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DEUT SCHL AN D
Vier von fünf deutschen Jugendlichen messen dem Klimawandel eine hohe Bedeutung bei.
Aber heißt das auch, dass sie die richtigen Mittel haben, um diese Herausforderung anzugehen?
Klimawandel Es gibt keinen Planeten B
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Europäische Jugend und Klimawandel
eine EU-Basiserhebung
Individuelle Maßnahmen
Das Projekt „People and Planet: A Common Destiny“ hat zum Ziel, junge Bürger*innen und „glokale“ (globale + lokale) Behörden im Kampf gegen den Klimawandel in 8 EU-Mitgliedstaaten
(Deutschland, Italien, Irland, den Niederlanden, Polen, Portugal, Rumänien und Spanien) und Kap Verde von 2020 bis 2024 zu mobilisieren.
In diesem Infoblatt werden die wesentlichen Erkenntnisse der Basiserhebung präsentiert, die 2021 mit jungen deutschen Bürger*innen durchgeführt wurde.
Hintergrund
Die gängigste umweltschonende Alltagsmaßnahme der jungen deutschen Bevölkerung ist das Wassersparen.
So schalten 96% der Umfrageteilnehmenden während des Zähneputzens den Wasserhahn aus, und 90%
geben an, immer zu duschen anstatt zu baden.
Abfallrecycling ist (mit 70%) ebenfalls eine verbreitete Maßnahme. Im Vergleich zu anderen Ländern hebt sich Deutschland durch den Kauf von Bio-Lebensmitteln ab:
40% geben an, standardmäßig biologisch angebaute Lebensmittel zu kaufen – fast doppelt so viele wie der europäische Durchschnitt (21%). Die Teilnahme an Umweltkampagnen ist unter den Befragten wiederum keine regelmäßige Praktik: 41% geben an, dass sie nie an einer solchen Initiative teilgenommen haben.
Wenn es um öffentliche Aktivitäten rund um den Klimawandel geht, sind politische Maßnahmen am belieb- testen, beispielsweise die Beteiligung an Wahlen oder die Unterzeichnung von Online-Petitionen.
Die Teilnahme an freiwilligen Aktivi- täten wird ebenfalls sehr häufig erwähnt. Dabei zeigt sich auch im Vergleich zum europäischen Durch- schnitt ein deutlich höherer Anteil (über 50% mehr). Dies könnte darauf hindeuten, dass die junge deutsche Bevölkerung großen Wert auf ehrenamtliches und bürgerschaftlich- es Engagement legt. Am seltensten wird die analoge Unterzeichnung von Petitionen angegeben.
Basis: Alle Befragten (N= 191)
44%
Tabelle 2.1. Ergebnisse der Grundlagenerhebung. Individuelle Maßnahmen.
Tägliche Aktivitäten. Mittelwert
Tabelle 2.2. Ergebnisse der Grundlagenerhebung.
Individuelle Maßnahmen. Aktionen in den letzten drei Jahren Basis: Alle Befragten (N= 380)
Energieeffiziente Geräte kaufen Strom sparen
Abgefülltes Wasser kaufen
55% 28% 18%
Duschen statt Baden
Lokale Produkte kaufen Abfall recyceln
Den Wasserhahn beim Zähneputzen abdrehen
96%
An Umweltkampagnen teilnehmen
Produkte aus Fairem Handel kaufen
90% 54% 40% 75% 22%
73% 25%
28% 70%
Bio-Lebensmittel kaufen
48% 49%
Zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit/Uni/Schule gehen
34% 44%
25%
Öffentliche Verkehrsmittel benutzen
43% 47%
47% 40%
13%
49% 48% 11%
41%
nie manchmal immer
10% Sonstiges
74%
67% Ich habe eine Online-Pet ition unter
zeichnet
48% Ich habe polit
isch oder zivilgesellschaft
lich relevante Inhalte in s
ozialen Medie n geteilt
49%
60% Ich habe mich freiwillig engagie rt
42% Ich habe für eine Non-P
rofit-Organisat ion oder
eine soziale Kampagne ge spendet
23% Ich habe eine Papier-Pet ition unt
erzeichnet Ich habe bei polit
ischen Wahlen gewählt
Ich habe an einem Streik, einer öffentlichen Kundgebung oder Mahnwach e
für ein politisch od
er zivilgesellschaf
tlich relevantes Thema teilgenommen
37%
Bei den deutschen Teilnehmenden der Studie ist der Klimaschutz ein häufiges Gesprächsthema, wobei aktuell oft der Zusammenhang zwischen globaler Erwärmung und Wasserknappheit thematisiert wird.
