Top PDF Zum Standort der Geographie als Universitätsdisziplin

Zum Standort der Geographie als Universitätsdisziplin

Zum Standort der Geographie als Universitätsdisziplin

«akademischen Personals» in Jahresberichten veröf¬ fentlicht wird. Ganz allgemein ist ferner eine Erweite¬ rung des Aufgabenbereichs der Institute eingetreten. Zwar ist laut Staatsgrundgesetz «Freiheit der For¬ schung» und «Einheit von Forschung und Lehre» in der Eingangshalle von Universitäten - wie in der Wiener Universität - noch auf einer großen Tafel angeschlagen, der man, wenn man die Wirklichkeit kennt, nur mehr die Funktion einer potemkinschen Fassade zuschreiben kann. Mit der vielgerühmten Selbstverwaltung der Universitäten haben die Institute zunehmend Verwaltungsaufgaben übernehmen müs¬ sen. Das Heraustreten aus dem vielkritisierten «elfen¬ beinernen Turm» hat eine Flut von Expertisen zur Folge gehabt, welche vielfach auf Kosten der Grundla¬ genforschung erfolgten, ohne jedoch de facto das
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Antisemitismus, Großstadtfeindlichkeit und reaktionäre Kapitalismuskritik in der deutschsprachigen Geographie vor 1945

Antisemitismus, Großstadtfeindlichkeit und reaktionäre Kapitalismuskritik in der deutschsprachigen Geographie vor 1945

Die Frage dieses Aufsatzes ist die nach dem antisemiti- schen Denken in der Geographie vor 1945. Gerade wenn Antisemitismus nicht als eine von außen oktroyierte Ideo- logie begriffen werden soll, die der Geographie oder „der Wissenschaft“ fremd gegenübersteht, sondern als wichtiges Moment geographischen Denkens angesehen werden kann, bevor und jenseits dessen, dass er von staatlicher Seite erfor- dert und erzwungen wurde, so stellt sich die Frage, wie dieser in die Anlage geographischen Denkens eingebaut wurde, und was die Spezifik eben jenes geographischen Antisemitismus war. Daher wird gerade auch auf Literatur aus den Jahren vor 1933 geblickt werden. Dies dient nicht zuletzt auch dazu, sich gegen die Unterstellung Wirths zu versichern, „einige Nazi-freundliche Sätze“ in wissenschaftlichen Arbeiten der „Nazizeit“ würden in unstatthafter Weise genutzt um jeman- den „schon als Nazi“ zu bezeichnen, wo es doch lediglich Opportunismus und Mitläufertum gewesen sei und überhaupt dies „von erst nach 1939 oder gar erst nach 1945 gebore- ne[n] Leute[n]“ auch gar nicht zu beurteilen sei (Wirth, 1995, S. 14). In ähnlicher Weise begründet auch Kost die Textaus- wahl in seinem Beitrag zum Antisemitismus in der Geogra- phie, einem der wenigen Texte zur Geschichte der Geogra- phie, deren primäres Thema Antisemitismus ist (Kost, 1998, S. 286). Aber während Kost Geopolitik und andere Ansät- ze der Geographie zusammendenkt respektive eine Untrenn- barkeit proklamiert, um eine für die Geographie entlasten- de Aufspaltung zwischen wissenschaftlicher Geographie und ideologischer Geopolitik zu vermeiden, liegt in diesem Auf- satz der Fokus auf Beiträgen im Rahmen einer Geographie des Landschaftsparadigmas. Dies scheint sinnvoll, um nicht nur die Existenz antisemitischen Denkens in der deutschen Geographie zu verdeutlichen, sondern eben dessen Rolle und Verortung innerhalb des hegemonialen Paradigmas der Geo- graphie.
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Verarbeitung und Anwendung digitaler Geländemodelle im Bereich der Geographie

Verarbeitung und Anwendung digitaler Geländemodelle im Bereich der Geographie

sourcenverwaltung, Vermessung und Photogrammetrie, Geomorphologie usw.) zum Ziel. Die DGM-Anwendung bildet gleichsam den Rahmen für die Geländemodellie¬ rung: jede spezifische Anwendung stellt ihre besonderen Anforderungen an die Verfahren der Generierung. Mani¬ pulation, Interpretation und Visualisierung von digitalen Geländemodellen. Dies gilt sowohl in funktionaler Hin¬ sicht als auch bezüglich anderer Erfordernisse an DGM- Systeme wie Effizienz, Datenvolumen, Sicherheit und andere mehr. Aufgabe des Anwendungsbereichs ist nun einerseits die Abklärung der Anforderungen bestimmter Disziplinen, die dann in die Konzeption neuer Verfahren einfließen können. Daneben muß auch die Evaluation von neu entwickelten Funktionen für die Belange ver¬ schiedener Anwendungen betrieben werden (z. B. wie können neue pseudo-realistische Visualisierungsverfah¬
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Kiel 1969 – Leuchtturm oder Irrlicht?

