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Mobilität und Wohlbefinden im Alltag von Kindern

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Academic year: 2023

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This thesis examines in particular the question of whether there are also positive correlations through the use of active transport modes. However, no significant correlation could be found between the use of active transport methods and school performance.

EINLEITUNG

A USGANGSSITUATION /P ROBLEMSTELLUNG

Z IEL DER A RBEIT

F RAGESTELLUNGEN / H YPOTHESEN

H2: Aktive Mobilität wirkt sich positiv auf die schulischen Leistungen und das Verhalten der Kinder im Klassenzimmer aus.

A UFBAU DER A RBEIT

K INDERMOBILITÄT

  • Mobilitätsverhalten von Kindern
  • Körperliche Bewegung

Gerade aus diesem Grund ist die Wahl des Wohnortes oft ein entscheidender Faktor, der Einfluss darauf hat, ob das Kind häufiger zu Fuß geht oder Fahrrad fährt (Larouche et al., 2013). Kinder, ob sie draußen spielen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule gehen dürfen, nahegelegene Freizeitaktivitäten nutzen oder ob und in welchem ​​Umfang sie fernsehen dürfen (Carson et al., 2014).

Abbildung 2.1-2: Modal Split im Vergleich 1995/2014 (BMVIT, 2014, IV)
Abbildung 2.1-2: Modal Split im Vergleich 1995/2014 (BMVIT, 2014, IV)

A KTIVE M OBILITÄT , G ESUNDHEIT UND W OHLBEFINDEN VON K INDERN

  • Begriffserklärungen
  • Messen und Erheben von Wohlbefinden
  • Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden
  • Einfluss auf geistige Fitness und Bildung

Fähigkeiten, die auch das Aktivitätsniveau und die Bereitschaft beeinflussen, später in der Entwicklung voranzukommen (MacCallum et al., 2015). Die Studie von Westman et al. (2013) untersuchte speziell den Zusammenhang zwischen Mobilität und Wohlbefinden bei Grundschulkindern.

Abbildung 2.2-1: Wechselwirkende Einflussfaktoren zum Wohlbefinden (Michaelson et al., 2012)
Abbildung 2.2-1: Wechselwirkende Einflussfaktoren zum Wohlbefinden (Michaelson et al., 2012)

Z USAMMENFASSUNG

Von den vielen Methoden der Wohlbefindensforschung ist sie besonders bei Kindern hervorzuheben und für diese Arbeit werden meist drei Parteien befragt (Kinder, Eltern, Experten) (Gerharz et al., 2003; Schumacher et al., 2003). . Die sogenannten „PANAS-Skalen“ von Watson et al. 1988) kann als Werkzeug für Adjektivlisten verwendet werden.

B EFRAGUNG

B EFRAGUNGSABLAUF

  • Kinderbefragung
  • Elterninterviews
  • Lehrer/innenbefragung

Einige Eltern hatten zudem die Möglichkeit, beim Radtraining vor Ort zu sein und sich persönlich interviewen zu lassen. Lehrkräfte einzelner Schulklassen hatten die Möglichkeit, einen kurzen Fragebogen über das Verhalten und die Leistungen der teilnehmenden Kinder während des Radfahrtrainings in der Schule oder danach auszufüllen.

F RAGEBOGENENTWICKLUNG

  • Kinderfragebogen
  • Elternfragebogen
  • Lehrer/innenfragebogen

Insgesamt war die Umfrage für Kinder sehr leicht zu verstehen, sowohl die Fragen als auch die verwendeten Smileys. Bei der Betrachtung des Wohlbefindens bestand die Herausforderung zunächst darin, den Faktor Wohlbefinden direkt auf die einzelnen Verkehrsmittel zu beziehen. Um keine falschen Angaben zu diesen Verkehrsmitteln zu machen, wurde den Kindern die Möglichkeit gegeben, diese Fälle bei der Beantwortung zu löschen.

Da es sich bei der Beurteilung des Wohlbefindens in erster Linie um eine subjektive Wahrnehmung handelt, war es wichtig, diese Beurteilung unparteiisch und unbeeinflusst vorzunehmen. Es war nicht nur wichtig, mit welchen Mitteln und wie regelmäßig sich die Kinder bewegen, sondern auch, wie wichtig körperliche Bewegung für ihre Kinder den Eltern ist. Wie bei der Kinder- und Elternbefragung dienten ILK und FAHW als Grundlage für die Entwicklung der Lehrerbefragung.