Wasser als Menschenrecht sowie der unsichtbare Wasserfußabdruck sind ebenfalls ein vielfach disku- tiertes Thema. Seltener hingegen werden die Privatisierung von Wasser und die Chancengleich- heit in Bezug auf Wasser besprochen. Daraus lässt sich schließen, dass die deutsche Jugend über die Wasserknappheit Bescheid weiß und sogar einige fachliche Details dazu kennt, aber weniger gut über strukturelle Systeme informiert ist, die mögliche Lösungen erleichtern oder erschweren können.
Basis: Alle Befragten (N= 421) Tabelle 2.3. Ergebnisse der Grundlagenerhebung. Individuelle Maßnahmen. Diskussion über den Klimawandel
Unwahrscheinlich Wahrscheinlich Sehr wahrscheinlich 17%
32%
31%
20%
asW
serp
rivatisierung 11%
21%
43%
24%
Virtuelles W asser
14%
33%
38%
15%
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haC
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gleichheit
40%
37%
Glo
bale Erwärmungit he ppunna drkseWas 17%
6%
35%
24%
Waha sc irtssw ernd Laund ft 29%
12%
42%
25%
Was
ser imAlltag 24%
9%
44%
21%
7%
28%
W asser alsht Mecennrsche
Sehr unwahrscheinlich
Klima- 81%
wandel
Diskrimi-60%
nierung
66%
UmweltverschmutzungZugang51%
zu Bildung
Fehlende30% 43%
Wasser und Wasserressourcen
46%
Konflikte und Krie
g
Arbeitslosigke13%
it
Politisch17%
Instabilitäte
Großräumige29%
Migration
10%
Sonstiges
15% Sinkende Lebensqualität und Kaufkraft
33%Zugang zu Gesundheits- und
Sozialleistungen
Basis: Alle Befragten (N= 338) Tabelle 2.3. Ergebnisse der Grundlagenerhebung. Individuelle Maßnahmen. Politikgestaltungs Interessen
Obwohl den Teilnehmenden der Zusammenhang zwischen globaler Erwärmung und Wasserknappheit bewusst ist, haben diese beiden Themen bei den jungen Menschen in Deutschland einen unterschiedlich hohen Stellenwert.
So ist der Klimawandel das Thema, an dem die Teilnehmenden am meisten interessiert sind, während weniger als die Hälfte der Befragten Wasserressourcen als wichtiges Thema angeben. Häufig angeführt werden auch Themen wie Umweltverschmutzung und Diskrimi- nierung.
Meinungsfreiheit
Wissen und Wahrnehmung in Bezug auf den Klimawandel
Wahr Falsch Weiß nicht Die Umfrage zeigt, dass die jungen Menschen in
Deutschland umfassend über die Auswirkungen des Klimawandels auf den Planeten und die Gesellschaft Bescheid wissen. 92% der Teilnehmenden sind der Meinung, dass die Auswirkungen des Klimawandels durch die Änderung von Produktions- und Transport- mustern sowie durch die Änderungen des Lebensstils abgefedert werden können. Selbst bei Aussagen über den Klimawandel, denen weniger zugestimmt wurde, wissen die deutschen Teilnehmenden besser Bescheid als ihre europäischen Pendants: Etwa in Bezug darauf, dass sich die Treibhausgasemissionen in den nächsten Jahren auf das Klima auswirken werden, selbst wenn sie drastisch gesenkt werden (82%
Zustimmung unter den deutschen Teilnehmenden, während es europaweit nur 69% sind).
Tabelle 3.1. Ergebnisse der Grundlagenerhebung.
Wahrnehmungen zum Klimawandel.
Stellungnahmen zum Klimawandel. Mittelwert Basis: Alle Befragten (N= 461) irk W
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Tabelle 3.2.1. Ergebnisse der Grundlagenerhebung.
Wahrnehmungen zum Klimawandel.
Für dein eigenes Leben und das Leben der Menschen, die dir am nächsten stehen
Tabelle 3.2.2. Ergebnisse der Grundlagenerhebung.
Wahrnehmungen zum Klimawandel.
Für das Land, in dem du lebst
Keine Auswirkung Geringe Auswirkung
Große Auswirkung
Tabelle 3.2.3. Ergebnisse der Grundlagenerhebung.
Wahrnehmungen zum Klimawandel.
In globaler Hinsicht Basis: Alle Befragten (N= 450)
Mehr Stürme Rückgang der Bienenpopulation Mehr Waldbrände Mehr Überschwemmungen Geringere Verfügbarkeit von Lebensmitteln Dürren Verschlechterung der Bodenqualität
Wasserknappheit Steigen des Meeresspiegels
Verlust der Artenvielfal
Luftverschmutzung
Steigende Temperaturen
Schmelzen der Gletscher
Was ihr eigenes Leben und jenes ihrer Bekannten und Verwandten angeht, zeigen sich zwei Drittel der Umfrageteilnehmenden am meisten besorgt über die steigenden Temperaturen und das Bienensterben.
