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Evidenzbasierte Pflegepraxis – Kompetenzerwerb von Bachelorstudierenden der Gesundheits- und

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Academic year: 2023

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Mag.a Dr.in Roswitha Engel, die mir freundlicherweise einen Einblick in das aktuelle Curriculum des Bachelorstudiums Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Kampus Wien gegeben hat. Es wird beschrieben, wie Studierende der FH Kampus Wien ihre für eine evidenzbasierte Pflegepraxis relevanten Kompetenzen einschätzen.

Zentrale Begrifflichkeiten

Bachelorstudierende der Gesundheits- und Krankenpflege

Diese Ausbildung ist in der FH-Gesundheits- und Krankenpflege-Ausbildungsverordnung gesetzlich verankert (vgl. FHGuK-AV, 2008). Auszubildende im Gesundheits- und Krankenpflegebereich sind Personen, die ihre Grundausbildung im Gesundheits- und Krankenpflegebereich im Tertiärbereich absolvieren.

Evidenzbasierte Pflegepraxis (EBP)

  • Vier Wissensquellen von EBP
  • Gründe und Ziele von EBP
  • Evidenzbegriff
  • EBP-Prozessschritte
  • Abgrenzung von Forschungsanwendung

Patient und Betreuer werden gemeinsam geklärt und angesprochen (z. B. Klärung des Problems, Festlegung von Zielen, Vereinbarung der Intervention) (vgl. Behrens, Langer, 2016, S. 58; Rycroft-Malone et al., 2004, S. 85). Anschließend erfolgt eine Bewertung der Effizienz und Wirksamkeit der Umsetzung der vorherigen Schritte (vgl. Sackett et al., 2000, S. 4/219).

Abbildung 1 evidenzbasierte Praxis (eigene Darstellung)
Abbildung 1 evidenzbasierte Praxis (eigene Darstellung)

Kompetenz und Kompetenzerwerb

  • Kompetenzbegriff
  • Kompetenzorientierung in der Grundausbildung der Gesundheits- und
  • Unterschiedliche Kompetenzniveaus der Pflegenden
  • EBP-Kompetenz

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Hindernisse, die die Implementierung von EBP in der Pflegepraxis behindern. Welche Kenntnisse und Fähigkeiten müssen die Studierenden im Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege erwerben, um kompetent an EBP-Lehrveranstaltungen teilnehmen zu können?

Abbildung 3 Forschungsbeteiligung je nach Ausbildungsgrad (eigene Darstellung in Anlehnung an Grove,  Gray, Burns, 2015, S.26 und Mayer, 2015, S.58)
Abbildung 3 Forschungsbeteiligung je nach Ausbildungsgrad (eigene Darstellung in Anlehnung an Grove, Gray, Burns, 2015, S.26 und Mayer, 2015, S.58)

Beeinflussende Faktoren bei der Umsetzung von EBP

Organisationsbedingte Faktoren

Darüber hinaus wird ein Mangel an personellen Ressourcen für eine entsprechende EBP-Kultur beschrieben, beispielsweise unzureichende oder nicht vorhandene Ansprechpartner und Organisationsberatungspersonal für EBP-Themen (vgl. Haslinger-Baumann, Müller, 2014, S. 626-628). . Sind die Bedürfnisse der Patienten kreativ, wirkt sich dies positiv auf die Umsetzung einer evidenzbasierten Pflegepraxis aus (vgl. Haslinger-Baumann, Müller, 2014, S. 624).

Personenzentrierte Faktoren

Mangelndes Wissen über EBP wurde als großes Hindernis für die Umsetzung beschrieben (vgl. Brown et al., 2009, S. 375). Die Förderung einer positiven Einstellung gegenüber EBP kann bereits im ersten Ausbildungsjahr gefördert werden (vgl. Ryan, 2016, S. 1549).

EBP in der Grundausbildung der Gesundheits- und Krankenpflege

Verankerung im Curriculum

Während Studierende im Unterricht die Grundlagen von EBP erlernen, findet das eigentliche tiefere Verständnis erst im klinischen und praktischen Umfeld statt (vgl. Scurlock-Evans et al., 2017, S.17). Eine zeitliche und inhaltliche Kongruenz von Theorie und Praxis in der Grundbildung ist anzustreben (vgl. Koch, 2012, S.150).