Kiel 1969 – Leuchtturm oder Irrlicht?

Es gibt wohl nur wenige Anlässe der institutionellen Geo- graphie, die in der Fachliteratur und jüngeren Fachgeschichte eine nachhaltigere diskursive Präsenz erhalten haben als der Kieler Geographentag. Vor allem sind es die mit ihm assozi- ierten Debatten, welche den Mythos „Kiel 1969“ begründe- ten und nun über 45 Jahre reproduzieren. Es scheint, dass der Bezug in der Reproduktion immer glorifizierender, in quasi-mythologischer Verklärung zur entscheidenden fach- historischen Wegmarke hochstilisiert wird. Um dem gerecht zu werden, was mit Kiel 1969 tatsächlich erreicht oder min- destens in Gang gebracht wurde, ist zuerst klarzustellen, wie die deutschsprachige Geographie zu dieser Zeit aufgestellt war, was die Forderungen waren und was aus diesen gewor- den ist. Dass die beiden prominentesten Positionen, die dort aufeinander trafen – die Landschafts- und Länderkunde auf der einen und der raumwissenschaftliche Ansatz auf der an- deren Seite –, vom heutigen Fachverständnis aus betrachtet doch eher begrenztes Erklärungspotential aufweisen, ist dar- an erkennbar, dass in deren Perspektive der zum Mythos ge- wordene Anlass „Kiel 1969“ nicht angemessen thematisiert werden kann. Und dies obwohl es sich mit aller Deutlichkeit nicht bloß um ein soziales Ereignis mit expliziten räumlichen wie zeitlichen Bezügen handelt, sondern der räumliche Be- zug „Kiel“ und der zeitliche „1969“ für den Mythos gerade von konstitutiver Bedeutung sind, wenn auch auf spezifische Weise. Dazu später mehr.
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Die Geographie als Konzentrationsfach in Schulkolonien

Die Geographie als Konzentrationsfach in Schulkolonien

korrigierende Lehrer hat bei solch umfangreichen Arbeiten die Übersicht, die ihm er¬ laubt, die einzelnen Themen gegenseitig in ein vernünftiges Gleichgewicht zu bringen. Es wäre beispielsweise falsch gewesen, wenn bei unserer Kombination verschiedener Arbeitsformen die aus leichter Hand geschriebenen Erlebnisaufsätze die anspruchsvolle¬ ren Arbeiten im Koloniebuch überwuchert hätten. Bei jüngeren Schülern der Fach- und Verkehrsabteilung mag sich das Problem wieder anders stellen. Außerdem war die von den Schülern gewünschte Behandlung geologischer und mineralogischer Aufgaben ein - allerdings vorbereiteter- Versuch, der im Interesse der Richtigkeit der Ergebnisse mühsame Kontrollen des Lehrers nach der Literatur erforderte. Unseres Erachtens darf sich das Ergebnis mit den teilweise recht anschaulichen Skizzen, Photos und Karten (zum Teil Kopien, vorwiegend aber Kombinationen und Vereinfachungen aus mehre¬ ren Quellen) neben den bisher geleisteten Arbeiten gleichstufiger Diplom- und Matur¬
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Zur Frage der Spezialisierung der Geographie

Zur Frage der Spezialisierung der Geographie

gabe freilich noch nicht gelöst ist, wird er sich ihr selbst unterziehen müssen (und dies gilt bei jedem Landschaftselement), wobei er dann notwendiger¬ weise zum Geobotaniker beziehungsweise Land-' Schaftselementarforscher werden muß. Deswegen die Geobotanik der Geographie eingliedern zu wol¬ len, liegt kein Grund vor. Sonst müßten, konsequent gedacht, dieser so gut wie alle übrigen Wissen¬ schaften als Teildisziplinen subsummiert werden, was kaum wünschenswert erscheint (wenn auch andrerseits gesagt werden kann, daß jede Wissen¬ schaft im Grunde in irgend einem Sinne Teildiszi¬ plin jeder andern ist). Die Spezialisierung der Geo¬ graphie wird deshalb um es nochmals zu wie¬
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Zur Geographie des Fremdenverkehrs in der Schweiz