Tabelle 3.3-1: Symbole der Verkehrsmittel
Tabelle 3.3-1: Symbole der Verkehrsmittel

B EFRAGUNGSINHALTE

D ATENANALYSE

R ÜCKLAUF

A LLGEMEINE D ATEN

  • Allgemeine Personendaten Kinder & Eltern
  • Verkehrsmittelverfügbarkeit
  • Selbstständige Mobilität der Kinder
  • Aktivitätslevel der Kinder

Die Kinder der befragten Eltern sind zwischen 7 und 11 Jahren alt, die meisten von ihnen sind 9 oder 10 Jahre alt. Ob Kinder selbstständig auf der Straße gehen dürfen, wurde im Rahmen einer Kinderbefragung überprüft. 68 % der Kinder antworteten mit Ja auf die Aussage „Ich darf selbstständig auf der Straße gehen“, während 32 % dies nicht taten.

Um das Aktivitätsniveau der Kinder zu überprüfen, haben wir die Kinder gefragt, ob sie gerne körperlich aktiv sind und in einem weiteren Schritt, ob sie gerne körperlich aktiver sein würden. Würden diese Stunden gleichmäßig auf die Wochentage verteilt, würden Kinder theoretisch die WHO-Empfehlung (2010) von 60 Minuten pro Tag erreichen. Wir können also sagen, dass Kinder die WHO-Empfehlungen pro Woche erfüllen, nicht jedoch pro Tag.

Abbildung 4.2-1: Geschlechteraufteilung Kinder (n=152)
Abbildung 4.2-1: Geschlechteraufteilung Kinder (n=152)

V ERKEHRSMITTELNUTZUNG

  • Vergleich Wunsch- und Ist-Verkehrsmittelwahl
  • Verkehrsmittelnutzung am Schulweg
  • Verkehrsmittelnutzung der Eltern und Kinder

Am Befragungstag kamen 58 % der Kinder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller zur Schule. Auf die Frage nach der Nutzung von Verkehrsmitteln auf dem Schulweg gaben die Kinder an, wie oft sie zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Roller, Bus, Zug oder dem Auto unterwegs waren. Der Modalsplit der Kinder auf dem Schulweg zeigt, dass 26 % des Schulwegs zu Fuß, 25 % mit dem Auto, 19 % mit Bus oder Bahn, 16 % mit dem Roller und 15 % mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.

Vergleicht man die Werte mit der Nutzung des Verkehrsmittels am Befragungstag, so zeigt sich, dass am Befragungstag deutlich mehr Kinder mit dem Fahrrad zur Schule kamen und deutlich weniger Kinder mit dem Tretroller zur Schule kamen (Abbildung 4.3). -3). Je mehr Eltern Auto fahren, desto häufiger fahren auch ihre Kinder. Der Zusammenhang zwischen der Autonutzung von Kindern und Erwachsenen als Autofahrer lässt sich dadurch erklären, dass Kinder in diesem Alter auf ihren Fahrten meist von ihren Eltern begleitet werden und Kinder logischerweise nicht alleine Auto fahren können.

Abbildung 4.3-1: Verkehrsmittelwahl der Kinder zu Schule am Befragungstag und Wunsch-Verkehrsmittelwahl  im Vergleich (n=152)
Abbildung 4.3-1: Verkehrsmittelwahl der Kinder zu Schule am Befragungstag und Wunsch-Verkehrsmittelwahl im Vergleich (n=152)

W OHLBEFINDEN

  • Mittleres Wohlbefinden in der ersten und letzten Schulstunde

Bei jedem Fortbewegungsmittel lässt sich beobachten, dass das Wohlbefinden von der ersten bis zur letzten Unterrichtsstunde abnimmt. Für die Variablen Geschlecht, bevorzugte Verkehrsmittelwahl, Freizeitverkehrsmittelwahl und Wohlbefinden konnte kein sinnvoller Zusammenhang hergestellt werden. Spearman-Korrelationswerte zeigen keinen signifikanten Einfluss der Distanz auf das Schulwohlbefinden.

Bei der Überprüfung, ob sich die wöchentliche Stundenzahl körperlicher Aktivität bei Kindern auf das Wohlbefinden auswirkt (siehe Anhang 9.4), konnte weder in der ersten noch in der letzten Stunde ein sinnvoller Zusammenhang festgestellt werden. Die Korrelationswerte zeigen, dass die Einstellung zum Gehen und zur Nutzung des Tretrollers einen erheblichen, wenn auch geringen Einfluss auf das Wohlbefinden des Kindes in der ersten Unterrichtsstunde hat (Tabelle 4.4-5). Daraus können wir schließen, dass sich Kinder, die eine positive Einstellung zum Gehen und Tretrollerfahren haben, in der ersten Unterrichtsstunde besser fühlen.

