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Emanuel Seyringer

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Academic year: 2023

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If the goal is to support the use of alternative means of transport for shopping, cycling and pedestrian traffic seem to be alternatives to car travel. Combined with the short distances to the next store, mostly found in supermarkets in central locations, switching to alternative means of transport would be relatively easy for some customers.

Problemstellung

Aufgabenstellung und Zielsetzung

Arbeitsablauf

Hypothesen

Der Anteil der Frauen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß einkaufen, ist höher als der Anteil der Männer. Mit zunehmendem Alter der Käufer (ab 30 Jahren) steigt der Anteil von öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrädern und Fußgängern an der Verkehrsträgerverteilung.

Richtlinien zu Standortentscheidungen (Betreiberseite)

Rechtliche Rahmenbedingungen

Für die physikalische Verträglichkeitsprüfung gibt es ein einheitliches Verfahren, das je nach Projektgröße und konkreter Situation variieren kann. Voraussetzung für den Bau eines Supermarktes ist eine Baugenehmigung in einem als Gewerbegebiet ausgewiesenen Wohngebiet oder gemischten Wohngebiet.

Richtlinien zur Planung

m2 mit Selbstbedienung (z.B.: Plus, Edeka), vor allem aufgrund des allgemein hohen Verkehrsaufkommens, des hohen Anteils des motorisierten Individualverkehrs und der oft ungünstigen Entwicklung des Umweltverbundes. Alle für die Berechnung erforderlichen Werte, mit Ausnahme der Verkaufsflächen und der Aufschlüsselung der Brachflächen, werden in tabellarischer Form dargestellt.

Abb. 1:   Ablaufdiagramm bei der Abschätzung des Verkehrsaufkommens nach Bosserhoff  (Bosserhoff, 2005)
Abb. 1: Ablaufdiagramm bei der Abschätzung des Verkehrsaufkommens nach Bosserhoff (Bosserhoff, 2005)
  • Informationen über Kunden
  • Einzugsbereiche von Einkaufszielen
  • Einfluss Modal Split
  • Umsatz
  • Tagesganglinien

Die Attraktivität der Umwelt beeinflusst nicht nur den Anteil der zu Fuß zurückgelegten Wege, sondern auch die Akzeptanz von Fußwegen. Tägliche BAGG-Fortschrittskurve, ermittelt von der Bundesarbeitsgemeinschaft für mittlere und große Einzelhandelsunternehmen (1993); Donnerstag und Freitag.

Abb. 3:   Altersstrukturen in den Befragungsgemeinden (Statistik Austria, 2008)
Abb. 3: Altersstrukturen in den Befragungsgemeinden (Statistik Austria, 2008)

Ergebnisse vergleichbarer Untersuchungen

Krumm et. al. (1993)

Der hohe Wert am Spätnachmittag verschwindet, was durch die Abwesenheit von Kunden beim Einkaufen nach der Arbeit erklärt werden kann und auch gut mit der Erklärung für die hohen Werte am Spätnachmittag an Wochentagen übereinstimmen würde. Die hohen Werte am späten Nachmittag im Tagestakt großer Einkaufszentren in Randlagen (PG-Linie) deuten möglicherweise auf einen „Ausflugscharakter“ der Einkaufstouren hin.

Knoflacher und Daschütz (2004)

Auswahl und Beschreibung der Standorte

  • Städtisches Gebiet – Randlage: Wien – Penzing
  • Ländliches Gebiet – Randlage: OÖ – Marktgemeinde Timelkam
  • Stadt – Ortskern: Wien – Neubau
  • Ländliches Gebiet – Ortskern: OÖ – Gemeinde Neukirchen an der Vöckla

Die Marktgemeinde Timelkam (ca. 6.000 Einwohner, Bevölkerungsdichte ca. 330 Einwohner/km2; www.timelkam.at) liegt im Bezirk Vöcklabruck, ca. 5 km westlich der Bezirkshauptstadt. Die Gemeinde Neukirchen an der Vöckla (ca. 2.500 Einwohner, Bevölkerungsdichte ca. 107 Einwohner/km2; www.neukirchen-vöckla.at) liegt im Bezirk Vöcklabruck, ca. 12 km nordwestlich von.