Zur Geographie des Fremdenverkehrs in der Schweiz

als einstiger Pionierort des Bergsteigens und Winter¬ sports, in alpenrandnaher Lage mit heute sehr star¬ kem Zuzug auch von Wochenendgästen; Leysin (Waadtländeralpen) als ehemaliger rein heilklimati¬ scher Kurort, der sich in einen Sportplatz von aus¬ gesprochen sozialtouristischem Gepräge umgewandelt hat; Verbier (Val de Bagnes, Wallis) als neu erstandenes Ferienzentrum, das von einer großen Menge moderner Chalets, aber auch Appartementblocks, gekennzeich¬ net wird; Gstaad (Berner Oberland) als Sommer- und Wintersportplatz zum Teil betont mondänen Charak¬ ters; Wildhaus (St. Gallen) als beidseits einer stark be¬ fahrenen Durchgangsstraße in die Höhe sich ziehender Ferienort eher ländlichen Einschlags; Scuol/Schuls- Tarasp-Vulpera (Unterengadin, Graubünden) als Heil¬ quellen- und zugleich (Scuol) als Regionalzentrum.
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Zum "Kampf um die Geographie"

Zum "Kampf um die Geographie"

Landschaft liegen in ,Schubfächern', und dadurch erweisen sich Landschaft und Land nicht als etwas Ganzes sondern nur als Raum, der mit Relief, Klima usw. ,angefüllt' ist" (Nachr. Geogr. Ges. UdSSR 83, 1951, Nr. 3). Das bedeutet m. a. W., daß Geographie bloßes Konglomerat der übrigen Wissenschaften sei. Ist das so umrissene und trotz gegenteiligen Bemühens der Geographen unbestreitbar vorhandene Malaise" überwindbar Eine Antwort hierauf xvird nicht leicht fallen. Offenbar aber kann eine Überwindung nur dadurch gelingen, daß Mittel und Wege gefunden werden, das Erkenntnisziel der Geographie: die Landschaft, oder, wie vielleicht richtiger
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Wir sind nie revolutionär gewesen – Zum Mythos des Kieler Geographentags als der Geburtsstunde einer neuen Geographie

Wir sind nie revolutionär gewesen – Zum Mythos des Kieler Geographentags als der Geburtsstunde einer neuen Geographie

Die oben erwähnte „Bombe“ kann kaum überrascht haben. So wie die Geographie im 20. Jahrhundert nie eine Phase er- lebte, in der nicht von der einen oder anderen Seite eine Kri- se der Disziplin proklamiert wurde und von einer Phase als Normalwissenschaft höchstens in retrospektiver Homogeni- sierung gesprochen werden kann, so war – und darin hatten die Bewahrer der Geographie gegenüber dem studentischen Angriff recht – die Geographie Ende der 1960er Jahre nicht mehr jene der 1920er Jahre. Eine Krise der Länderkunde war im Bewusstsein zahlreicher FachvertreterInnen. Weder in der Wirtschaftsgeographie und Ansätzen der Sozialgeo- graphie, noch in weiten Teilen der physischen Geographie wurde jene Länderkunde betrieben, die Zielscheibe des An- griffs war. Die Erzählung eines Bruchs blendet funktionalis- tische Ansätze ebenso aus wie die Rezeption von Christaller, zahlreiche Arbeiten, die nicht im länderkundlichen Paradig- ma aufgehen und nahezu alles, was seit fast 20 Jahren an neuen Ansätzen in der nordamerikanischen, britischen und schwedischen Geographie geschah. Bei allem Solipsismus der deutschsprachigen Geographie, die lange brauchte, ihre neue Randstellung in der internationalen Geographie anzuer- kennen, fanden Rezeptionen quantitativ-theoretischer Geo- graphie ebenso statt wie zahlreiche persönliche Kontakte zu einer Geographie jenseits der deutschen Länderkunde, auch wenn sich dies selten in Form veröffentlichter Texte materia- lisierte.
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Über die natürliche Ordnung der Erdwissenschaften : Beitrag zur Systemlehre der Geographie

Über die natürliche Ordnung der Erdwissenschaften : Beitrag zur Systemlehre der Geographie

Im nun folgenden Inventar der Erdwissenschaften werden primär als solche alle Disziplinen aufgefaßt, welche die Silbe Ge beziehungsweise Gäa Erde entweder als Präfix oder als Suffix tragen. Dies ist keine terminologische Tüftelei. Die betreffenden Disziplinen befassen sich tatsächlich ausschließlich oder mittelbar mit der Erde bzw. mit terrestri¬ schen Phänomen. Sekundär sollen jene Wissens¬ zweige als Erdwissenschaften gelten, die irgend¬ welche Teile der Erde zum Objekt gewählt haben. Die meisten Naturwissenschaften gehören ebenso wie der große Teil der Human-, Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften dazu. Denn auch die mensch¬ lichen Phänomene sind durchaus terrestrische, nicht etwa lunare, solare oder kosmische, außerterrestri¬
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Wie bestimmt man die Nierenfunktion?

