Top PDF Epilepsie und psychiatrische Erkrankungen

Epilepsie und psychiatrische Erkrankungen

Epilepsie und psychiatrische Erkrankungen

Bei den interiktalen Psychosen, die 20 % der epileptischen Psychosen ausmachen, manifestieren sich die psychotischen Symptome zeitlich unabhängig vom Anfallsgeschehen. Nur 50–70 % der Patienten erfüllen die diagnostischen Kriterien einer Schizophrenie, insbesondere besteht keine Negativ- symptomatik (Apathie, Affektverflachung, Anhedonie etc.), die Persönlichkeit und die interpersonellen Beziehungen blei- ben erhalten. Illusionäre Verkennungen, religiöse Anmu- tungserlebnisse und paranoid-halluzinatorische Symptome stehen im Vordergrund. Insgesamt ist die Symptomatik milder und der Verlauf günstiger als bei einer Schizophrenie [57, 58]. Dies konnte auch in einer rezenten prospektiven Studie bestä- tigt werden, in der Epilepsiepatienten mit interiktalen Psycho- sen und Schizophreniepatienten hinsichtlich Psychopatholo- gie und Krankheitsverlauf systematisch verglichen wurden [67]. Die Epilepsiepatienten wiesen in der negativen Subskala der „Positive and Negative Syndrome Scale“ (PANSS) signifi- kant niedrigere Werte auf als die Schizophreniepatienten. Die Ansprech- und Remissionsraten nach einer Beobachtungszeit von einem Jahr waren bei den Epilepsiepatienten höher als bei den Schizophreniepatienten, ebenso waren die erforderlichen Neuroleptika-Dosen signifikant niedriger.
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Psychiatrische Erkrankungen und Wirtschaftskrisen

Psychiatrische Erkrankungen und Wirtschaftskrisen

Insbesondere jedoch scheint die steigende Verfügbarkeit psy- chosozialer und therapeutischer Versorgungsstrukturen das Sinken der Suizidraten in Österreich positiv zu beeinflussen [22]. Seit 1987 sanken die Suizidzahlen am stärksten in Wien, das über ein gut ausgebautes psychosoziales Netzwerk ver- fügt. So wurden zum Beispiel in den 8 regionalen Ambulato- rien der Psychosozialen Dienste Wien (PSD) im Jahr 2011 fast 7000 Patienten mit mehr als 142.000 Einzelleistungen versorgt. Zusätzlich betreute die 24-stündige Soforthilfe des PSD im Jahr 2011 allein etwa 4500 Patienten (mit rund 16.000 Einzelleistungen) in Krisen und Notfällen. Der Zu- gang zu den regionalen ambulanten Einrichtungen des PSD ist niederschwellig, die Behandlung ist kostenfrei [24] und somit sozial Benachteiligten und psychisch stark beeinträch- tigten Menschen leicht zugänglich (Tab. 1).
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Psychopharmaka und sexuelle Dysfunktion

Psychopharmaka und sexuelle Dysfunktion

P sychopharmaka entfalten ihre Wirkung auf der Ebene der zentralnervösen Informationsübertragung. Moder- ne psychopharmakologische Therapieansätze reduzieren psychiatrische Zielsymptome und berücksichtigen in zu- nehmendem Maße prognostisch bedeutsame Faktoren, wie subjektive Lebensqualität oder soziale Reintegration. Die große Zahl erfolgreich behandelter Patienten und die modifi zierten Therapieempfehlungen hinsichtlich Dosis und Behandlungsdauer haben zu einer Intensivierung der Complianceforschung geführt, im Zuge derer auch die se- xuellen Nebenwirkungen von Psychopharmaka vermehrt untersucht wurden. Eine Reihe methodischer Probleme ist bei der Interpretation der Studienergebnisse zu berücksich- tigen. Studienergebnisse sind in starkem Maß von der Art der Erfassung der Sexualstörungen abhängig. Bei Verwen- dung von Self-Rating-Instrumenten werden deutlich nied- rigere Inzidenzen angegeben als bei direkter Erfragung se- xueller Nebenwirkungen. Häufi g fehlen zuverlässige Anga- ben über Ausmaß und Häufi gkeit von Sexualstörungen vor Beginn der Psychopharmakotherapie. Auch psychosexuelle Aspekte psychiatrischer Erkrankungen werden mitunter un- zureichend berücksichtigt, darüber hinaus sind sexuelle Ne- benwirkungen bei Männern insgesamt besser dokumentiert. Dennoch existiert mittlerweile eine umfassende Datenlage zur Beeinfl ussung sexueller Funktionen durch Psychophar- maka, insbesondere durch Antidepressiva, sodaß erste Be- wertungen hinsichtlich des Ausmaßes sexueller Nebenwir- kungen bei bestimmten Substanzklassen möglich geworden sind.
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Editorial: Beta-Blocker und NO

