Als Fachhochschule (FH) der Wirtschaft hat sich die FH KAMPUS 02 in Graz klare Prioritäten gesetzt: Die akademische Qualifizierung für berufliche Aufgaben in Kernbereichen des Unternehmertums. Die Spiele in Österreich werden sowohl in der Grazer Stadthalle als auch in der Wiener Stadthalle ausgetragen. Drei Spieltage mit jeweils zwei Vorrundenspielen finden in der Grazer Stadthalle statt, beide Vorrundenspiele finden in Wien statt.
Die ÖHB Marketing & Veranstaltungs GmbH beauftragte die FH CAMPUS 02 mit der Organisation einer regionalen Veranstaltung. Ziel ist es, die regionalwirtschaftlichen Auswirkungen der Handball-Europameisterschaft an den Austragungsorten Wien und Graz auf jedes Bundesland zu untersuchen.
Angewendete Methodik
- Grundlegendes zur Primärerhebung
- Grundgesamtheit
- Stichprobe
- Befragung
Nach der Ermittlung der Grundgesamtheit sollten auf Basis dieser Erkenntnisse die Erhebungsart und die Stichprobengröße festgelegt und festgelegt werden. Quantitative Forschung basiert auf einem Fragebogen und auf dieser Grundlage werden die Personen befragt.8 Es besteht die Wahl zwischen persönlicher und persönlicher Befragung. Darüber hinaus beeinflusst der Interviewer das Ergebnis der Forschung.10.
Da die genannten Vorteile die Nachteile überwiegen, wurde für die aktuelle regionalwirtschaftliche Analyse die Personenbefragung gewählt. Bei Antwortkategorien ist darauf zu achten, dass diese sich nicht überschneiden, da sonst der Befragte nicht eindeutig einer Antwortmöglichkeit zugeordnet werden kann. Die Auswertung dieser Variante ist am aufwändigsten und die Antworten sind oft schwer vergleichbar. 15.
Im Ergebnis werden die eigentlichen Fragen gestellt, die mit Hilfe verschiedener Fragetechniken18 – im Folgenden – Aufschluss über den Forschungsgegenstand geben. Mit der auf Smartphones installierten Umfragesoftware mQuest wird der Interviewer mithilfe von Testschritten und Logik, die sich aus vorherigen Antworten ergeben, durch den Fragebogen geführt.
Ergebnisse
Anteil VIP‐Tickets
Bei den Spielen in Graz gaben vier von 194 Befragten an, Ehrengäste (VIP) zu sein, was 2,1 % entspricht.
Anreiseart
Bezüglich der Art und Weise der Anreise der Befragten nach Graz kann festgestellt werden, dass die überwiegende Mehrheit der Studierenden. Etwa ein Viertel aller Befragten reist mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Straßenbahn und/oder Bus oder nur zu Fuß. Reisen mit Fahrrad/E-Scooter, Flugzeug oder Bahn spielen an den Spieltagen in Graz mit jeweils 2,0 % eine untergeordnete Rolle.
So fahren 15,6 Prozentpunkte mehr Zuschauer mit der Bahn nach Wien als nach Graz. Die Zahl der Besucher, die mit dem Flugzeug anreisten, stieg im Vergleich zu denen aus Graz um 13,5 Prozentpunkte.
Anreise Auto oder Motorrad
Bei den ausländischen Befragten, die mit dem Auto oder Motorrad angereist sind, liegt die Strecke im Intervall von 2 bis 400 Kilometern für die einfache Fahrt im Durchschnitt bei 75 Kilometern und im Median bei 45 Kilometern. Für Ausländer, die mit dem Auto zum Spielen in die Grazer Stadthalle kommen.
Von den 133 Befragten, die angaben, mit dem Auto nach Graz zu reisen, reisten weitere 324 Zuschauer mit, so dass sich die Gesamtzahl der Personen auf 457 Personen beläuft. Die maximale Mitnahme von Personen im selben Fahrzeug beträgt 30, die minimale eine Person. Von den 109 befragten österreichischen Besuchern, die mit dem Auto oder Motorrad zur Wiener Stadthalle anreisten, legten 64 Teilnehmer eine Strecke von mehr als 50 Kilometern zurück.
Die Kategorie mit über 600 Kilometern Distanz in eine Richtung erhielt mit 31 Teilnehmern die meisten Erwähnungen.