Letzteres Thema verzeichnet in Deutschland einen höheren Anteil im Vergleich zum europäischen Durchschnitt.
Ebenfalls erwähnt werden Luftverschmutzung (58%), Bodendegradation (57%) und Verringerung der Artenvielfalt (55%) als Faktoren, die sich wesentlich auf ihr Leben auswirken. In Bezug auf Deutschland insgesamt schätzen die Teilnehmenden die Folgen des Klimawandels ähnlich ein wie auf persönlicher Ebene.
Allerdings führen mehr junge Menschen die Zunahme von Überschwemmungen als große Auswirkung des Klimawandels auf nationaler Ebene an. Den jungen Menschen in Deutschland ist bewusst, dass der Klimawandel auch weltweit erhebliche Auswirkungen hat – mehr noch, als dies in Bezug auf die persönliche und nationale Ebene angeführt wird.
Wissen über politische Maßnahmen
Die jungen Teilnehmenden in Deutschland scheinen sehr gut über internationale Klimaabkommen Bescheid zu wissen. So geben neun von zehn Befragten an, über internationale Initiativen zur Bekämpfung des Klimawandels Bescheid zu wissen (während es auf EU-Ebene nur sieben von zehn sind). Ein geringerer Anteil der Befragten gab an, über nationale politische Maßnahmen Bescheid zu wissen – aber dennoch ein erheblich höherer Anteil als beim EU-Durchschnitt.
Laut den Umfrageteilnehmenden sind Umwelt- organisationen am besten für die Bekämp- fung des Klimawandels gerüstet, gefolgt von Unternehmen und der Industrie. So ist der Anteil jener, die der Ansicht sind, dass die Industrie über die nötige Fachkompetenz für die Bekämpfung des Klimawandels verfügt, mit 50% höher als der EU-Durchschnitt (33%).
Lokale Verbände hingegen sind jene Akteure, die in Deutschland diesbezüglich den gering- sten Anteil erzielen. Interessanterweise be- trachtet jede*r vierte Befragte auch die europä- ischen und internationalen Institutionen als ungeeignet für die Bekämpfung des Klimawandels. Dadurch heben sie sich auch von anderen EU-Ländern ab, wo nur jeder zehnte Befragte dieser Meinung ist.
Basis: Alle Befragten (N= 419)
Überhaupt nicht gewappnet Mehr oder weniger gewappnet Bestens gewappnet
29%
14%
57%
24%
50%
25%
Organisationen
20%
54%
26%
54%
43%
Lokale Vereine
63%
6%
31%
65%
27%
8%
Unternehmen und Industrien
50%
15%
34%
Regierungen
22%
46%
32%
Tabelle 4.1. Ergebnisse der Grundlagenerhebung. Politik- Bewusstsein und Aktion.
Wissen der Teilnehmenden über globale Maßnahmen der Umweltpolitik
Tabelle 4.2. Ergebnisse der Grundlagenerhebung.
Politikbewusstsein und Aktion.
Wissen der Teilnehmenden über die Umweltpolitik in Ihrem Land
89% JA
NEIN 11%
63% JA
NEIN 27%
Basis: Alle Befragten (N= 219) Tabelle 4.3. Ergebnisse der Grundlagenerhebung. Politikbewusstsein und Aktion.
Wer ist deiner Meinung nach am besten für die Bekämpfung des Klimawandels gewappnet?
Was kann getan werden?
Wenn es darum geht, die Menschen für Maßnahmen gegen den Klimawandel zu mobilisieren, befürworten am meisten Befragte die Aufnahme von entsprechenden Inhalten in Lehrpläne und Bildungsangebote (81%). Im Vergleich zu den Antworten in den übrigen europäischen Ländern zeigt sich außerdem, dass die deutschen jungen Menschen Maßnahmen auf der Straße mehr Bedeutung beimessen. Zudem schlugen sie sehr aktiv Alternativmaßnahmen zur Motivierung der Menschen für die Bekämpfung des Klimawandels vor.
Bei der Frage, wie Aktivitäten junger Menschen im Bereich der Nach- haltigkeit unterstützt werden können, nennen die Teilnehmenden am häufigsten partizipatorische oder kommunale Projekte und die Teilnahme an Entscheidungs- und Politikgestaltungsprozessen. Dies deutet auf das Bedürfnis hin, aktiv an der Diskussion und der Planung von Lösungen teilzunehmen.
