Top PDF Zur Geographie des Fremdenverkehrs in der Schweiz

Zur Geographie des Fremdenverkehrs in der Schweiz

Zur Geographie des Fremdenverkehrs in der Schweiz

Die zweite Nebenkarte nimmt sich ein bisher kaum in dieser Art angegangenes Thema vor: Die Besucher¬ zahlen kultureller Stätten wie Museen und Schlösser, sowie von zoologischen und botanischen Gärten, von Höhlen und Schluchtgalerien. Voraussetzung für ihr Erfassen waren Eintrittsbelege; wo solche fehlten und ein Registrieren der Frequenzen sich als unmöglich erwies - etwa bei Kirchen oder Erinnerungsorten (Tellskapelle!) mit freiem Zutritt - mußte von einer Berücksichtigung abgesehen werden. So ergab sich ein etwas einseitiges Bild, indem die Attraktion, welche berühmte Kulturdenkmäler, wie Kathedralen oder Wallfahrtskirchen, auf auswärtige Kunstfreunde oder Pilger ausüben, als nicht meß- und demonstrierbar erschien. Dennoch bietet die Verteilung der Sehens¬ würdigkeiten, soweit ihnen Rechnung getragen werden konnte, interessante Aspekte genug. Deutlich zeichnet sich eine Massierung der Besucher in den Museen und Tierparks der großen Städte ab. Von den Schlös¬ sern erweist sich, nach Chillon und Greyerz als be¬ sonders häufig besuchten, eine größere Reihe den Frequenzen nach etwa als gleichwertig. Mit Anzie¬ hungspunkten der Natur trumpft besonders das Berner Oberland auf, wobei berühmte Wasserfälle (Gießbach, Staubbach), weil für jedermann frei sichtbar, auf der Karte nicht einmal figurieren - auch der Rheinfall
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Angewandte Geographie in der Schweiz : Versuch einer Standortbestimmung

Angewandte Geographie in der Schweiz : Versuch einer Standortbestimmung

daß wir in allernächster Zukunft bei den Geogra¬ phieabsolventen, welche später eine Tätigkeit außer¬ halb der Schule ausüben wollen, mit einem Mehrfa¬ chen dessen rechnen müssen, was an entsprechenden Stellen überhaupt zur Verfügung stehen wird. Auf¬ grund des verfügbaren Zahlenmaterials läßt sich abschätzen, daß die Zahl der Absolventen, welche 1982/83 abgeschlossen haben, bereits rund einem Drittel aller durch angewandt tätige Geographen insgesamt besetzten Stellen gleichkommt. Nicht vergessen werden darf bei der Beurteilung dieser Tatsache, daß die natürliche Stellenrotation noch kaum spielt, weil das Durchschnittsalter der heutigen Stelleninhaber relativ niedrig ist.
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Wirtschaftsgegraphische Probleme des touristischen Arbeitsmarktes in der Schweiz

Wirtschaftsgegraphische Probleme des touristischen Arbeitsmarktes in der Schweiz

Diese Untersuchungen bestätigen die im Schweizeri¬ schen Tourismuskonzept erwähnten Werte von 170000 Arbeitskräften, welche direkt, und von 240000 Arbeitskräften, welche indirekt vom Tourismus ab¬ hängig sind (9). Um Mißverständnissen vorzubeugen, ist darauf hinzuweisen, daß die 170000 direkt touris¬ musabhängigen Arbeitskräfte nicht der Zahl der Erwerbstätigen im Gastgewerbe gleichgesetzt werden dürfen. Nur ein Teil der im Gastgewerbe Erwerbstäti¬ gen sind direkt von der touristischen Nachfrage abhängig; ein anderer Teil wird von der einheimischen Nachfrage bestimmt Die arbeitsmarktliche Bedeu¬ tung des Fremdenverkehrs ist somit wesentlich größer, als dies aufgrund der in den amtlichen Statisti¬ ken ausgewiesenen Daten sichtbar wird.
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Extreme Entvölkerungsgemeinden in der Schweiz

Extreme Entvölkerungsgemeinden in der Schweiz

Von insgesamt 22 in den Alpen liegenden Entvöl¬ kerungsgemeinden ist nur eine, Isenfluh, am Nord¬ hang anzutreffen, die übrigens mit 60,0% Gesamt¬ abnahme nur knapp zur untersuchten Kategorie fällt. Im Mittelland liegen fünf, im Jura einschlie߬ lich des Kantons Schaffhausen vier der erwähnten Gemeinden.