Editorial: Beta-Blocker und NO

Auch wenn „große epidemiologische Studien“ die prognostische Wertigkeit noch nicht in ausrei- chendem Ausmaß belegen, ist die Endotheldysfunktion Anfang und Ende der Theorie der Athero- skleroseentwicklung. Ohne Endotheldysfunktion sind auch die terminalen Endorganschäden durch kardiovaskuläre Risikofaktoren, wie die essentielle Hypertonie, das Rauchen, der Diabetes mellitus und die Hypercholesterinämie, nicht schlüssig möglich. Im Theoriengebäude kardiovaskulärer Er- krankungen geht nichts mehr ohne die Endothelfunktionen. Wenn man sich der zentralen Stellung des Endothels im pathophysiologischen Theoriengebäude kardiovaskulärer Erkrankungen bewußt wird, ist es verwunderlich, daß es für den Routinebetrieb noch keine einfachen Diagnoseverfahren gibt und daß Dysfunktionen noch nicht gezielt behandelt werden.
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State of the Art der antiadrenergen Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen

State of the Art der antiadrenergen Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen

Der entscheidende Wert für die Dia- gnose der PAVK ist der Knöchel-Arm- Index („ankle-brachial index“ [ABI]). Das boso ABI-system 100 ermittelt die- sen Wert zeitgleich und oszillometrisch an allen 4 Extremitäten. Die eigentliche Messung dauert dabei nur ca. 1 Minu- te. Ein ABI-Wert < 0,9 weist im Ver-

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Die Geographie als Konzentrationsfach in Schulkolonien

Die Geographie als Konzentrationsfach in Schulkolonien

Situation der freieren Arbeitsweise in Gruppen für seine bequemen Zwecke auszunützen versucht. Er darf nur wenige Stunden sich selbst überlassen werden und muß durch häufige Kontrollen und Arbeitsbesprechungen in Fahrt gebracht werden. Eine weitere Variante stellt der rasch Arbeitende dar; bei ihm leidet unter dem Tempo oft die Quali¬ tät. Die ideale Kombination, nämlich rasch und gründlich, tritt selten auf. Häufiger trafen wir den langsamen Arbeiter, der dank seiner Gründlichkeit nach einer relativ langen Anlaufzeit ein gutes Rendement erzielt.

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Venöse thromboembolische Erkrankungen unter Einnahme eines kombinierten oralen Ovulationshemmers

Venöse thromboembolische Erkrankungen unter Einnahme eines kombinierten oralen Ovulationshemmers

Die vorliegenden epidemiologischen Daten lassen vermuten, dass reine Gestagenpräparate zur Kontrazeption das Risiko venöser Thrombosen nicht erhöhen [3, 13, 14]. Dies scheint zumindest für die Minipille und die oralen Gestagen-only- Präparate zuzutreffen, während für die Dreimonatsspritze nur eine Fall-Kontroll-Studie vorliegt, die eine nicht-signifikante Risikoerhöhung fand. Für Gestagenimplantate und das LNG- haltige Intrauterinpessar gibt es keine Untersuchungen. Im Gegensatz dazu scheinen hochdosierte Gestagene, die the- rapeutisch, z. B. zur Behandlung von Blutungsstörungen, und nicht kontrazeptiv eingesetzt werden, das relative Risiko von venösen Thromboembolien auf das 5–6-Fache zu erhöhen [3]. Dabei dürfte es sich um Norethisteron oder Norethisteronacetat
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Der Jura : eine neue Geographie der Schweiz

Der Jura : eine neue Geographie der Schweiz

Der Jura besaß, von Basel und Neuenburg abgesehen, die in die Darstellung mit¬ einbezogen sind, bis zu Anfang des 18. Jahrhunderts einen fast ausschließlich bäuer¬ lichen Charakter. Dann setzt sich nach und nach die Industrie fest, und zwar merk¬ würdigerweise oft gerade dort, wo man es am wenigsten erwarten würde, wie im ab¬ gelegenen und klimatisch benachteiligten Le Locle und La Chaux-de-Fonds. Doch gibt es daneben Gebiete, wo die Voraussetzungen für eine gewisse Industrialisierung

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Nephrologie für Urologen

Nephrologie für Urologen

Neue Konzepte in der Therapie glomeru- lärer Erkrankungen, im Rahmen der immunsuppressiven Therapie (mit/ohne Nierentransplantation), des sekundären Hyperparathyreoidismus oder der rena- len Anämie, bei polyzystischer Nieren- degeneration und anderen hereditären Nierenerkrankungen sind für den Uro- logen und Nephrologen ebenso von Be- deutung wie neue Konzepte in der Pa- thogenese und Therapie von Harnwegs- infektionen.