Rolle der Lehrenden

Aufgabe der Lehrkräfte ist es, die Studierenden im Sinne der konstruktivistischen Didaktik zu einer kritischen Hinterfragung und Auseinandersetzung mit der eigenen Praxis sowie der fremden Praxis zu ermutigen (vgl. Levin, 2013b, S.236). Um dies zu unterstützen, müssen Lehrer unparteiisch, flexibel, unterstützend, aufgeschlossen und wertschätzend und offen für die Meinungen der Schüler sein (vgl. Chan, 2013, S. 237/238).

Kritisches Denken und Hinterfragen im Fokus

Wie bereits erwähnt, sollte daher auf die Fähigkeiten der Studierenden im Hinblick auf kritisches Denken und Fragen geachtet werden (vgl. Haslinger-Baumann, Müller, 2014, S. 629; Brown et al., 2009, S. 379; Ciliska, 2005, S. 347 ). Lehr- und Lerninterventionen sollten im gesamten Lehrplan verankert werden, da die Entwicklung von kritischem Denken und Fragefähigkeiten Zeit braucht (vgl. Carter, Creedy, Sidebotham, 2016, S. 217).

Lehr- und Lernstrategien

  • Verknüpfung von Theorie und Praxis
  • Problembasiertes Lernen
  • Lehren und Lernen anhand von Projekten
  • Interventionen bezüglich Literaturrecherche und Literaturbewertung

Für Pädagogen ist es wichtig, die Relevanz von EBP für die Pflegepraxis hervorzuheben und dadurch die Kluft zwischen Theorie und Praxis zu verringern (vgl. Sackett et al., 2000, S. 185). Problembasiertes Lernen hat seine Wurzeln unter anderem in der oben erwähnten sokratischen Methode (vgl. Markowitsch, Messerer, Prokopp, 2004, S.85).

Forschungsnahes Lehren und Lernen als konzeptueller Rahmen

Alle drei Ansätze haben einen Lernerfokus und sind problemorientiert bzw. projektorientiert (vgl. Huber, 2014, S.23). Dazu gehört auch die Beteiligung von Studierenden an laufenden (Forschungs-)Projekten, in denen sie in bestimmten (Forschungs-)Phasen unterschiedliche Rollen einnehmen (vgl. Huber, 2014, S. 25/26).

Abbildung 4 Modell "Lernen - Lehren - Forschen" (eigene Darstellung in Anlehnung an Reinmann, 2017, S.121)
Abbildung 4 Modell "Lernen - Lehren - Forschen" (eigene Darstellung in Anlehnung an Reinmann, 2017, S.121)

Curriculum der FH Campus Wien als Beispiel

  • Curriculum in Bezug auf den EBP-Prozess und die EBP-Kompetenz
  • Curriculum in Bezug auf forschungsnahes Lehren und Lernen

In der von QSEN formulierten EBP-Kompetenz tauchen die Lernergebnisse dieses Kurses in allen drei Komponenten „Wissen“, „Fähigkeiten“ und „Einstellungen“ auf. Forschendes Lernen und damit eine aktive Selbstforschung der Studierenden kann in der Lehrveranstaltung „EBN-Anwendung (Bachelorarbeit 1)“ und im Wahlfach „Klinische Pflegeforschung“ teilweise umgesetzt werden.

Tabelle 1 eigene Darstellung der wissenschaftlichen und somit für EBP relevanten Lehrveranstaltungen im Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege  der FH Campus Wien (vgl
Tabelle 1 eigene Darstellung der wissenschaftlichen und somit für EBP relevanten Lehrveranstaltungen im Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege der FH Campus Wien (vgl

EBP-Kompetenz von Studierenden der Gesundheits- und Krankenpflege

  • Wissen und Fähigkeiten bezüglich EBP
  • Häufigkeit der Umsetzung von EBP
  • Persönliche Einstellung bezüglich EBP
  • Unterschiede der EBP-Kompetenz bezogen auf das Ausbildungsjahr der

Ebenso wirken sich Selbstvertrauen bei klinischen Entscheidungen und das Gefühl, auf die Praxis vorbereitet zu sein, positiv auf die Selbsteinschätzung der Studierenden über ihr Wissen aus (vgl. Brown et al., 2010, S.525). Die persönliche Einstellung der Studierenden steigert sich positiv, wenn EBP nicht nur im theoretischen Rahmen, sondern auch im klinischen Setting gelehrt wird (vgl. Brown et al., 2010, S.525).