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Hausforschung in der Schweiz 1919-1969

Hausforschung in der Schweiz 1919-1969

Um diese Aufnahmen zu koordinieren und vor allem die Terminologie zu vereinheitlichen, wurde 1948 mit Unterstützung des Schweizerischen Hei¬ matschutzes die «Wegleitung für die Aufnahmen der bäuerlichen Haus- und Siedlungsformen in der Schweiz» herausgegeben. Noch heute existiert kein vergleichbares Werk, in welchem versucht würde, die in der Forschung verwendeten Begriffe für ein ganzes Land festzulegen. Mit diesen «Wegleitun¬ gen» und dem 1962 neu geschaffenen Fragebogen zur Erfassung der einzelnen Objekte, wollen wir ein¬ heitlichere Grundlagen für die spätere wissen¬ schaftliche Verarbeitung erreichen.
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Einleitung zum Themaheft "Fremdenverkehrsgeographie in der Schweiz"

Einleitung zum Themaheft "Fremdenverkehrsgeographie in der Schweiz"

in der Schweiz während der sechziger und frühen siebziger Jahre. Das vorliegende Themaheft «Frem¬ denverkehrsgeographie in der Schweiz» will nun nicht eine Aktualisierung jenes Überblickes von schwabe vermitteln, obwohl eine Zusammenfassung der in den letzten Jahren durchgeführten fremdenverkehrsgeo¬ graphischen Untersuchungen einem zunehmenden Bedürfnis nicht nur von Seiten der Fremdenverkehrs¬ geographie, sondern der Fremdenverkehrsforschung insgesamt entsprechen würde.

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Zur Landschafts-Diskussion in der Sowjetgeographie

Zur Landschafts-Diskussion in der Sowjetgeographie

Großlandschaft: Globallandschaft) auffassen. So bleiben innerhalb des Oberbegriffs Landschaft nur noch die Antinomien Realität und Idealität (Irrealität), Zufälligkeit und Notwendigkeit, Einheitlich¬ keit und Uneinheitlichkeit (bzw. Dualität, Heterogenität) als strittige Punkte, wobei je nachdem die Verfechter der einen oder andern Kategorie als Pseudogeographen" oder als Vertreter der wahren dialektisch-materialistischen Geographie erscheinen. Doch besteht keinerlei Zweifel darüber, daß auch diese Divergenzen sich unschwer beseitigen ließen. Dies zu tun steht indes nicht einem Einzelnen oder einzelnen Gruppen zu, sondern müßte Gegenstand einer (internationalen) Konvention sein. Der Entscheid aber hängt allein von der konventionellen Interpretation der strittigen Kategorien Einheit-Uneinheitlichkeit, Realität-Irrealität usw. ab, wozu auf Logik und Erkenntnistheorie und (damit) bis zu einem hohen Grade auf die Praxis des täglichen Wortgebrauchs abzustellen wäre. Uns genügt, an wenigen Zitaten gezeigt zu haben, daß offenbar in der Sowjetgeographie die gleichen methodologisch-ontologischen Fragen kontrovers sind und diskutiert werden wie anderswo und daß
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Osteoporose: Von der osteodensitometrischen Diagnose zur Evaluation des absoluten Frakturrisikos

Osteoporose: Von der osteodensitometrischen Diagnose zur Evaluation des absoluten Frakturrisikos

äquivalent zum Risiko einer gleich alten Person mit einer vor- bestehenden Fraktur ist, eine therapeutische Intervention. Diese Methode schlägt somit eine Interventionsschwelle vor, die sich mit dem Alter verändert. Obwohl diese Vorgehens- weise vielleicht für den Praktiker gegenüber seinem Patienten in der Sprechstunde weniger direkt zugänglich ist, kann sie vermeiden, dass ein zu großer Anteil von sehr alten Personen automatisch Kandidaten für eine systemische Therapie wird. Was die Schweiz angeht, müsste eine politisch akzeptable Interventionsschwelle eine Kosten-Nutzen-Analyse und die lokalen Rückerstattungsbedingungen berücksichtigen.
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Zur Konstitution des Gegenstandsbereichs der Geographie bei Hans Carol