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Hypertonie und Chronobiologie

Hypertonie und Chronobiologie

Die in unseren Webseiten publizierten Informationen richten sich ausschließlich an ge- prüfte und autorisierte medizinische Berufsgruppen und entbinden nicht von der ärzt- lichen Sorgfaltspfl icht sowie von einer ausführlichen Patientenaufklärung über therapeuti- sche Optionen und deren Wirkungen bzw. Nebenwirkungen. Die entsprechenden Angaben werden von den Autoren mit der größten Sorgfalt recherchiert und zusammengestellt. Die angegebenen Dosierungen sind im Einzelfall anhand der Fachinformationen zu überprüfen. Weder die Autoren, noch die tragenden Gesellschaften noch der Verlag übernehmen irgend- welche Haftungsansprüche.
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Pulswelle und Blutdruck: Kurz und bündig!

Pulswelle und Blutdruck: Kurz und bündig!

Wie allgemein bekannt, erzeugt die Depolarisation des linken Ventrikels einen Impuls, dessen Konsequenzen arterieller Blutfluss und Blutdruck sind. In der klinischen Praxis wird aktuell hauptsächlich die Variation des arteriellen Pulses (z. B. gemessen an der A. brachialis oder A. radialis) in Form des systolischen oder diastolischen Blutdrucks genutzt. Die ursprünglichste Form der Betrachtung, nämlich jene einer pe- riodisch oszillierenden Welle, die sich mithilfe der Arterien vom Herz aus in Richtung der Organe ausbreitet, wurde bereits von Otto Frank im ausgehenden 19. Jahrhundert unter- sucht, aber in den vergangenen Jahrzehnten sowohl in der Forschung als auch in der Praxis weitgehend ignoriert. Übrig geblieben sind also nur die Extremwerte, innerhalb derer sich die Welle bewegt! Was muss der Fachmann nun wissen, um aus der Pulswelle zusätzliche Information herauslesen zu kön- nen?
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Ausgewählte Nebenwirkungen von Antihypertensiva

Ausgewählte Nebenwirkungen von Antihypertensiva

Das Angioödem kommt offenbar prinzipiell bei allen Medikamenten vor, bevorzugt jedoch bei ACE-Hemmern. In der ALLHAT-Studie erkrankten 4 von 1.000 Patienten unter Lisinopril daran, während es unter Chlortalidon ei- ner von 1.000 und unter Amlodipin drei von 10.000 Be- handelten waren [9]. Auch mit Angiotensinrezeptorenblok- kern wurden Fälle beschrieben. Die Ätiologie ist unklar, jedenfalls nicht allergisch, dementsprechend gelten Anti- histaminika und Cortison als wirkungslos [10]. Die Sym- ptome treten bei einem Teil der Betroffenen erstmals nach vielen Monaten problemloser Einnahme auf; sie sind va- riabel und können Schwellungen im Gesicht, im Bereich der oberen Atemwege, aber auch im Bereich des Abdo- mens verursachen [11]. Dementsprechend stehen Atem- not oder abdominelle Koliken im Vordergrund. Besonders abdominelle Manifestationen werden oft erst nach vielen Episoden erkannt. Die Therapie ist symptomatisch. Todes- fälle gehören zu den Raritäten, immerhin verstarb in ALL- HAT einer von 9.054 mit Lisinopril behandelten Patienten daran. Damit verbietet sich bei dieser Nebenwirkung die weitere Verordnung des auslösenden Medikaments.
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Grußwort

Grußwort

Noch vor wenigen Jahren wäre die Ankündigung eines Symposiums zum Thema Robotermedizin, einem Robotik-Zentrum oder roboterassistierter Chirurgie von einigen Fachleuten interessiert aufgenommen, von vielen Kollegen mit distanziertem Blick wahrgenommen und von den meisten Patienten mit besorgtem Befremden kritisch angenommen worden. Die Sorge, dass Maschinen menschliches Handeln ersetzen, ist sowohl aus berufsständischen Argumenten als auch aus der Begegnung von Patienten mit den behandelnden Ärzten nicht unbegründet. Aber mittlerweile ist klar, dass computerunterstützte roboterassistierte und begleitende Medizin und Operationstech- nologie nicht mehr aufzuhalten und ein tatsächlicher Mehrwert für Patienten, aber auch für die Ärzte sein können und werden.
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Life-Style und Hypertonie - Hypertonie und Life-Style