Abbildung 5 Flowchart Literaturrecherche
Abbildung 5 Flowchart Literaturrecherche

Forschungsfragen

Hypothesen

Quantitative Forschung ist ein objektiver, regelbasierter, standardisierter, deduktiver und systematischer Prozess (vgl. Mayer, 2015, S.85; Grove, Gray, Burns, 2015, S.32). Darüber hinaus müssen neue Situationen beschrieben werden (deskriptive Forschung), Beziehungen zwischen Variablen aufgezeigt werden (Korrelationsforschung) oder die Wirksamkeit bestimmter Maßnahmen überprüft werden (experimentelle oder quasi-experimentelle Forschung) (vgl. Grove, Gray, Burns, 2015, S. 32/33).

Forschungsdesign

Ziel eines solchen Forschungsvorhabens ist es, die Realität möglichst „rein“ abzubilden und allgemeingültige Aussagen abzuleiten (vgl. Mayer, 2015, S.116/117). Darüber hinaus ist es auf diese Weise möglich, in kurzer Zeit kostengünstig und anonym große Datenmengen zu sammeln (vgl. Mayer, 2015, S.190/191).

Studienpopulation

Darüber hinaus gab es zum Zeitpunkt der Befragung nur an vier der sechs Studienstandorte Studierende in diesen beiden Semestern. Das bedeutet insgesamt 273 Bachelorstudierende der Gesundheits- und Krankenpflege an diesen vier Studienorten der FH Campus Wien.

Rekrutierungsprozess und Distribution

Da die Gesamtbevölkerung genau bekannt ist, wird eine vollständige Studie angestrebt, so dass alle aktuellen Studierenden im vierten und sechsten Studiensemester der FH Campus Wien und der Wiener Kooperationsstandorte an der Studie teilnehmen können. Am dritten Studienort ermöglicht ein Dozent den Studierenden die Teilnahme an der Forschung in ihrem Fachgebiet (ohne Anwesenheit des Forschers).

Datenerhebung

Erhebungsinstrument

  • Übersetzungsprozess
  • Pretest und technischer Funktionstest
  • Variablenübersicht

EB03_07 ist eine Fähigkeit, die sich aus dem Wissen der Studierenden ergibt, „die Relevanz von Evidenz für die Entscheidungsfindung in der patientenzentrierten Versorgung beschreiben zu können“. Darüber hinaus sind sie Teil der in der EBP-Kompetenz formulierten Fähigkeit, „die Studierenden bei der Gestaltung mitzugestalten“.

Tabelle 5 Variablenübersicht Rubrik SD: Soziodemografie
Tabelle 5 Variablenübersicht Rubrik SD: Soziodemografie

Datenauswertung

Hier haben Teilnehmer die Möglichkeit, ihre E-Mail-Adresse anzugeben, wenn sie an der Amazon-Gutscheinverlosung teilnehmen möchten. 34;Wenn Sie an der Verlosung von 3 Amazon-Gutscheinen (je 15 Euro) teilnehmen möchten, geben Sie bitte hier Ihre E-Mail-Adresse ein:“.

Gütekriterien

Objektivität

Die Objektivität der Auswertung bezieht sich auf die Fehler, die bei der Umrechnung der unmittelbaren Reaktionen der Befragten in Zahlenwerte auftreten können.“ (Rammstedt, 2004, S. 3) Denn die Plattform „SoSci Survey“ ermöglicht die Nutzung der erhobenen Daten Da die SPSS-Syntaxdatei ausgegeben wird, können Fehler bei der Eingabe menschlicher Daten in das Auswerteprogramm ausgeschlossen werden. Eine Ausnahme bildet hier lediglich die fünfte Frage in der Spalte S-EBPQ, da es sich um eine offene Frage handelt.

Reliabilität

Der Alpha-Koeffizient von Cronbach, der am häufigsten zur Messung der Zuverlässigkeit mehrteiliger Skalen verwendet wird (vgl. Grove, Gray, Burns, 2015, S. 289), sowie die Split-Half-Zuverlässigkeit lagen bei der Entwicklung des Instruments und ursprünglich über 0,7 getestet, was als akzeptable bis gute interne Konsistenz beurteilt wird (vgl. Aus diesem Grund wurde auf einen erneuten Test nach dem ersten Vortest verzichtet.

Validität

Die in dieser Forschung verwendeten EBPQ und S-EBPQ wurden in verschiedenen Studien in ihrer Entwicklung und weiteren Anwendungen psychometrisch getestet. Daher wird davon ausgegangen, dass die oben beschriebenen Qualitätskriterien für das Instrument in dieser Arbeit auch für den ins Deutsche übersetzten S-EBPQ gelten.