Zur Konstitution des Gegenstandsbereichs der Geographie bei Hans Carol

1. E.Szava-Kovats behauptet in seinem Artikel «Das Problem der geographischen Landschaft» (Geogr. Helv. 15 38 [i960]), «daß der geographische Land¬ schaftsbegriff. eine erkenntnistheoretisch fehler¬ hafte Konstruktion darstellt». Denn «er hat keinen konkreten Realitätsgehalt und ihm entspricht auch kein objektiv konkretisierbarer Gegenstand. Die geographische Landschaft ist als Erscheinung eine von unserem Bewußtsein abhängige subjektive Wirk¬ lichkeit, ...» (S.47). Warum ich die subjektive Komponente beim Landschaftsbegriff für keineswegs fehlerhaft, sondern für völlig legitim halte, habe ich
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Zur Methodik der geographischen Grenzziehung am Beispiel des Grenzbereiches der Kantone Schwyz, Zug und Zürich

Zur Methodik der geographischen Grenzziehung am Beispiel des Grenzbereiches der Kantone Schwyz, Zug und Zürich

Neben diesen erwähnten Arbeitsweisen existieren noch zahlreiche andere, von denen sich im Prinzip die meisten einer der oben erwähnten zuordnen lassen. Einige Geographen stellen bei der Landschaftsgliederung ein Strukturelement als wegleitenden Faktor in den Vordergrund oder stützen sich auf eine kleine Auswahl bestimmter Landschaftsbildner. In aller Kürze sollen noch einige solche Versuche skizziert werden. J. Bühler (<?) unterteilt die Schweiz zunächst in ihre Kul¬ turkreise und diese in kleinere Landschaften vorwiegend nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. F. J^eger (34) nimmt die übliche Unterteilung in Jura, Mittelland und Alpen vor und gliedert diese weiter nach Wirtschaft und Siedlungsform. Wieder andere Gliederungen stützen sich auf ethnologisch-soziologische, klimatische, morphologische, genetische Grundlagen. Die Grenzen wer¬ den in diesen Arbeiten in der Regel intuitiv erfaßt.
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Mensch - Umwelt - Klima : Perspektiven der Quartärforschung in der Schweiz : Einführung zum Themenheft

Mensch - Umwelt - Klima : Perspektiven der Quartärforschung in der Schweiz : Einführung zum Themenheft

bietet sie für die verschiedensten Fragestellungen der Geo- und Humanwissenschaften einen aussergewöhn¬ lichen Reichtum an Formationen und Fundstellen zur Entschlüsselung der Umwelt- und Menschheitsge¬ schichte. Eine ganze Reihe wissenschaftlicher Diszi¬ plinen beschäftigt sich heute mit dem Quartär und der Entwicklung des frühen Menschen. Kommunikation, Austausch und Vernetzung zwischen den oft unab¬ hängig und isoliert forschenden Einzelpersonen oder

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Zum Standort der Geographie als Universitätsdisziplin

Zum Standort der Geographie als Universitätsdisziplin

«akademischen Personals» in Jahresberichten veröf¬ fentlicht wird. Ganz allgemein ist ferner eine Erweite¬ rung des Aufgabenbereichs der Institute eingetreten. Zwar ist laut Staatsgrundgesetz «Freiheit der For¬ schung» und «Einheit von Forschung und Lehre» in der Eingangshalle von Universitäten - wie in der Wiener Universität - noch auf einer großen Tafel angeschlagen, der man, wenn man die Wirklichkeit kennt, nur mehr die Funktion einer potemkinschen Fassade zuschreiben kann. Mit der vielgerühmten Selbstverwaltung der Universitäten haben die Institute zunehmend Verwaltungsaufgaben übernehmen müs¬ sen. Das Heraustreten aus dem vielkritisierten «elfen¬ beinernen Turm» hat eine Flut von Expertisen zur Folge gehabt, welche vielfach auf Kosten der Grundla¬ genforschung erfolgten, ohne jedoch de facto das
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Zur Stellung der modernen Geographie