Life-Style und Hypertonie - Hypertonie und Life-Style

zielle Diäten: Durch sie können jene Mechanismen, die einen aus Adipositas resultierenden Blut- druckanstieg bedingen (Tab. 2), weitgehend zum Abklingen ge- bracht oder sogar konvertiert wer- den. Am effektivsten zeigt sich da- bei vor allem eine Abnahme des Körpergewichts: Mit (den ersten) 10 kg Körpergewichtsreduktion kann man den Blutdruck um bis zu 16/13 mmHg senken. Zusätz- lich lassen sich auch weitere Fol- gen von Adipositas und arteriel- lem Hypertonus wie linksventri- kuläre Hypertrophie, Hyperlipid- ämie, Insulinresistenz, sowie häu- fig auch der Bedarf an Antihyper- tensiva senken (Tab. 5). Nicht zu- letzt zur Motivation des Patienten kann dabei als grobe „Faustregel“ verwendet werden: „Mit einer Körpergewichts-Reduktion von 10 kg können Sie sich die Einnahme eines Antihypertensivums pro Tag ersparen!“ Auch spezielle Diäten können zu einer Reduktion eines arteriellen Hypertonus beitragen, wie z. B. die DASH-Diät, die aus reichlich Obst, Gemüse und fett- armen Milchprodukten, dafür je- doch wenig Fett, gesättigten Fett- säuren und Cholesterin besteht. Das Ausmaß der Blutdrucksen- kung korreliert dabei vor allem mit dem Ausgangs-Blutdruck [5].
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Basisdiagnostik bei Stuhlinkontinenz

Basisdiagnostik bei Stuhlinkontinenz

Die zahlreichen Patientinnen (etwa 90 % der Betroffenen sind Frauen), bei denen sich die FI aufgrund einer Beckenboden- schwäche, oft assoziiert mit peripartalen Sphinkterläsionen, oder im Anschluß an jahrzehntelange Obstipation mit Preß- anstrengungen zur Defäkation, völlig spontan und allmählich im Laufe von Jahren entwickelt bzw. verschlechtert hat, sind anfänglich geradezu irrefüh- rend zurückhaltend mit ihren Angaben. Meist sprechen sie nur von der Unan- nehmlichkeit häufiger Diarrhoen, von der Notwendigkeit, sich bei Stuhldrang im Laufschritt in Richtung Toilette beei- len zu müssen und vor ihrer Angst, „daß einmal etwas passieren könnte ...“, wenn sie sich zu weit von Wohnstätte oder vertrauten Toilettemöglichkeiten bewe- gen. Besteht auch ein Rektumprolaps, so wird dieser allerdings nicht verschwie- gen.
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Sehen und Sehen und gesehen werden. Die Macht des Blickes und der Blick zurück

Sehen und Sehen und gesehen werden. Die Macht des Blickes und der Blick zurück

Auch die Isolation des Viertels ist bereits von oben auszumachen, das 6 de Maio beschränkt sich auf ein vielleicht 150 Meter im Quadrat großes Gelände, das im Westen, Norden und Osten von Fabrikgebäuden umschlossen ist, im Süden von der Estrada Militar, die hier die Grenze zum eigentlichen Lissabonner Stadtgebiet zieht. Lissabon ist in den letzen fünfund- zwanzig Jahren merklich gewachsen, der Beitritt Portugals zur Europäische Wirtschaftsge- meinschaft 1986 und die Jahre um die Weltausstellung 1998 haben der Mittelschicht eine ste- tig wachsende Kaufkraft beschert und Portugal von einem Land der Emigranten (eine Million Portugiesen wohnen allein in Frankreich) zum Einwanderungsland gemacht. 5 Zu den seit dem Ende der Kolonialkriege (1961-1974) zugereisten Afrikanern (hauptsächlich aus Kapverden, Angola und Guinea-Bissau) haben sich im letzten Jahrzehnt Brasilianer und Ukrainer gesellt die, wie ihre afrikanischen Kollegen, zumeist in der Bauindustrie oder im Restaurantgewerbe ihr Auskommen finden. Die Peripherie der Stadt ist so nach und nach, vor allem entlang der ins Inland getriebenen Bahnlinien und auf der gegenüberliegenden Seite des Rio Tejo, zu ei- nem dichtbesiedelten, breiten Gürtel herangewachsen, der die Zahl der Einwohner, die sich als Lissabonner fühlen und bezeichnen, in den letzten Jahrzehnten vervielfacht hat. Fast drei Million Menschen wohnen heute in der Área Metropolitana de Lisboa, ein Viertel der portu- giesischen Gesamtbevölkerung.
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Formas de referenciação a pessoas: uma abordagem variacionista