Abb. 12:   Supermarktstandort in Wien – Penzing (Karte: www.gmap-pedometer.com)
Abb. 12: Supermarktstandort in Wien – Penzing (Karte: www.gmap-pedometer.com)

Befragung der Kunden

Befragungszeitraum und Stichprobenauswahl

Fragebogen

Diese Fragen beziehen sich auf die soziodemografischen Daten der Personen: Geschlecht, Alter, Wohnort, Besitz eines Führerscheins, Verfügbarkeit von Autos und Haushaltsgröße. Diese Frage bezieht sich auf den Einkauf im Supermarkt vor Durchführung der Befragung: Verkehrsmittel, Anzahl der Personen, mit denen eingekauft wurde, Anzahl der Personen, für die eingekauft wurde, Ausgangspunkt des Weges zum Supermarkt mit den geschätzten Entfernungen zu das Geschäft (in Kilometern und Minuten), nächstes Ziel nach dem Einkauf, Ausgaben in diesem Geschäft, Häufigkeit des Einkaufs in diesem Geschäft, Art der Waren und Gewicht der Waren.

Interviewablauf

War der Hauptwohnsitz nicht der Ort, an dem man zum Zeitpunkt der Befragung wohnte, wurde der vorübergehende Wohnsitz als solcher im Fragebogen eingetragen (z. B. bei Urlaubern). Bei den Fragen 9a (Darf ich fragen, wie viel Geld Sie gerade in diesem Supermarkt ausgegeben haben?) und 13 (Darf ich fragen, wie alt Sie sind?) wurde immer zuerst der genaue Wert abgefragt.

Befragung der Filialleiter

Bei der Nutzung mehrerer Verkehrsmittel (z. B. öffentliche Verkehrsmittel in Kombination mit Fußweg) wurde nur das primäre Verkehrsmittel (in diesem Fall öffentliche Verkehrsmittel) erfasst. In den Kapiteln 5.1 und 5.2 werden die „persönlichen Aspekte“ (also Alter, Geschlecht, Besitz eines Führerscheins, Verfügbarkeit eines Autos und Haushaltsgröße) analysiert.

Abb. 16:  Excel Eingabemaske für die Fragebogenauswertung
Abb. 16: Excel Eingabemaske für die Fragebogenauswertung

Soziodemographische Eigenschaften der befragten Personen

Alter (im Fragebogen: Frage 13)

Um dennoch einen Vergleich zu ermöglichen, werden je nach Aufgabenstellung die Ergebnisse mit den Werten verglichen, die den gewünschten Daten möglichst nahe kommen.

Tab. 1:    Anteile der Altersgruppen bei den befragten Personen und die relativen  Zufallsfehler (0,95 Konfidenzintervall)
Tab. 1: Anteile der Altersgruppen bei den befragten Personen und die relativen Zufallsfehler (0,95 Konfidenzintervall)

Geschlecht

Haushaltsgröße (im Fragebogen: Frage 8)

Auch bei den Werten für durchschnittliche Haushaltsgrößen lassen sich Tendenzen zum vermehrten Vorkommen von Mehrpersonenhaushalten erkennen.

Abb. 19:  Haushaltgrößen der befragten Personen
Abb. 19: Haushaltgrößen der befragten Personen

Verfügbarkeit von Führerschein und Fahrzeugen

Führerscheinbesitz (im Fragebogen: Frage 1b)

Pkw-Verfügbarkeit (im Fragebogen: Frage 1c)

Exemplarisches Mobilitätsverhalten anhand von Beispielen aus der Befragung

Die Länge der Strecke wurde deutlich unterschätzt, denn unsere Ermittlung ergab eine Distanz von 2 km. Für den Einkauf von Lebensmitteln und Haushaltsgegenständen im Supermarkt wurden 35 Euro ausgegeben (die durchschnittlichen Ausgaben an diesem Standort liegen bei etwa 20 Euro pro Besucher). Der Halt am Supermarkt war Teil einer Wegekette, nach dem Einkaufen fuhr die Frau nach Vöcklabruck (ca. 4 km), um weitere Einkäufe zu erledigen.

Dieses Beispiel wurde gewählt, da sich dieser Standort hinsichtlich der Zusammensetzung des Modalsplits grundlegend von den anderen Standorten in der Studie unterscheidet. Mit der ermittelten Distanz (0,2 km; bei so kurzen Distanzen schwer zu bestimmen) ergibt sich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 3 km/h. Die Ausgaben lagen mit 21 Euro leicht über dem Durchschnitt von 17 Euro pro Jahr Besucher am Standort Wien-Neubau.

