Neue Wege in der Organisationsentwicklung an Hochschulen: Gender- und Diversity-Management an der RWTH Aachen. Leicht-Scholten, Carmen/Wolffram, Andrea (2011): Neue Wege der Organisationsentwicklung an Hochschulen: Gender- und Diversity-Management an der RWTH Aachen.
DiVersität
Eine Besonderheit der Kunst- und Musikhochschulen ist der begabungsorientierte Aufnahmeprozess, der es ermöglicht, eine Kultur der Offenheit für Vielfalt zu schaffen. Führende Kunst- und Musikhochschulen zeichnen sich insbesondere in den rein künstlerischen Studiengängen durch einen hohen Anteil internationaler Studierender und Lehrender aus.
Diversität als hochschuldidaktisches Prinzip
Das Hochschulsystem in Deutschland hat in den letzten Jahren erhebliche Veränderungen erfahren, die auch Kunst- und Musikschulen vor große Herausforderungen stellen. Gesellschaftliche Veränderungsprozesse und Bildungsreformen verändern das Umfeld von Kunst- und Musikschulen in einer Weise, die einen Bewusstseinswandel in traditionell gewachsenen Strukturen erforderlich macht.
Dieser durch die Internationalisierungsstrategie hohe Anteil ausländischer Studierender im Wettbewerb um die „Besten“ führt zur Berücksichtigung einer weiteren relevanten Diversitätsdimension im Lehr- und Lernkontext: „der nationalen Herkunft/Ethnizität“ der Studierenden. Der Fokus liegt nicht nur auf den Studierenden bei der diversitätsorientierten didaktischen Gestaltung des Online-Kursraums, sondern auch bei der didaktischen Gestaltung der E-Portfolio-Arbeit.
Kulturelle Vielfalt fördern
Schumann: Ich möchte die Frage umgekehrt stellen: Wie geht ein modernes Bildungssystem mit Vielfalt um? Gibt es an Ihrer Hochschule bereits Institute, die sich mit den verschiedenen Dimensionen des Diversity Managements befassen, beispielsweise mit den Themen Studierende mit Kind, Studierende mit Behinderung, Frauenförderung etc.
Diversitätsmanagement an der thM – technischen hochschule Mittelhessen
Schumann: Diversität ist ein relativ neuer Begriff, um Diskriminierung aus unterschiedlichen Gründen sichtbar zu machen. Darüber hinaus geht der gesellschaftliche Gestaltungsauftrag der Universität über die bloße Ausbildung wissenschaftlicher Fachkräfte hinaus.
Prof. Karakas˛og˘lu wird an der THM einen Vortrag über ihr Konzept zur interkulturellen Öffnung der Hochschulen halten. Wie definieren Sie „Studierende mit Migrationshintergrund“? an deiner Uni? Besonders (und) gut – das Studium trotz Krankheit meistern Angebot für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung.
Besonders (und) gut – mit der Krankheit das studium meistern Angebote für studierende mit Behinderung oder chronischer
Die Partnerorganisation an der Hochschule wurde von Studierenden gegründet, die sich bestens mit der Materie auskennen und selbst mit einer Behinderung oder Krankheit studieren. Folgende Institutionen sind inzwischen vernetzt und sorgen so dafür, dass die Belange von Studierenden mit Behinderung auf allen Ebenen des Hochschulgeschehens präsent sind.
Vernetzung, Kommunikation &
Austausch
Das Konzept basiert auf einer dialogorientierten Zusammenarbeit zwischen Studierenden, Lehrenden und Verwaltungsmitarbeitern, um einen bewussten Umgang mit Diversität und Heterogenität an der TU Dortmund zu fördern. Allerdings erfordert dieser Kulturwandel Kritik und Reflexivität gegenüber bisherigen Praktiken im Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt.
Die sorgfältige Auseinandersetzung mit Differenzierungs- und Diversifizierungsprozessen, kulturellen Traditionen und Organisationspraktiken, wie sie im DiWiki-Projekt der Fall ist, gibt Impulse für einen bewussten Umgang mit Heterogenität in der Universität. Aber auch die Universität als Organisation steht in der Pflicht, sich selbst im Hinblick auf den Umgang mit Vielfalt zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen.
Diversität muss bei der Entwicklung organisatorischer und persönlicher Potenziale an der TU Dortmund berücksichtigt werden. Die tatsächliche Diversitätskultur der TU Dortmund lässt sich mit einer Art Planspiel erproben: In der Lehre, z.B.
Koordination
Dennoch sind die Studienordnungen an der TU Darmstadt seit jeher auf den Typus „Normalstudierender ohne weitere Verpflichtungen“ ausgerichtet. Ziel des Projekts war ursprünglich die Entwicklung eines realisierbaren Konzepts für ein berufsbegleitendes Studium an der TU.