Ethische Aspekte

Die Darstellung gliedert sich in die Teilnahmestatistik, die soziodemografischen Daten der Studierenden sowie die Ergebnisse zu ihrer selbsteingeschätzten Häufigkeit der Umsetzung von EBP und ihrer selbsteingeschätzten EBP-Kompetenz.

Teilnahmestatistik

Soziodemografie

Student Evidence-based Practice Questionnaire

Häufigkeit der Umsetzung von EBP

  • Häufigkeiten
  • Zusammenhänge und Verteilungsunterschiede
  • Hypothesentestung

Auch im letzten EBP-Schritt „Informationen mit Kollegen teilen“ fällt auf, dass die häufigste Antwort „nie“ ist (n=28, 19 %). In der Bevölkerung besteht ein hochsignifikanter Zusammenhang zwischen Vorerfahrung und dem EBP-Schritt.

Tabelle 9 Statistiken Subskala „Umsetzung“
Tabelle 9 Statistiken Subskala „Umsetzung“

Persönliche Einstellung bezüglich EBP

  • Häufigkeiten
  • Zusammenhänge und Verteilungsunterschiede

81 % der Studierenden mit Vorerfahrung (n=47) ordnen sich bei „6“ oder „7“ zwischen diesem Aussagepaar ein und sogar die Hälfte der Studierenden mit Vorerfahrung (n=29, 50 %) stimmt der Aussage „Evidenz“ zu -basierte Praxis ist grundlegend für eine berufliche Praxis.“ 6“ oder „7“ und nur etwas mehr als ein Drittel der Studierenden ohne Vorerfahrung (n=31, 36 %) stimmt der positiven Aussage voll und ganz zu.

Tabelle 11 Statistiken Subskala "persönliche Einstellung"
Tabelle 11 Statistiken Subskala "persönliche Einstellung"

Wissen und Fähigkeiten bezüglich Abrufen und Beurteilen von Evidenz

  • Häufigkeiten
  • Zusammenhänge und Verteilungsunterschiede

Ein Fünftel der Studierenden (n=30, 21 %) bewertet sich hier mit Antworten von „3“ bis „sehr schlecht“ eher negativ. Nur 5 % der Studierenden am Standort C (n=2) bewerten dieses Wissen links von der Mitte der Antwortskala und damit eher schlecht, mehr als zwei Drittel der Studierenden am Standort C (n=26, 68 %) . ) werden recht gut bewertet („5“ bis „sehr gut“).

Tabelle 12 Statistiken Subskala "Wissen/Fähigkeiten 1 - Evidenz abrufen und kritisch beurteilen"
Tabelle 12 Statistiken Subskala "Wissen/Fähigkeiten 1 - Evidenz abrufen und kritisch beurteilen"

Wissen und Fähigkeiten in Teilen und Anwenden von EBP

  • Häufigkeiten
  • Zusammenhänge und Verteilungsunterschiede
  • Hypothesentestung

Auffällig ist, dass ein Drittel der Studierenden (n=49, 34 %) ihre „Bereitschaft, Ideen und Informationen mit Kollegen auszutauschen“ als sehr gut einschätzt. Mehr als drei Viertel der Studierenden (n=112, 77 %) bewerten ihre eigene „Bereitschaft, neue Ideen zur Patientenversorgung unter Kollegen zu verbreiten“ positiv und liegen rechts in der Mitte der Antwortskala.

Tabelle 16 Statistiken Subskala "Wissen/Fähigkeiten 2 – Teilen und Anwenden von EBP"
Tabelle 16 Statistiken Subskala "Wissen/Fähigkeiten 2 – Teilen und Anwenden von EBP"

Abschließende Kommentare der Studierenden

Alternativhypothese: Es besteht kein signifikanter Zusammenhang zwischen der selbsteingeschätzten EBP-Kompetenz von Gesundheits- und Krankenpflegestudierenden der FH Campus Wien und ihren teilnehmenden Standorten in Wien und ihrem Ausbildungsjahr. Der Schwerpunkt des empirischen Teils dieser Arbeit lag auf der Untersuchung der Häufigkeit der EBP-Implementierung und der selbsteingeschätzten EBP-Kompetenz von Studierenden der Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Campus Wien und ihren Wiener Kooperationsstandorten.

Häufigkeit der Umsetzung von EBP

Diese formulierte Unsicherheit über die eigene Fähigkeit, die Literatur kritisch zu bewerten, stellt ein direktes Hindernis für die Umsetzung dieses EBP-Schritts dar (vgl. Llasus, Angosta, Clark, 2014, S.88). Allerdings liegt die Differenzierungsgrenze für die Autoren bei 23 Jahren (vgl. Kim et al., 2018, S. 23).