Der Einkauf

  • Anzahl der Personen mit denen eingekauft wurde (im Fragebogen: Frage 2)
  • Anzahl der Personen für die eingekauft wurde (im Fragebogen: Frage 7)
  • Gekaufte Warengruppen (im Fragebogen: Frage 10)
  • Gewicht der eingekauften Waren (im Fragebogen: Frage 11)
  • Ausgaben pro Einkauf (im Fragebogen: Frage 9a)
  • Ausgaben pro Monat und Supermarkt

Ein Vergleich der Mittelwerte der vier Standorte mit der durchschnittlichen Haushaltsgröße zeigt, dass diese relativ gut übereinstimmen. Auch die Werte für Radfahrer in Wien-Penzing (Stadt – Stadtrand) sind relativ hoch, obwohl die Stichprobengröße für diese Gruppe nicht sehr hoch ist und die Zufallsfehler daher sehr hohe Werte aufweisen. Aus den erhobenen Ausgaben pro Jahr wurden die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben an den jeweiligen Standorten berechnet Käufe (Tabelle 13) und die Kaufhäufigkeiten (Tabelle 16).

Um die Werte für die Berechnung zu erhalten, wurden die entsprechenden Werte den Klassen zugeordnet (Tabelle 17) und der monatliche Durchschnitt der Ausgaben berechnet. Aufgrund der hohen Standardabweichungen und der teilweise geringen Stichprobenanzahl kam es zu sehr hohen Zufallsfehlern bei den durchschnittlichen Kosten pro Monat. Die höchsten Werte gibt es für Radfahrer am Standort am Stadtrand.

Tab. 7:   Anzahl der Personen mit denen eingekauft wurde und die relativen Zufallsfehler  (0,95 Konfidenzintervall; bei den Feldern mit Bindestrichen ist eine Berechnung des  Zufallsfehlers nicht möglich)
Tab. 7: Anzahl der Personen mit denen eingekauft wurde und die relativen Zufallsfehler (0,95 Konfidenzintervall; bei den Feldern mit Bindestrichen ist eine Berechnung des Zufallsfehlers nicht möglich)

Der Einkaufsweg

  • Modal Split (im Fragebogen: Frage 1)
  • Einkaufshäufigkeit (im Fragebogen: Frage 9b)
  • Hin- und Rückweg (im Fragebogen: Frage 3c)
  • Einzugsbereiche (im Fragebogen: Frage 5 und Frage 6)
  • Wohnort (im Fragebogen: Frage 12)
  • Wichtige Ergebnisse der Einzelauswertung

Die meisten Menschen radeln zum Einkaufen zur Filiale in Neukirchen (ländlicher Raum – Ortsmitte). Öffentliche Verkehrsmittel sind überall bedeutungslos, außer in Wien-Neubau (Stadtgebiet - Stadtzentrum). Für den Standort Neukirchen (ländlicher Raum – Ortsmitte) funktionierte diese Methode relativ gut.

Für den Standort Wien-Neubau (Stadtgebiet – Innenstadt), mit meist kurzen Einkaufswegen und teils langen Straßen, hätte die Erhebung von Hausnummern sinnvoll sein können. Am Standort Timelkam (Landkreis – Randlage) wurden Kunden, die aus der Stadt selbst kamen, lediglich nach dem Landkreis sowie den unmittelbaren Nachbargemeinden befragt. Am Standort in Timelkam (Landkreis – Randlage) ist der Einkaufsweg für 5 % der Kunden einer.

Tab. 15:  Modal Split an den befragten Standorten und die relativen Zufallsfehler (0,95  Konfidenzintervall; Bei den Feldern mit Bindestrichen ist eine Berechnung des  Zufallsfehlers nicht möglich)
Tab. 15: Modal Split an den befragten Standorten und die relativen Zufallsfehler (0,95 Konfidenzintervall; Bei den Feldern mit Bindestrichen ist eine Berechnung des Zufallsfehlers nicht möglich)

Verkehrsmittel

Aufteilung des Umsatzes auf die Verkehrsmittel

In diesem Abschnitt werden die als besonders wichtig erscheinenden Ergebnisse der Einzelauswertung kurz zusammengefasst: Bereich – Innenstadt) Die Gruppe aller Personen, die (eingeschränkt oder uneingeschränkt) ein Auto nutzen können, ist nahezu gleich groß wie die Gruppe derer, die dies nicht können Sie können oder wollen kein Auto nutzen, weil sie keinen Führerschein besitzen oder kein Auto zur Verfügung haben (siehe 5.2). In zentralen Lagen ist die Einkaufshäufigkeit im selben Supermarkt höher (siehe 5.5). Berücksichtigt man bei der Umsatzaufschlüsselung auch die Kaufhäufigkeit, relativiert sich dieser Eindruck etwas.