Abbildung 4.4-1: Mittleres Wohlbefinden in der ersten und letzten Schulstunde (n=124 - 150)
Abbildung 4.4-1: Mittleres Wohlbefinden in der ersten und letzten Schulstunde (n=124 - 150)

S CHULLEISTUNG UND V ERHALTEN IM U NTERRICHT

  • Verkehrsmittelwahl bzw. körperliche Bewegung und Schulleistung
  • Verkehrsmittelwahl bzw. körperliche Bewegung und Verhalten im Unterricht

Im Kinderfragebogen wurden die Schüler gefragt, ob sie gerne Sport treiben und ob sie gerne mehr Sport treiben würden. Auf die Frage, ob sich die Kinder gerne mehr bewegen würden, wenn sie könnten, gaben 71 der 100 Kinder (71 %) an, dass sie sich gerne mehr bewegen würden. 44 Kinder würden keinen Sport mehr treiben wollen, davon haben 39 Kinder (89 %) überdurchschnittliche Schulleistungen und 5 Kinder (11 %) eine.

Die Korrelationsergebnisse von Spearman (Tabelle 4.5-3) zeigen auch, dass es einen signifikanten negativen Zusammenhang zwischen der Aussage „Ich würde gerne mehr Sport treiben“ und der Schulleistung auf dem Korrelationsniveau 0,01 gibt. In der Korrelationsanalyse zwischen dem Aktivitätsniveau der Kinder und den schulischen Leistungen (Daten aus dem Elternfragebogen, Tabelle 4.5-4) zeigen die Spearman-Korrelationsergebnisse keine Signifikanz. Korreliert man das Sozialverhalten mit den Bewegungsaussagen der Kinder „Ich mache gerne Sport“ und „Ich würde gerne mehr Sport treiben“ (Tabelle 4.5-6), so findet man mit dem signifikanten Korrelationswert -0,239 auf dem Niveau von 0,01 die Kinder Wer sich mehr bewegen möchte, ist im Unterricht weniger konzentriert und geistig präsent.

Abbildung 4.5-1: Verkehrsmittelwahl in der Freizeit und Schulleistung (n=144)
Abbildung 4.5-1: Verkehrsmittelwahl in der Freizeit und Schulleistung (n=144)

A USGANGSPUNKT

F RAGESTELLUNGEN

K ERNAUSSAGEN L ITERATUR

Sie entscheiden, ob ihr Kind zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit passiven Transportmitteln zur Schule kommt (Carson et al., 2014). In der Studie von Larouche et al. 2013) wurden Barrierefaktoren für die Wahl aktiver Verkehrsmittel untersucht und dabei festgestellt, dass weite Distanzen und schlechte Infrastruktur tendenziell zur Nutzung passiver Verkehrsmittel führen. Allerdings wird den Auswirkungen körperlicher Aktivität auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern bei der Wahl eines Fortbewegungsmittels kaum Beachtung geschenkt.

Auch De Vos et al. (2013) konzentrierten sich in ihrer Literaturrecherche stärker auf Erfahrungen bei der Nutzung von Verkehrsmitteln und das Wohlbefinden, das dadurch beeinträchtigt werden kann. Die einzige Studie, die speziell den Zusammenhang zwischen Mobilität und kindlichem Wohlbefinden untersucht, ist die schwedische Studie von Westman et al. Die Studie von Martínez-Gómez et al.

Abbildung 5.3-1: Mögliche Einflussfaktoren von Mobilität auf das subjektive Wohlbefinden (Ettema et al., 2010)
Abbildung 5.3-1: Mögliche Einflussfaktoren von Mobilität auf das subjektive Wohlbefinden (Ettema et al., 2010)

M ETHODE UND B EFRAGUNG

E RGEBNISSE

  • Verkehrsmittelwahl / -nutzung
  • Wohlbefinden
  • Schulleistung

Ähnliche Ergebnisse konnten auch in der Studie von Olsson et al. gefunden werden. 2013), wobei die Zufriedenheit bei Radfahrern am höchsten ist, bei Nutzern öffentlicher Verkehrsmittel weniger hoch und bei Autofahrern am schlechtesten. Die Erfassung positiver und negativer Emotionen, vergleichbar mit der PANAS-Methode von Watson et al. 1988) zeigt, dass positive Emotionen bei allen Verkehrsträgern dominieren, bei passiven Verkehrsträgern jedoch nicht so stark wie bei aktiven Verkehrsträgern. Olsson et al. 2013) die sogenannte „Satisfaction with Travel Scale (STS)“, um die Zufriedenheit auf dem Weg zur Arbeit anhand von Gefühls- und Erlebniseinschätzungen zu bewerten.