Die Umfrageteilnehmenden machen auch Vorschläge für Advoca- cy-Maßnahmen. Besonders wichtig für die Teilnehmenden ist dabei wirksame Kommunikation, beispielsweise klare, nachvollziehbare und unkomplizierte Übermittlung von Informationen, die für alle verständlich sind, ungeachtet der jeweiligen Erfahrung. Am zweithäu- figsten erwähnt wird hochwertige Bildung, damit die Menschen die Informationen, zu denen sie Zugang haben, verstehen.
Mehr wissenschaftliche Informationsquellen 48%
Groß angelegte Kampagnen
58%
Straßenaktionen wie Streiks, z. B. Fridays for Future
40%
Entsprechende Inhalte in Lehrplänen und Bildungsangeboten
81%
Andere 28%
Geldstrafen Bußgeldund
er 60%
Basis: Alle Befragten (N= 452) Tabelle 4.4. Ergebnisse der
Grundlagenerhebung. Politikbewusstsein und Aktion.
Was würde die Menschen motivieren, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen? Mehrere Antworten möglich
Junge Menschen nicht für die Teilnahme an Demonstrationen und Streiks bestrafen.
Mehr Bildung zum Thema Klimawandel und klimagerechte Lösungen.
Keine Umsetzung von Projekten, die die Klimakrise auf einzelne Probleme reduzieren.
Umfrageteilnehmer unter 18 Jahren, Schüler
Basis: Alle Befragten (N= 406) Tabelle 4.5. Ergebnisse der Grundlagenerhebung.
Politikbewusstsein und Aktion.
Wie können lokale Behörden Nachhaltigkeitskampagnen und andere Aktivitäten für mehr Nachhaltigkeit von jungen Menschen unterstützen? Mehrere Antworten möglich 66%Partizipative
Haushaltsprojekte, d.h.
die Möglichkeit, selbst mitzubestimmen, für welche Projekte öffentliche Gelder eingesetzt werden
51%Durch die Beteiligung an der Entscheidungsfindung und Politikgestaltung in bestehenden Gremien, z.B. Gemeinderäten
50%Durch Capacity Building, z. B. Vermittlung von Handlungskompetenzen, Wissen und
Netzwerkveranstaltungen 64%
6%
Durch die Beteiligung an der Entscheidungsfindung und Politikgestaltung durch spezielle Jugendgremien, etwa Jugendausschüsse
7% Ich denke, junge Menschen sind an diesen Unterstützungsmöglich- keiten nicht interessiert 56%
Durch finanzielle Unterstützung eigener Projekte
53%
Mit Räumlichkeiten für Treffen und Aktivitäten
+35 13%
20%
-18 29%
25 34
24 18 39%
Der Großteil der Umfrageteilnehmenden war weiblich (65%), 32% waren männlich und 3%
waren nicht-binär, genderfluid oder enthielten sich der Geschlechtsangabe.
Rund 2 von 5 Befragten waren Schüler*innen oder Studierende, ein ebenso großer Anteil waren Arbeitnehmer*innen und der Großteil der verbleibenden Antworten stammte von Personen, die einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachgehen.
Der Großteil der Stichprobe (87,1%) war unter 35 Jahren.
Die am stärksten vertretene Altersgruppe waren Menschen zwischen 18 und 24 Jahren (39%), gefolgt von den Befragten unter 18 Jahren (29%).
Demografische Merkmale der
Umfrageteilnehmenden
nicht-binär weiblich männlich
Ich bevorzuge
folgende Selbstbeschreibung
Ich bin Schüler*in oder Vollzeitstudent*in
32%
Ich bin Schüler*in oder Student*in und habe einen Nebenjob
11%
Ich mache ein
1%
Praktikum
1% 2%
Ich arbeite und bin Teilzeitstudent*in
*in
Ich bin ehrenamtlich tätig
18% 8%
Sonstiges
28%
Ich arbeite in Vollzeit oder Teilzeit ohne weitere Neben- beschäftigung
Basis: Alle Befragten (N= 616) Tabelle 1.1. Ergebnisse der Grundlagenerhebung.
Demografische Merkmale der Umfrageteilnehmenden. Geschlecht
Basis: Alle Befragten (N= 617) Tabelle 1.3. Ergebnisse der Grundlagenerhebung.
Demografische Merkmale der Umfrageteilnehmenden. Hauptbeschäftigung Basis: Alle Befragten (N= 268)
Tabelle 1.2. Ergebnisse der Grundlagenerhebung.
Demografische Merkmale der Umfrageteilnehmenden. Alter
Ich bin auf der Suche nach meinem ersten Job
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Forschung und Projektbetreuung Inês Bettencourt da Câmara Herausgeber Maria João Nunes Inhalt Inês Bettencourt da Câmara, Sara Nasi Pereira e Maria João Nunes Redaktionelle Betreuung
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Gestaltung Joana Cavadas