Zur Stellung der modernen Geographie

gezwungen ist, seine eigentliche Forschungstätigkeit an der Peripherie, das heißt in den einzelnen Teilgebieten, einzuschränken oder gar ganz aufzugeben und sich in er¬ ster Linie auf die Besonderheiten, welche durch das Zusammentreten der einzelnen Bausteine entstehen, zu konzentrieren. Zahlreiche Teilgebiete, die früher im Rahmen der Geographie gepflegt wurden, sind zu eigenen Wissenschaften geworden, ein Pro¬ zeß, der sich in Zukunft ohne Zweifel fortsetzen wird. Man hat der Geographie des¬ halb schon den Vorwurf gemacht, daß sie kaum mehr eigene Forschung betreibe, viel¬ mehr alles Tatsachenmaterial aus zweiter Hand beziehe. Dabei übersieht man allzu leicht, daß dieses Ordnen und Zueinander-in-Beziehung-Bringen ebenfalls wissen¬ schaftliche Forschung im besten Sinne ist und ganz bestimmten methodologischen Prin¬ zipien gehorcht. Die heutige Situation kann vielleicht so charakterisiert werden, daß
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Die vier Konferenzen der Europarates zur Revision der Lehrbücher in Geographie

Die vier Konferenzen der Europarates zur Revision der Lehrbücher in Geographie

Schon in Goslar wurde der Wunsch ausgesprochen, jeder Mitgliedstaat möchte sobald wie möglich eine gedrängte Landeskunde mit den notwendigsten Angaben und dem neuesten statistischen Material in einer der beiden Kongreßsprachen herausgeben. Von den Niederlanden, der Türkei, von Island und Irland lagen bereits solche Bücher vor. Für die Schweiz konnte das von Kümmerly & Frey heraus¬ gegebene «La Suisse, ce qu'il faut savoir» abgegeben

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Der Jura : eine neue Geographie der Schweiz

Der Jura : eine neue Geographie der Schweiz

Der Jura besaß, von Basel und Neuenburg abgesehen, die in die Darstellung mit¬ einbezogen sind, bis zu Anfang des 18. Jahrhunderts einen fast ausschließlich bäuer¬ lichen Charakter. Dann setzt sich nach und nach die Industrie fest, und zwar merk¬ würdigerweise oft gerade dort, wo man es am wenigsten erwarten würde, wie im ab¬ gelegenen und klimatisch benachteiligten Le Locle und La Chaux-de-Fonds. Doch gibt es daneben Gebiete, wo die Voraussetzungen für eine gewisse Industrialisierung

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Zur Frage der Spezialisierung der Geographie

Zur Frage der Spezialisierung der Geographie

Für die Geographie oder Landschaftsforschung bedeutet dies, daß sie sich primär auf ihr zentrales Objekt, die Landschaft im Sinne des schon er¬ wähnten Gefüges von Litho-, Hydro-, Atmo- und Biosphäre zu konzentrieren, das heißt ausschlie߬ lich die Fragen zu beantworten hat, welche dieses Gefüge aufwirft. Die Komponenten desselben hat sie demnach einzig und allein so weit zu untersu¬ chen, als sie das Gefüge selbst charakterisieren; die Hauptarbeit liegt also in der Erkenntnis ihrer spezifischen Korrelationen mit der Landschaft. Nun kann sogleich eingewendet werden, daß dieses Gefüge «Landschaft» in gewissem Sinne hierarcn- isch aufgebaut sei, aus komplexeren, einfacheren und elementaren, ja mikrokosmischen: molekula¬ ren, atomaren und sogar subatomaren Teilen beste, he. Hieraus resultiere die Frage, wie weit «hinun¬ ter» in diesem System die Geographie gehen dürfe und solle. Die Antwort hierauf kann nicht schwer¬ fallen. Zunächst wird zu sagen sein, daß der Land¬ schaftsforscher die Stufenfolge von einfachsten zu
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Neue Ergebnisse zur Gletscher- und Klimageschichte des Spätmittelalters und der Neuzeit

Neue Ergebnisse zur Gletscher- und Klimageschichte des Spätmittelalters und der Neuzeit