Formas de referenciação a pessoas: uma abordagem variacionista

1 Abordagem de Frege, do famoso artigo “Über Sunn und Bedeuting”. Fonte: “Über Sunn und Bedeuting” Zeitschrift für Philosophie und philosophishe Kritik.. não efetua a referência por si[r]

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Prolongierte iktale Hemiparese und Aphasie in Kombination mit PLEDs im EEG: ein Fallbericht

Prolongierte iktale Hemiparese und Aphasie in Kombination mit PLEDs im EEG: ein Fallbericht

nen und Ausdruck eines negativ- motorischen Anfalls sind [5]. Eine sichere Unterscheidung dieser drei wichtigsten Differentialdiagnosen fokaler Ausfälle bei Patienten mit epileptischen Anfällen erfordert daher in jedem Fall neben einer entsprechen- den bildgebenden auch eine elektro- enzephalographische Diagnostik. 2. Ein weiterer klinisch relevanter Aspekt, den unser Fallbericht auf- zeigt, ist die Tatsache, daß auch nach Durchbrechung eines generalisierten Status epilepticus die Anfallsaktivität – im Extremfall wie bei unserer Pati- entin im Sinne eines nichtkonvulsi- ven Status epilepticus – fortbestehen kann. In einer Studie von De Lorenzo et al. [6] war dies bei 48 % aller Patienten der Fall, wobei in 14 % der klinisch unterbrochene konvulsive Status epilepticus in einen nichtkon- vulsiven Status überging. Klinisch handelte es sich bei der überwiegen- den Mehrheit der Patienten um einen fokal-komplexen Status, der mit einem komatösen Zustandsbild einherging. Das Erkennen einer solchermaßen persistierenden Anfallsaktivität ist von klinischer Relevanz, da ihr Vor- handensein mit einer signifikant er- höhten Mortalität und Morbidität vergesellschaftet war, was wiederum die Überstellung solcher Patienten in ein entsprechendes Epilepsiezentrum empfehlenswert erscheinen läßt. 3. Schließlich kann unser Bericht zur Klärung der umstrittenen Frage bei- tragen helfen, ob PLEDs ein epilepti- sches Anfallsäquivalent darstellen oder lediglich ein interiktales Phäno- men sind. Erstmals von Chatrian et al. 1964 beschrieben [7], handelt es sich dabei um lateralisierte Komple- xe, bestehend aus Spikes oder Sharp waves, häufig gefolgt von Slow waves, die etwa alle 1–2 Sekunden auftreten. PLEDs wurden bei unter- schiedlichen ZNS-Erkrankungen be- schrieben, wobei sie in einer Studie an 586 Patienten [8] am häufigsten mit zerebrovaskulären Ereignissen assoziiert waren (35 %), gefolgt von Tumoren (26 %), ZNS-Infektionen Abbildung2: HMPAO-SPECT während (oben) und nach Sistieren (unten) der
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Die kleine Scheidegg

Die kleine Scheidegg

«natürlichen» Vegetation: vom Buchen-, Buchen-Tannen-, Fichten- und Lärchen-Ar¬ ven-Wald mit ihren Sonderformen etwa des Fichtenwaldes mit Heidelbeer-, Erika¬ oder Hochstaudenunterwuchs, über den Zwergstrauch-Tundrengürtel (die oberhalb Wengen und Grindelwald Alpweiden unterbrechen) bis zu den kahlen Schutt-, Firn- und Schneegebieten der nivalen Zone deutlich ab, wiewohl sie Land- und Forstwirtschaft teilweise grundlegend verändert haben. Auch Land- und Forstwirtschaft selbst bestim¬ men noch weithin das Gelände; in der Wengernalp, die von Westen her bis zur Wasser¬ scheide der Kleinen Scheidegg reicht und zugleich die politische, die Gemeindegrenze gegen Grindelwald markiert, kommt dies ebenso zum Ausdruck wie auf der jenseitigen Abdachung im Alpgebiet von Wärgistal, das noch die einzigen Arvenbestände von Be¬ deutung im Landesteil trägt - wo vermutlich 1792 der letzte Bär der Gegend erlegt wurde.
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Rev. bras. linguist. apl.  vol.2 número1

Rev. bras. linguist. apl. vol.2 número1

Coca Cola und Heiliger Krieg: Wie Kapitalismus und Fundamentalismus Demokratie und Freiheit abschaffen.. Brilliant Air, Bright Fire: On the Matter o f the Mind.[r]

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