Vignette
Bei Paaren in Graz gaben insgesamt 31 Befragte an, dass sie eine Vignette separat kaufen. Die restlichen 4 Befragten verteilten sich zu gleichen Teilen auf die 2-Monats- und die Jahresvignette (jeweils 6,5 %). Beim Thema Paarspiel in Wien antworteten 85 Personen auf die Frage, ob sie ein Ticket für die Reise zur Handball-Europameisterschaft kaufen sollten, mit „Ja“.
Ausgaben Anreise (ohne Auto bzw. Motorrad)
Ausgaben der befragten Zuschauer, die nicht gefahren sind (129) bzw Die Kosten für befragte Zuschauer, die nicht mit dem Auto (209), mit dem Motorrad (1) oder mit Auto und Fahrrad (1) anreisen bzw
Nächtigungsart
Von den 272 Befragten, die während der Handball-Europameisterschaft nicht zu Hause bleiben, schlafen 70,1 % im Hotel.
Nächtigungsdauer
Nächtigungsausgaben
In Graz geben die befragten Zuschauer durchschnittlich 52,3 Euro pro Jahr aus Nacht und Person in Hotels. In Wien geben die befragten Zuschauer durchschnittlich 49,6 Euro pro Jahr aus Nacht und Person in Hotels.
Speisen und Getränke
Wetten
Externe Gastronomie
Von den 704 befragten Zuschauern geben fast 50 % an, Geld für externes Catering auszugeben. Von den 194 befragten Zuschauern in Graz gaben 81 an, dass sie sich in der Außengastronomie aufhielten. Von den 510 in Wien befragten Zuschauern gaben 273 an, im externen Gastspiel zu sein.
Kleidung und Mode
Von den 194 Befragten in Graz geben 84 % an, dass sie kein Geld für Kleidung oder Mode ausgeben (163). Die Befragten, die Geld für Kleidung und Mode ausgeben, geben bezogen auf die Stadt Graz durchschnittlich 274,7 Euro pro Person (durchschnittlich 100,0 Euro) aus; Erwähnenswert ist hier ein Maximaleintritt von 5.000,00 €. Von den 510 in Wien Befragten geben 80 % an, dass sie kein Geld für Kleidung oder Mode ausgeben (4099).
Die Befragten, die Geld für Kleidung und Mode ausgeben, gaben für den Standort Wien durchschnittlich 73,8 Euro pro Person aus.
Supermarkt
Nationalität und Bundesländerherkunft Österreich
Alter
Geschlecht
Abgesetzte Karten
Diese Ungleichheit ergibt sich aus der Tatsache, dass die Vorrunde und die Hauptrunde in Wien ausgetragen werden, während in Graz nur die Vorrunde ausgetragen wird. Deutschland ist mit 13,8 % des Ticketverkaufs der zweitbeliebteste Bestellstandort, gefolgt von Kroatien (8,7 %) und der Tschechischen Republik (4,6 %). 68,3 % der verkauften Tickets für den Spielort Graz beziehen sich auf den Ort der Bestellung in Österreich, gefolgt von Kroatien (19,6 %) und Deutschland (4,0 %).
64,8 % der verkauften Tickets für den Veranstaltungsort Wien beziehen sich auf einen Bestellstandort in Österreich, gefolgt von Deutschland (16,3 %) und Kroatien (5,9 %).
Umsatzerlöse Tickets
Akkreditierungen
Nächtigungen aus Akkreditierungen
Angaben für das Land Graz zeigen 960 akkreditierungsbedingte Übernachtungen mit einem durchschnittlichen Ausgabenwert von 168,9 € pro Nacht. Angaben für das Land Wien zeigen 3.833 akkreditierungsbedingte Übernachtungen mit einem durchschnittlichen Ausgabenwert von 176,4 € pro Nacht.
Rechenmodell: GAW‐Rechner / Input‐Output‐Analyse
Ebenfalls enthalten sind entsprechende Ergebnisse zu den Auswirkungen auf die Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie auf Steuern und Abgaben. Indirekte Effekte betreffen die vorgelagerten Sektoren, die für die Bereitstellung der benötigten Güter und Dienstleistungen notwendig sind.
Datengrundlagen
Nach Angaben des Veranstalters und der Zusatzstudie der Hochschule CAMPUS 02 erwirtschaftete die EM im Handball einen Umsatz von knapp 20 Millionen Euro (Details siehe Abbildung 53 und Tabelle 25).