Wissen und Fähigkeiten bezüglich EBP

Darüber hinaus teilt die Hälfte der Studierenden selten Informationen mit ihren Kommilitonen. Implementierung“, in der die Hälfte der Studierenden angibt, dass sie selten Informationen mit ihren Kollegen teilen.

Persönliche Einstellung bezüglich EBP

„Wissen/Fähigkeiten 1“ mit moderatem und in der Subskala „Wissen/Fähigkeiten 2“ mit einem zunehmend besseren Wissens- und Fähigkeitsstand bezüglich EBP der Gesundheits- und Krankenpflegestudierenden am FH Campus Wien und seinen Wiener Partnerstandorten. Dies deutet auf eine kritische Reflexion hin der eigenen Pflegepraxis der Studierenden und unterstreicht ihre positive Einstellung gegenüber EBP.

Unterschiede der EBP-Kompetenz bezogen auf das Ausbildungsjahr der

Gestaltung von Modulen und Lehrveranstaltungen

Bibliothekare der FH Campus Wien und ihrer Kooperationsstandorte in Wien sollten über eine Stärkung ihrer Literaturrecherchekompetenzen nachdenken, sofern sie dies nicht bereits tun (vgl. Nordsteien, Horntvedt, Syse, 2017, S. 28). Darüber hinaus kann auch über die Einrichtung von Zeitungsclubs nachgedacht werden, die Studierende dabei unterstützen können, die Fähigkeit zur kritischen Lektüre und Bewertung von Literatur zu erwerben (vgl. Levin, 2013b, S. 237; Sackett et al., 2000, S. 198).

Vernetzung von Theorie und Praxis

In der Grundausbildung muss eine zeitliche und inhaltliche Übereinstimmung zwischen Theorie und Praxis bestehen (vgl. Koch, 2012, S. 150). Dies trägt zu einer tieferen Verbindung zwischen Theorie und Praxis bei und zeigt den Studierenden den unmittelbaren Nutzen der Pflegeforschung für die Pflegepraxis (vgl. André, Aune, Brænd, 2016, S. 33/34; Breimaier, Halfens, Lohrmann, 2011, S. 1749). ; Brown et al., 2010, S.525).

Nutzen von intrinsischen Motivatoren der Studierenden

Auf diese Weise kann eine von den Studierenden wahrgenommene Theorie-Praxis-Diskrepanz minimiert und die Relevanz von EBP für die Pflegepraxis aufgezeigt werden (vgl. Dotson et al., 2015, S. 177; Brown et al., 2010, S. 525; Ciliska, 2005, S. 347). An dieser Stelle werden praktische Übungen als konkrete Lehr- und Lernstrategien empfohlen, die gemeinsam von Lehrenden der FH Campus Wien und klinischen Experten entworfen wurden (vgl. Brooke, Hvalič-Touzery, Skela-Savič, 2015, S.e10; Koch, 2012, S. 151).

Limitationen der Arbeit

MACKEY, April; BASSENDOWSKI, Sandra: The history of evidence-based practice in nursing education and practice. UPTON, Penney; SCURLOCK-EVANS, Laura; UPTON, Dominic: Development of the Student Evidence-based Practice Questionnaire (S-EBPQ).

EBP-Kompetenz laut QSEN

Informationsschreiben

Erlaubnis zur Verwendung des S-EBPQ

Protokoll bzw. Dokumentation des Übersetzungsprozesses

Kritisch im Hinblick auf etablierte Standards analysieren: „kritisch im Hinblick auf etablierte Standards analysieren“. 3 Tester stellen fest, dass 7-teilige Skala zu viele Möglichkeiten bietet, wünschen 5-teilige Skala  Anpassung bzw

Zusatzfragebogen Pretest

S-EBPQ Original

Imagem

Abbildung 1 evidenzbasierte Praxis (eigene Darstellung)
Abbildung 2 Schritte des EBP-Prozesses (eigene Darstellung)
Abbildung 3 Forschungsbeteiligung je nach Ausbildungsgrad (eigene Darstellung in Anlehnung an Grove,  Gray, Burns, 2015, S.26 und Mayer, 2015, S.58)
Abbildung 4 Modell "Lernen - Lehren - Forschen" (eigene Darstellung in Anlehnung an Reinmann, 2017, S.121)
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Referências

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