Wie bestimmt man die Nierenfunktion?

Die Messung der Clearance endogener Marker hat wesentliche Limitationen, deren wichtigste die Präzision der Harn- sammlung ist. Darüber hinaus wird Krea- tinin nicht nur glomerulär filtriert, son- dern auch tubulär sezerniert und diese beiden Eliminationswege können nicht voneinander getrennt bestimmt werden. Daher überschätzt die Kreatinin-Clea- rance die GFR insbesondere bei fortge- schrittener Niereninsuffizienz, wo der Anteil der tubulären Sekretion zu- nimmt. Ein endogener Marker, der we- niger Abhängigkeit von extrarenalen Faktoren haben könnte als Kreatinin, ist Cystatin C [3].
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Schmerzen beim Parkinsonsyndrom

Schmerzen beim Parkinsonsyndrom

Im Zentrum der Darstellung steht die „Psychologie der Män- ner“, u.a. Aspekte der Männlichkeit und der Stressbewälti- gung bei Männern und insbesondere die Depression bei Män- nern bzw. der Prototyp der „männlichen Depression“ und der Weg, häufi g über eine chronische Stressbelastung, dorthin. Die Autorin sieht insbesondere im gesellschaftlich angesehe- nen „Männlichkeits“-Ideal ein Grundproblem für diese Ent- wicklung. Dieses Ideal prägt verschiedene Verhaltensweisen des Mannes wie die Tendenz, sich in der Arbeitswelt und sons- tigen Situationen zu überfordern, ein Übermaß von Stress in allen möglichen Lebensbereichen zu ertragen, stressbedingte körperliche und psychische Symptome nicht zu erkennen bzw. nicht wahrhaben zu wollen u.a. Auch die Tendenz, Gefühle für sich zu behalten, über Beschwerden nicht zu klagen, der Gesundheit keine nennenswerte Bedeutung im Alltagsleben einzuräumen, keine Vorsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen und möglichst wenig in ärztliche Behandlung zu gehen, gehören zu diesem „Männlichkeits“-Ideal.
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Editorial: Neue Richtlinien zum Management der chronischen Herzinsuffizienz

Editorial: Neue Richtlinien zum Management der chronischen Herzinsuffizienz

keit (ba) verfügbar. Mit der Messung der Pulswellengeschwindigkeit („pulse wave velocity“ [PWV]) kann eine arteri- elle Gefäßsteifigkeit diagnostiziert wer- den. Die Steifigkeit der arteriellen Ge- fäße nimmt mit einer fortschreitenden Arteriosklerose zu, was sich durch eine Erhöhung der Pulswellengeschwindig- keit darstellt. PWV und ABI-Wert er- möglichen eine noch fundiertere Risi- kostratifizierung von kardiovaskulären Ereignissen.

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Pandaemonium ger.  número15

Pandaemonium ger. número15

Die 15. Ausgabe der Zeitschrift Pandaemonium Germanicum (2010.1) hält neun Aufsätze und eine Rezension vor, die von Wissenschaftlern unterschiedlicher Generationen und Kulturen verfasst wurden und in denen die untersuchten Wissensbereiche, Autoren oder Medien zum großen Teil aus einer interaktiven und grenzüberschreitenden Perspektive heraus betrachtet werden. Daher reihen sich diese Arbeiten in eine Tendenz ein, die sich in der Praxis des kritischen Denkens und der theoretischen Reflexion immer deutlicher herausgebildet hat: Die Welt wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln beobachtet und beschrieben.
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Aktuelles: Die neue Ära der Hormonersatztherapie