Flexibel, individuell, fachorientiert teilzeitstudium an der tu Darmstadt
Daher war es gut, dass die TU Darmstadt aufgrund ihres Autonomiestatus eine individuelle Satzung für das Teilzeitstudium akzeptieren konnte. Nicht nur ein notwendiges Übel, sondern ein wesentlicher konzeptioneller Bestandteil des Teilzeitgesetzes ist die Begründungspflicht für das Teilzeitstudium.
Chancen erkennen – Vielfalt gestalten
Konzepte und gute Praxis
DurChlässigKeit
Neben vielen Einzelprojekten entwickeln immer mehr Hochschulen ganzheitliche Konzepte, um die Themen Diversität und Durchlässigkeit in ihre Profile zu integrieren. Kreativ sein erfordert divergentes Denken (das Generieren vieler einzigartiger Ideen) und dann konvergentes Denken (das Kombinieren dieser Ideen zum besten Ergebnis).' Und woher kommt divergentes Denken? Es entsteht durch den Kontakt mit vielfältigen Ideen. Es entsteht aus der schieren kreativen Energie, die entsteht, wenn man all unsere unterschiedlichen Menschen und Kulturen miteinander vermischt.“ 1).
Mit der Krankheit das studium meistern
Angebote für studierende mit Behinderung oder chronischer Krankheit an der universität Bremen
Dazu gehört auch, dass im nicht-formalen Kontext, beispielsweise durch Berufserfahrung, erworbene Kompetenzen angemessen bewertet und gewürdigt werden. Dazu gehört auch, dass die Hochschulen in Zusammenarbeit mit anderen Bildungseinrichtungen transparent über alternative Zugangswege zum Studium informieren.
Durchlässigkeit und Öffnung des hochschulzugangs aus der Perspektive der hochschulforschung
Die exPAnsion Der stuDiennAChFrAge
Allerdings haben eine Reihe temporärer Sonderfaktoren zu diesem starken Anstieg der Nachfrage nach Hochschulbildung beigetragen. Geht man davon aus, dass die Nachfrage nach Hochschulbildung und Hochschulbeteiligung weiter steigt mit dem Ziel, die Zahl der verfügbaren Hochschulabsolventen zu erhöhen, gibt es mehrere Möglichkeiten, dies zu erreichen: .. eine Verringerung der immer noch großen sozialen Unterschiede in der Hochschulbeteiligung und akademischer Bildung, .. eine höhere Übergangsquote von der Schule zur Universität, .. eine stärkere Rekrutierung von Studierenden aus dem Ausland durch stärkere Internationalisierung des Studiums, .. eine Verbesserung des Studienerfolgs, .. eine stärkere Öffnung des Hochschulzugangs für nicht-traditionelle Studierende , .. eine Erweiterung der Weiterbildung an Universitäten.
Die Befürchtung, dass die Öffnung des Hochschulzugangs zu einer noch stärkeren Überbelegung der Hochschulen führen wird, hat sich bislang als weit hergeholt erwiesen. Zu dieser Gruppe gehören diejenigen, die von vornherein kein Studium aufnehmen, und solche, die zwar ein Studium aufnehmen, es aber nicht erfolgreich abschließen.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den Studiengang im Rahmen des BLk-Programms „Multimedia in der Hochschule“ eingerichtet. Das Studienangebot richtet sich an Menschen, die in der Sozialen Arbeit tätig sind und einen akademischen Abschluss anstreben.
Berufsbegleitend und internetbasiert
Lehrkräfte haben daher eine große Verantwortung, dieser Flexibilität gerecht zu werden. Je nach didaktischem Aufbau, sei es im Chat, in Foren, per E-Mail oder im Live-Klassenzimmer, sind die Lehrkräfte auch im Aufbau flexibel, müssen aber Kontinuität gewährleisten und jeden einzelnen Schüler in seinen individuellen Fähigkeiten beobachten und fördern .
Bachelor of Arts: soziale Arbeit (BAsA) Der hochschulverbund BAsA-online
Die Behandlung des Themas orientiert sich in der Regel an den verfügbaren Kerntexten und wird durch die individuellen Schwerpunkte einzelner Lehrkräfte ergänzt. Die Voraussetzungen für die Teilnahme am Auswahlverfahren und das genaue Verfahren sind in der „Satzung zur Durchführung des Auswahlverfahrens für ein Diplom im Fach Soziale Arbeit (berufsbegleitendes Fernstudium) an der Fachhochschule Potsdam“ (Abk-Nr . 172 datiert
Von 2005 bis 2008 beteiligte sich die Abteilung Weiterbildung und Bildungsmanagement der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg an der Initiative „Anerkennung beruflicher Qualifikationen für die Hochschulbildung“ (ankOM) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Der Studiengang bietet Studienanfängern mit Berufserfahrung sowohl allgemeine als auch individuelle Möglichkeiten zur Anrechnung berufsbezogener Lernergebnisse.