Trends, aber keine signifikanten Korrelationen wie in den Studien von Olsson et al. 2009) deuten darauf hin, dass die Streckenlänge eher einen negativen Einfluss auf das Wohlbefinden hat. In der Literatur gibt es Hinweise darauf, dass körperliche Aktivität einen positiven Einfluss auf die schulischen Leistungen von Kindern hat (Dadaczynski, 2012; Sardinha et al., 2016; Eveland-Sayers et al., 2009). Die Studie von Westman et al. (2013) ergab, dass die frühen Morgenstunden die Aktivität von Kindern auf dem Schulweg verringern können.

B EANTWORTUNG DER F ORSCHUNGSFRAGEN

Z UKÜNFTIGE F ORSCHUNGSMÖGLICHKEITEN

Determinanten des Autoverkehrs auf dem täglichen Weg zur Schule: Querschnittsbefragung von Grundschulkindern. 14 Abbildung 2.1-6: Tage pro Woche, an denen Jugendliche mindestens 60 Minuten körperlich aktiv sind (Bundesministerium für Gesundheit, 2016). 67 Tabelle 4.4-6: Einschätzung des Wohlbefindens und Verhaltens der Eltern nach überwiegender Nutzung von Verkehrsmitteln tagsüber.70 Tabelle 4.5-1: Spearman-Korrelation mit Schulleistung und Modalverteilung (n=144), Signifikanzniveau 0,01 und 0,05.

F RAGEBÖGEN

  • Kinderfragebogen
  • Elternfragebogen
  • LehrerInnenfragebogen

Hallo und vielen Dank, dass Sie sich bereit erklärt haben, an einem persönlichen Interview teilzunehmen. Da es für die Auswertung sehr nützlich ist, würde ich mit Ihrer Erlaubnis das Interview mit einem Diktiergerät aufzeichnen. An wie vielen Tagen in der Woche ist Ihr Kind körperlich aktiv, sodass es außer Atem gerät?

Sehr wichtig ☐ Eher wichtig ☐ Weniger wichtig ☐ Nicht wichtig ☐ Weiß nicht ☐ Wie wichtig ist es Ihnen, dass Ihr Kind erwachsen wird? Das Gefühl/Verhalten Ihres Kindes, wenn es an einem Tag viel läuft, Fahrrad fährt oder Ski fährt. Das Wohlbefinden/Verhalten Ihres Kindes, wenn es an einem Tag viel als Beifahrer im Auto unterwegs ist.

E RHEBUNGSBEWILLIGUNG L ANDESSCHULRAT

I NFORMATIONSSCHREIBEN FÜR DIE E LTERN

Bitte füllen Sie das Einverständnisformular auf der nächsten Seite aus und geben Sie an, wie wir Sie für das Interview kontaktieren sollen. Das Interview wird von Bernhard Kalteis oder Natalie Weber an einem Ort Ihrer Wahl (zB zu Hause, in der Schule, im Café etc.) geführt. Bitte geben Sie diesen Zettel Ihrem Kind in der Schule mit, auch wenn Sie kein Interesse an einem ausführlichen Gespräch haben.

E RGEBNISTABELLEN

An wie vielen Tagen in der Woche ist Ihr Kind körperlich aktiv, sodass es außer Atem gerät?“ (n=31). Wenn mein Kind den größten Teil des Tages läuft, dann spürt es diesen Tag. Wohlbefinden von Kindern nach der Nutzung eines Fahrrads/Rollers (n=31), Häufigkeit Wenn mein Kind an einem Tag hauptsächlich mit dem Fahrrad/Roller unterwegs war.

Wenn mein Kind an einem Tag hauptsächlich mit Bus/Bahn unterwegs war, fühlt es sich an diesem Tag so an. Wenn mein Kind eines Tages hauptsächlich mit dem Auto unterwegs war, fühlt es sich an diesem Tag an.

Imagem

Abbildung 2.1-1: Modal-Split Österreich 2014 (BMVIT, 2014, II)
Abbildung 2.1-2: Modal Split im Vergleich 1995/2014 (BMVIT, 2014, IV)
Abbildung 2.1-3: Modal Split nach Altersklassen (BMVIT, 2014, 81)
Abbildung 2.1-4: Anteil an Verkehrsmitteln von Kindern in Prozent (VCÖ, 2004, 9)
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Referências

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