dogamoas-Grabes in der Kirche von Aşa Gözlü installiert.
Obwohl der Text der Inschrift keinen direkten Hinweis auf den ursprünglichen Aufstellungsort des Steins gibt, wurde die naheliegende Annahme getroffen, dass er höchstwahrscheinlich mit dem Fayum, vielleicht sogar mit der Bezirkshauptstadt, in Verbindung stand72. Die Tatsache, dass die Schenkung nicht nur an Zeus und Athene gerichtet ist, sondern auch an die als Polytheum organisierten Kiliker – eine von den Ptolemäern eingeführte Sonderform der Vereinigung – könnte einen weiteren Beweis in diese Richtung liefern. Andererseits wurde in der Kreishauptstadt der Arsinoiten in römischer Zeit ein ἄμφοδον namens Κιλίκων74 dokumentiert, das möglicherweise ein Überbleibsel eines kilikischen Polytheums darstellt.
Daher ist es durchaus sinnvoll, den Ursprung von SB IV 7270 Krokodilopolis in Betracht zu ziehen. 73 Zur Charakterisierung der Organisationsform Polyteuma und den vorherrschenden Quellen siehe jüngst P. Sänger, Das Polyteuma in der hellenistischen Staatenwelt:. Hrsg.), Minderheiten und Migration in der griechisch-römischen Welt: Politische, rechtliche, religiöse und kulturelle Aspekte (Studien zur historischen Migrationsforschung 31), Paderborn.
Philippou veröffentlichte in der Lokalzeitung Αἰών (SEG 6, 810) eine Ehrenstiftung für Caracalla, die sich heute im Lapidarium des Regionalmuseums von Paphos befindet. Anlass für die Errichtung des Denkmals war vermutlich – was nicht verwunderlich ist – die Machtübernahme nach dem Tod seines Vaters (zunächst gemeinsam mit seinem Bruder Geta) 4. Worauf bezieht sich das dritte Datum? Lambda ist kursiv geschrieben, wobei der linke Schrägstrich etwa auf halber Höhe rechts beginnt und in einem weiten Bogen auf der linken Seite endet; Epsilon ist lunar und auf jeden Fall (im Gegensatz zu Theta) nach rechts offen.
Dato che è certo che a parlare sia il defunto in prima persona (cf. v. 6 κατέβην; v. 13 ἐμῶν ἀποπαύετε θρήν̣ [ων]), suggesterisco di integrare ἐ]μὰ κ Was du tust , mit der Bedeutung meiner Klagelieder il Millionen destino'77. Da die Form der ortografica sarebbe ἀλάμπετον ist: Der Copista hat die bilabiale Nase in die Alveolarhöhlen gebracht, danach folgt seine Aussprache. Auf der Inschrift war das I, das heute im Bruch verloren gegangen ist und nicht mehr erkennbar ist, offenbar mit dem N verbunden (vgl. pon^i Z. 5), was angesichts der unterschiedlichen und teilweise ungewöhnlichen Ligaturen durchaus der Fall sein dürfte Der Zusammenhang mit dem Buchstaben I in dieser Inschrift (z. B. vix^it in Zeile 3) ist nicht überraschend.
Obwohl es keine Belege für die Namen Castena (mask.) und Castenia (fem.) gibt, dürfte die Inschrift wahrscheinlich besser sein. Cecina (also!) Lolliana genannt wird (CIL VI 512 = ILS 4154), zeigt dies – abgesehen vom Versuch, die Familie mit dieser Namenswahl in eine alte italienische Tradition einzuordnen – nur, dass der Sinn für die korrekten Formen des Namens vorhanden ist bereits verloren gegangen war es. 1 hat noch eine Spur des M (vgl. Zeichnung in IDR 3/2, S. 338), aber gerade diese Stelle ist heute von einer alten Putzschicht bedeckt.
Kubitschek hatte bereits darüber nachgedacht, den Wortanfang BEN zu ben[e merenti] hinzuzufügen, fügte aber hinzu: „Die Auflösung von ONI BEN in Zeile 1 zu c]oni(ugi) ben[e merenti] ist aufgrund der Position in der nicht möglich.“ Fügt man jedoch ONI zu Leoni hinzu und sucht man nach dieser Kombination zusammen mit der Zahl XIIII in der entsprechenden Clauss-Slaby-Epigraphendatenbank, so findet man unter den Treffern eine römische Stadtinschrift, deren Textstruktur dem Baden-Fragment entspricht und wurde bereits im Korpus christlicher Inschriften in Rom veröffentlicht, soll aber verschwunden sein89.