Anrechnung außerhalb der hochschule erworbener Kompetenzen
Während bei der individuellen Anrechnung die fachliche Kompetenz des Studienanfängers erfasst und bewertet wird, beziehen sich die allgemeinen Anrechnungsverfahren auf Maßnahmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Das Bewusstsein für berufliche Lernergebnisse kann die Studienbelastung für beruflich qualifizierte Studierende deutlich reduzieren – bis zur Hälfte der insgesamt 180 ECTS-Leistungspunkte.
Das oldenburger Modell
Etwa ein Viertel der Studierenden des Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaftslehre erlangten auf diesem Weg eine barrierefreie Zulassung. WOLfGANG Müskens ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Weiterbildung und Bildungsmanagement der Universität Oldenburg. z.B. BA-Betriebswirtschaftslehre in Oldenburg).
Die Anrechnungsbeauftragte – alle Fäden laufen zusammen
Einerseits soll Personen, die bereits eine Berufsausbildung zum Erzieher erfolgreich abgeschlossen haben, die Möglichkeit gegeben werden, die dort erworbenen Kompetenzen anzuwenden. Studierende, die ihr Lehramtsstudium an einer unserer drei Partnerschulen erfolgreich abgeschlossen haben, können das Festzinsdarlehensverfahren nutzen.
Gerade für nicht-traditionelle Studierende, also für diejenigen, die ein Studium über ihre berufliche Qualifikation absolviert haben, und für diejenigen, die berufsbegleitend studieren, schafft die Möglichkeit der Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen mehr Chancengleichheit. Andererseits gingen wir davon aus, dass Professionalität im Bereich der frühkindlichen Bildung praktisches, theoretisch erworbenes und mit Erfahrung gesättigtes Wissen umfasst.
Anrechnungsverfahren an der Alice salomon hochschule Berlin
Soweit wir recherchieren konnten, ist Ash die erste Universität, die eine Stelle für einen Credit Transfer Officer geschaffen hat. Die Einrichtung einer Anrechnungsstelle ist ein Schritt zur Umsetzung der Anrechnungsverfahren an der Universität.
Arbeiten – lernen – leben
Das berufsbegleitende Bachelorstudium an der Hochschule Coburg ermöglicht ein Studium ohne Abitur. Im Oktober 2010 haben die ersten berufsbegleitenden Bachelorstudiengänge ihr Studium an der Hochschule Coburg aufgenommen.
Berufsbegleitendes Bachelor-studium in der Versicherungswirtschaft – auch ohne Abitur
„Das berufsbegleitende Format ermöglicht mir die Vereinbarkeit von Beruf, Weiterbildung und Familie“, sagt einer der Teilnehmer des berufsbegleitenden Programms an der Hochschule Coburg. PetrA Grüner leitet den Studiengang Versicherungswirtschaft und ist Projektleiterin für den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Versicherungswirtschaft an der Hochschule Coburg.
Weil ihr die Arbeit in der Personalvertretung großen Spaß macht, beginnt sie eine Zusatzausbildung zur betrieblichen Konfliktberaterin bei ver.di. Besonders begeistert ist sie von der Abschlussarbeit, in der sie auf ihre Erfahrungen als Nachwuchsvertreterin im Personalrat zurückgreifen kann: „Zusammenarbeit von Arbeitgebern und betrieblichen Interessenvertretungen bei der Integration von Betrieben“ lautet der Titel ihrer Diplomarbeit. welche Gutachter nach bestandener mündlicher Prüfung besprechen müssen.
Mandy wird auf die vielfältigen außerschulischen Weiterbildungsangebote des Instituts aufmerksam, darunter auch einen sogenannten „Kontaktkurs Sozial- und Gesundheitsmanagement“. Man muss die Freizeit einschränken.“ Als Krankenschwester steht Mandy vor der Herausforderung, Studium und Schichtarbeit im Verhältnis zu Zeit und Organisation unter einen Hut zu bringen.
Berufsbegleitende studienangebote an der
Doch ohne einen formalen Universitätsabschluss müsste der Besuch der Alma Mater wohl ein Traum bleiben. Doch im Gegensatz zu vielen ihrer Kommilitonen kann die junge Frau bereits auf beeindruckende Berufs- und Weiterbildungserfahrung zurückblicken.
Fakultät wirtschafts- und sozialwissenschaften der universität hamburg
Heike Klopsch bestätigt, dass es einer intensiven Beratung bedarf, damit Zielgruppen mit geringem Zugang zu Bildung die zunehmende Flexibilisierung des Bildungssystems auch als Chance begreifen: „Die Vielzahl an Modulen, Kursen und Übergängen sorgt mitunter für eine gewisse Verwirrung.“ Das Angebot gliedert sich in die außerberuflichen Kontaktstudiengänge „Sozial- und Gesundheitsmanagement“ und „Kultur – Bildung – Medien“, den Bachelorstudiengang Sozialwirtschaft sowie die Masterstudiengänge MBA Gesundheitsmanagement und M.a. Darüber hinaus werden Seminarreihen wie „Train-the-Trainer“ und die Zusatzausbildung „Kommunikationspsychologie“ angeboten.