Die Ausgaben werden mit den Kaufhäufigkeiten multipliziert (Tabelle 17) und die Anteile werden aus diesen Werten neu berechnet. 26 Der Anteil des MIV am Umsatz ist an allen Standorten zurückgegangen (außer Timelkam; Standorttyp „ländlicher Raum – Vorortstandort“). Der öffentliche Verkehr ist im Modal Split praktisch bedeutungslos und spielt daher bei der Umsatzverteilung keine Rolle.

Tab. 26:   Verteilung des Umsatzes in der Stichprobe und die Zufallsfehler (0,95
Tab. 26: Verteilung des Umsatzes in der Stichprobe und die Zufallsfehler (0,95

Einzugsbereich der Verkehrsmittel (Reichweite)

Gewicht des Einkaufes und Verkehrsmittel

32 und den Einkaufshäufigkeiten (Tab. 16 und Tab. 17) wurde das durchschnittliche Gewicht der gekauften Waren pro Person und Verkehrsmittel berechnet (Tab. 33). Aussagen für ÖPNV-Benutzer und Radfahrer sind aufgrund der großen Flächen, die durch Zufallsfehler verursacht werden, schwierig zu treffen. Die Genauigkeit der Werte wird durch die getroffenen Annahmen (Häufigkeitsfaktoren und genaues Gewicht) begrenzt.

Abb. 32:  Verteilung des Gewichtes der gekauften Waren pro Einkauf und Verkehrsmittel  Betrachtet  man  die  Mittelwerte  pro  Einkauf  und  Verkehrsmittel,  werden  gängige  Klischees  durchaus  bestätigt  (Tab
Abb. 32: Verteilung des Gewichtes der gekauften Waren pro Einkauf und Verkehrsmittel Betrachtet man die Mittelwerte pro Einkauf und Verkehrsmittel, werden gängige Klischees durchaus bestätigt (Tab

Vergleich der Umsätze pro Person mit den Angaben der RVS 02.01.13

Ergebnisse der Filialleiter-Befragung

Für die Stichproben von MPT-Benutzern und Fußgängern kann die Nullhypothese H0 Kolmogorov-Smirnov nicht abgelehnt werden. Aufgrund des hochsignifikanten Ergebnisses des H-Tests nach Kruskal und Wallis (Tabelle 37) wird die Nullhypothese verworfen. Die Nullhypothese H0 Kolmogorv-Smirnov kann für die Stichproben von MPT-Benutzern und Fußgängern nicht abgelehnt werden.

Der Anteil der Fahrten zu Einkaufszielen in Randgebieten („Stadt – Stadtrand“, „Land – Stadtrand“), die mit dem motorisierten Individualverkehr zurückgelegt werden, ist größer als zu Einkaufszielen in Innenstädten. Um diese Hypothese zu untersuchen, wurde der Modal Split aufgeteilt in den Standorttyp „Stadtrand“ und den Standorttyp „Innenstadt“ ausgewertet. Für die Altersgruppen „0-19“ und „>69“ konnten die Zufallsfehler nicht berechnet werden, da die Näherungsregel (siehe Kapitel Fehler! Referenzquelle konnte nicht gefunden werden.) für diese Stichprobengrößen nicht erfüllt ist.

Abb. 34:  Vergleich: Einzugsgebietsgröße von den Filialleitern geschätzt und die Werte aus  der Einzugsbereichsermittlung der Kunden (geschätzte Werte; ohne Wegeketten)
Abb. 34: Vergleich: Einzugsgebietsgröße von den Filialleitern geschätzt und die Werte aus der Einzugsbereichsermittlung der Kunden (geschätzte Werte; ohne Wegeketten)

Einzugsgebiet

Grundsätzlich betrachtet die Regressionsanalyse die Beziehung zwischen der abhängigen und einer oder mehreren unabhängigen Variablen. Reisezeit (min) zum Ort, Haushaltsgröße und Anzahl der Personen, mit denen der Einkauf getätigt wurde (einschließlich des Befragten).

Sensitivitätsanalyse

Ausgewählte Tagesganglinien

Die gesamte Tagesganglinie für kleine Standorte an zentralen Standorten wurde gegenüber den Wochentagen um eine Stunde nach vorne verschoben, da eine solche Ganglinie eher den tatsächlichen Öffnungszeiten entspricht.