Baum Nr. 10. Die Gletscherzunge reichte um 1850 bis zur oberen Brücke über den Riedbach (ca. 1700 m). Ein Lärchenstamm (Abb. 3, Nr. 13) ragt hier unter zwei Metern Moränenschutt am anerodierten Ufer des Bachbettes hervor. Das l4C-Alter des Holzes von «modern» (UZ-842) belegt den letzten Gletscherhoch¬ stand um 1850. Wahrscheinlich ist, daß der äußerste, das Vorfeld im Zungenbereich begrenzende Wall sowohl den Gletscherrand des Hochstandes im 17. als auch im 19. Jahrhundert markiert. Möglich ist auch, daß - falls von früheren Hochständen her schon vorhanden - ältere Wälle innerhalb der Neuzeit wieder überschüttet wurden.
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Stellenwert von Globaltests der Gerinnung zur Erfassung des Rezidivrisikos venöser Thromboembolien

Stellenwert von Globaltests der Gerinnung zur Erfassung des Rezidivrisikos venöser Thromboembolien

Kurzfassung: Die venöse Thromboembolie ist eine chronische und potentiell tödliche Erkrankung. Inner- halb von 8 Jahren erleiden etwa 30 % der Patienten neuerlich eine Venenthrombose, ca. 5 % dieser Patien- ten versterben am Rezidiv. Das Rezidivrisiko wird durch Anzahl und Stärke der einzelnen Risikofaktoren be- stimmt. Die Erfassung des Rezidivrisikos ist zeitauf- wendig, kostenintensiv und oft nicht möglich, denn viele Patienten haben mehrere Risikofaktoren, die Be- deutung mancher Faktoren für das Rezidivrisiko ist un- bekannt, und man muß von der Existenz noch unbe- kannter Risikofaktoren ausgehen. Die Bestimmung von Globaltests der Gerinnung ermöglicht, Patienten mit Hilfe von einfachen Labormethoden entsprechend ih- res Rezidivrisikos zu stratifizieren. Patienten mit einer hohen Thrombingenerierung haben ein 3fach höheres Rezidivrisiko als jene mit niedriger Thrombingenerie- rung. Patienten mit D-Dimer-Werten unter 250 ng/ml haben ein etwa 60 % niedrigeres Rezidivrisiko als jene mit höheren Werten. PROLONG ist die erste interven- tionelle Studie, in der ein Globaltest der Gerinnung zur Risikostratifizierung verwendet und im Hinblick auf Effektivität und Sicherheit einer längerfristigen Throm- boseprophylaxe untersucht wurde. Patienten mit hohem
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Geologischer Atlas der Schweiz 1:25000

Geologischer Atlas der Schweiz 1:25000

momentanen Stand des von der Schweizerischen Geologischen Kommission herausgegebenen «Geo¬ logischen Atlasses». Der Verkaufspreis beträgt für Blätter auf Papier Fr. 18.65 bzw. für Blätter auf Syntosil (von Blatt Nr. 43 an) Fr. 20.70; das Erläu¬ terungsheft ist im Preis inbegriffen. Die vergriffe¬

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Aktuelles: Osteoporose: Phasengerechte Therapie & Neues aus der Zellbiologie

Aktuelles: Osteoporose: Phasengerechte Therapie & Neues aus der Zellbiologie

Vor dem Hintergrund wechselnder Bedürfnisse in verschiedenen Lebensphasen sollte die Prävention und Therapie der Osteo- porose auf die Erwartungen der Frau und ihre Risikofaktoren abgestimmt sein. Angesichts der mittlerweile sehr hohen durch- schnittlichen Lebenserwartung, welche Behandlungszeiträume von 25–30 Jahren ab der Erstdiagnose mit sich bringt, erschei- nen sequenzielle Verordnungen unterschiedlicher Substanzen sinnvoll. Insbesondere für die fertile Lebensphase, für die Peri- und frühe Postmenopause sowie für die Langzeitanwendung fehlen bei vielen Präparaten placebokontrollierte Langzeitda- ten. Im Hinblick auf bestimmte Substanzen liegen aus Fallbe- richten bzw. dem Post Marketing Surveillance teilweise sogar Hinweise auf mögliche negative Auswirkungen unter lang dau- ernder Anwendung vor. Das Konzept der Sequenztherapie be- sitzt daher hohen praktischen Stellenwert. Im Folgenden wer- den für die Wahl der Behandlung ausschlaggebende Faktoren in den einzelnen Lebensabschnitten besprochen.
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