Aktuelles: Die neue Ära der Hormonersatztherapie

Einsatz regelmäßiger Bewegungsprogramme bei Patienten mit CED erscheinen insbesondere der Ausschluss von Mangelzu- ständen und eine Vorbeugung vor Mangelernäh rung als wich- tig. In einer Studie fanden sich Hinweis darauf, dass M. Crohn- Patienten in Remission nach einer moderaten sportlichen Betä- tigung (Aerobic) im Vergleich zu gesunden Probanden eine si- gnifi kant höhere Zinkausscheidung über den Urin hatten. Geeignet sind beispielsweise: Alltagsbewegung, körperliches Training, Ausdauersportart wie Walking, Nordic Walking, Schwimmen, Joggen. Die Auswahl der Bewegungs-/Sportart erfolgt individuell abhängig von Konstitution, Neigungen und Trainingszustand, aber auch vom aktuellen und langfristigen Verlauf der CED. Im hochakuten Schub ist körperliche Scho- nung empfohlen.
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Angewandte Geographie in der Schweiz : Versuch einer Standortbestimmung

Angewandte Geographie in der Schweiz : Versuch einer Standortbestimmung

Es erstaunt deshalb auch nicht, daß gerade unser Fach in den letzten Jahren an den schweizerischen Hoch¬ schulen eine enorme Nachfrage zu verzeichnen hatte (mehr als Vervierfachung der Studienanfänger zwi¬ schen 1968 und 1979). Eine Umfrage, welche die Schweizerische Gesellschaft für angewandte Geogra¬ phie 1982 bei allen Geographischen Instituten unseres Landes durchgeführt hat, zeigt mit aller Deutlichkeit,

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Naturheilkunde und Komplementärmedizin bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

Naturheilkunde und Komplementärmedizin bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

Phytotherapeutika sind Vielstoffgemische. Im klinischen All- tag haben vor allem Flohsamen, Myrrhe, Kamille und Kaffee- kohle, Weihrauch oder Heidelbeeren Bedeutung in der The- rapie von CED. Erstere stehen als Arzneimittel bzw. traditio- nelle Arzneimittel zur Verfügung, während Weihrauch und Heidelbeeren derzeit nur als Nahrungsergänzung, bzw. Nah- rungsmittel verfügbar sind. In den Deutschen AWMF-S3- Leitlinien für die Therapie der Colitis ulcerosa werden Floh- samen und Curcumin als Therapieoptionen genannt, wobei auch Curcumin in Deutschland nicht als Arzneimittel ver- fügbar ist. Blutwurz und Wermut kommen vor allem in Tee- Form zum Einsatz. Aloe vera-Gel, Weizengras-Saft und in- dische Echina cea spielen in der Therapie bisher keine Rolle. Cannabis unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz, ihm kommt deshalb eine Sonderstellung zu, eine Zulassung für CED oder Erfahrungen außerhalb klinischer Forschung liegen derzeit nicht vor.
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Zur Konstitution des Gegenstandsbereichs der Geographie bei Hans Carol

Zur Konstitution des Gegenstandsbereichs der Geographie bei Hans Carol

1. E.Szava-Kovats behauptet in seinem Artikel «Das Problem der geographischen Landschaft» (Geogr. Helv. 15 38 [i960]), «daß der geographische Land¬ schaftsbegriff. eine erkenntnistheoretisch fehler¬ hafte Konstruktion darstellt». Denn «er hat keinen konkreten Realitätsgehalt und ihm entspricht auch kein objektiv konkretisierbarer Gegenstand. Die geographische Landschaft ist als Erscheinung eine von unserem Bewußtsein abhängige subjektive Wirk¬ lichkeit, ...» (S.47). Warum ich die subjektive Komponente beim Landschaftsbegriff für keineswegs fehlerhaft, sondern für völlig legitim halte, habe ich
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Mensch - Umwelt - Klima : Perspektiven der Quartärforschung in der Schweiz : Einführung zum Themenheft

Mensch - Umwelt - Klima : Perspektiven der Quartärforschung in der Schweiz : Einführung zum Themenheft

Das Quartär Eiszeitalter) als jüngste Periode der Erdgeschichte umfasst die letzten 2,6 Mio. Jahre und dauert bis heute an. Diese Epoche ist durch markante Klimaschwankungen geprägt, die sowohl in geologi¬ schen Ablagerungen auf den Kontinenten und in den Ozeanen als auch in polaren Eisbohrkernen überlie¬ fert sind. Dem Bild einer nahezu vollständig verglet¬ scherten Schweiz vor über 20 000 Jahren steht heute

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Ärzte-Ausbildungsordnung Urologie 2015 – to good to be true?

Ärzte-Ausbildungsordnung Urologie 2015 – to good to be true?

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