Abb. 37:  Tagesganglinien von Timelkam  aus eigener Erhebung (Wochentag) und aus RVS  02.01.13 (pk für kleines Einkaufszentrum in peripherer Lage; Wochentag)
Abb. 37: Tagesganglinien von Timelkam aus eigener Erhebung (Wochentag) und aus RVS 02.01.13 (pk für kleines Einkaufszentrum in peripherer Lage; Wochentag)

Auswirkung auf die Ergebnisse

Aufgrund der Gewichtung ergeben sich geringe Veränderungen bei den Werten für die durchschnittliche Einkaufshäufigkeit (Tabelle 51). Die Gewichtung der Eingangsparameter führt zu geringfügigen Veränderungen der durchschnittlichen Ausgaben pro Monat (Tab. 52). Aufgrund der geringen Schwankungen der Modalverteilungswerte (siehe 8.1 unter Modalverteilung), der geringen Veränderungen in den Einzugsgebieten (siehe 8.1 unter Einzugsgebiete) und der Eindeutigkeit der Ergebnisse, auch bei gewichteten Werten, Das Endergebnis hat nur einen marginalen Einfluss.

Aufgrund der geringen Änderungen im Modal Split (siehe 8.1 unter Modal Split) werden die zum Test von Hypothese 5 verwendeten Werte nicht wesentlich beeinflusst (siehe Kapitel 6). Durch die Gewichtung der Fragebögen ergeben sich Veränderungen von bis zu 1,8 gegenüber den Standarddaten der Modalverteilung nach Geschlecht. Aufgrund der Gewichtung der Daten nach den Tagesganglinien aus dem Merkblatt RVS 02.01.13 ergeben sich keine wesentlichen Unterschiede in den Ergebnissen dieser Arbeit.

Tab. 50:  Ergebnisse der Sensitivitätsanalyse zu Hypothese 1
Tab. 50: Ergebnisse der Sensitivitätsanalyse zu Hypothese 1

Stärken und Schwächen

Aufgrund der räumlichen Anordnung wurden vier Standorttypen definiert („Stadtgebiet – Innenstadt“, „Stadtgebiet – Randlage“, „Ländliches Gebiet – Dorfzentrum“ und „Ländliches Gebiet – Stadtrand“). Der Supermarkt am „Landrand“-Standort war aufgrund mangelnder Infrastruktur für Fußgänger nicht sicher zu erreichen. Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs an der Verkehrsträgerverteilung schwankte zwischen 6,5 % (Stadtgebiet – Innenstadt) und 99 % (ländlicher Raum – Randlage).

Bei kurzen Entfernungen (<2 km) wird in der Stadt häufiger zu Fuß oder mit dem Fahrrad eingekauft als auf dem Land. Lediglich Einkäufe ab 10 kg (ca. 18 % aller Einkäufe) werden häufiger mit MIV transportiert als zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Fußgänger und Radfahrer geben an den untersuchten Standorten nicht weniger aus als Kunden, die bei MIV zum Einkaufen kommen.

Tab. 53:  Test der Hypothesen - Ergebnisse
Tab. 53: Test der Hypothesen - Ergebnisse

Fragebogen für die Befragung für die Kunden

Fragebogen für die Befragung für die Filialleiter

Codes für die Eingabe der Fragebögen der Kundenbefragung

Amt der Oberösterreichischen Landesregierung: Verkehrserhebung Oberösterreich 2001, Ergebnisse der Gemeinde Timelkam, Abteilung Verkehrstechnik/Verkehrskoordination; Internetquelle: http://www.land-oberoesterreich.gv.at (01.05.2008). Webservice der Stadt Wien: Bauordnung für Wien; Internetquelle: http://www.wien.gv.at/.

Imagem

Abb. 1:   Ablaufdiagramm bei der Abschätzung des Verkehrsaufkommens nach Bosserhoff  (Bosserhoff, 2005)
Abb. 2:   Ablaufdiagramm zur Ermittlung des maßgebenden stündlichen Verkehrs nach RVS
Abb. 4:   Verkehrsmittelaufteilung der Grazer Wohnbevölkerung in Abhängigkeit von der  Wegelänge (Sammer, 1998)
Abb. 5:  Modal Split beim Einkaufen in verschiedenen Städten: Linz (Land OÖ, 2001),  Wiener Neustadt (Richter 1997), Salzburg (Land Salzburg, 2005), Singapur  (Ibrahim, 2003)
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Referências

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