Simulationsergebnisse für Spielorte Graz und Wien gesamt
- Gesamtergebnis – Effekte der Handball‐EM
- Bruttowertschöpfung und Bruttoregionalprodukt
- Beschäftigungseffekte
- Lohnsumme
- Fiskalische Effekte
Die induzierten Effekte beziehen sich auf die zusätzliche Konsum- und Investitionsnachfrage, die sich aus den erzielten Einnahmen in den direkt und indirekt betroffenen Sektoren ergibt. Es wird davon ausgegangen, dass die Auswirkungen auf die indirekte Nachfrage und die induzierten Effekte etwas verzögert eintreten und nur vereinzelte Effekte im zweiten Jahr nach dem ursprünglichen Konsumimpuls auftreten. Der durch die Handball-Europameisterschaft 2020 verursachte Gesamteffekt (direkt, indirekt und induziert) beläuft sich auf rund 22 MEUR Bruttowertschöpfung.
Neben den Kernbereichen Sport, Beherbergung und Gastronomie sowie Handel profitieren auch andere Wirtschaftszweige von der Verflechtung vorgelagerter Dienstleistungen, die wiederum auch Nachfrage- und Einkommenseffekte mit sich bringen (z. B. die Produktion von Gütern oder freiberufliche, berufliche bzw Wirtschaftsdienstleistungen). Für die Aktivitäten der Handball-Europameisterschaft 2020 werden in Österreich 256 Stellen (in Vollzeitäquivalenten) beansprucht; 136 davon direkt, 45 über Vorleistungen und 75 über die induzierten Einkommenseffekte. Durch die Aktivitäten der Handball-Europameisterschaft 2020 wurden Steuer- und Sozialabgaben in Höhe von 11,1 MEUR generiert.
Simulationsergebnisse für Spielort Graz
Simulationsergebnisse für Spielort Wien
Um die wirtschaftliche Bedeutung der Europameisterschaften für die Bundesländer Steiermark und Wien zu verdeutlichen, hat die ÖHB Marketing & Veranstaltungs GmbH die FH-KAMPUS 02 mit einer Regionalwirtschaft beauftragt. Diese Analyse konzentriert sich hauptsächlich auf Wertschöpfung, Beschäftigung, Einkommen sowie Steuern und Abgaben. Insgesamt wurden 704 Personen zu ihren Ausgaben im Zusammenhang mit der Handball-Meisterschaft befragt.
Zusammen mit den Sekundärdaten der ÖHB Marketing & Veranstaltungs GmbH berechnet das Institut für Wirtschafts- und Standortentwicklung der Wirtschaftskammer Steiermark die regionale Wirtschaft. In der in Graz ausgetragenen Vorrunde wurden insgesamt rund 13.500 Tickets verkauft, der Umsatz belief sich auf rund 493 Tsd. Euro. Die meisten Befragten, die länger als einen Tag in der Steiermark bleiben, übernachten in einem Hotel (74,4 %).
Befragte Zuschauer, die für Essen und Getränke Geld ausgeben, geben durchschnittlich 25,8 Euro pro Jahr aus Person in der Grazer Stadthalle und 86,4 € in Gaststätten und Bars außerhalb der Stadthalle. Mit 40,8 % aller Antworten ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien deutlich stärker ausgeprägt als in Graz (22,4 %). In Wien zeigt die Stichprobe von 510 Zuschauern, dass 46,7 % österreichischer Herkunft sind, gefolgt von Deutschen.
Die meisten Menschen, die länger als einen Tag in Wien bleiben, übernachten in einem Hotel (69,9 %). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Wien beträgt 4,1 Nächte und ist damit fast 1 Nacht länger als in Graz. Umworbene Zuschauer, die für Essen und Trinken Geld ausgeben, geben in der Wiener Stadthalle durchschnittlich 29,3 Euro pro Person aus, in Gasthöfen 103,3 Euro.
Beim Kauf von Kleidung und Mode gibt der durchschnittliche Studienteilnehmer 73,8 Euro pro Person aus. Mit einer Gesamtbruttowertschöpfung von 22 Mio. Euro und einer BIP-Steigerung von 27 Mio. Euro zeigt diese Studie die deutlichen Auswirkungen der Handball-Europameisterschaft 2020 auf die österreichische Wirtschaft.