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Zwei Grabeden

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Academic year: 2021

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nicht ist, da ist- auch keine W ahrheit. Da macht man sich etw as vor ü ber sich und über Gott. Darum, w enn ein Sehen in euch ist, w enn euer innerer Zustand euch zu schaffen macht, so bittet Gott, daß er euch seines Geistes ein Teil schenke, damit auch ihr zur Erkenntnis d er W ah rh eit kommt.

D ie Frau ist nicht dumm. S ie hat begriffen, daß es ein Ungeheures ist, w as ihr gesag t w urde. S o ungeheuer, daß sies nur mit dem G ottgesandten zusammendenken kann, den auch ih r Volk erw artet.

D er Höhepunkt des G espräches liegt natürlich in V. 24. Der dram atische Höhepunkt aber liegt in den paar W o rte n des 26. V erses: Jesu s spricht zu ih r: Ich bins, der mit dir redet.

IV.

Die herzutretenden jü n g er erfühlen die G eladenheit des A ugen­ blicks. Sie wundern sich, doch kein W o rt kommt über ihre Lippen. A ber ein alter bauchiger Krug steht da. S teh t auf dem B ru nn en - rand. Und w enn die Frau, die ihn tausendmal zum Brunnen trug, ihn w ieder auf die Schulter hebt, dann w ird sie eine andere gew orden sein. Und vielleicht w ürde der Krug, hätte er Leben, das am Griffe, am Schritt, am Blicke seiner T rägerin merken, daß etw as W u nder­ b ares geschehen ist, seit ihre Äugen den Heiland sahen, p. W arnke.

Zwei Grabeden.

(Herr P. Wandschneider, der sie in portugiesischer Sprache hielt, stellte sie uns zur V erfügung).

A b s c h i e d i m T r a u e r h a u s e

Je sa ja 43, 1. Und nun spricht der H err: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen g eru fen: du bist mein.

Liebe Leidtragende! Die Stu nd e des Abschieds ist gekommen, des Abschieds von eurer lieben Gattin, M utter und Sch w ester. Als ih re K rankheit in den vergangenen M onaten immer schlimmer w urde und ih r immer deutlicher saht, daß die Hand des Todes über ihr aus­ g ereck t w ar, da ist euch noch einmal so recht klar gew orden, w as sie euch g ew esen ist und w ie seh r ihre gütige und großzügige A rt eu er Leben reich gem acht hat. Dir, dem G atten, w a r sie ein guter Kam erad. In hohem M aße besaß sie die Fähigkeit, euer Haus zu einer Quelle von Frieden und Freude zu machen. Ihr Söhne und Töchter h abt überschw änglich erfahren dürfen, daß nichts auf der W elt einen solchen Abglanz der göttlichen Liebe gibt w ie M utterliebe. Und ihr G eschw ister w ißt, daß die Gefühle der Sch w ester gegenüber den G e­ spielinnen der Kindheit ein Leben lang lebendig geblieben sind.

A ber, , es ist nicht nur ein Leben zu Ende gegangen, das seine Bedeutung darin hatte, mit euch, den Hinterbliebenen, verbunden zu 9ein in Freud und Leid, also das Leben einer Ehefrau, einer M utter, ein er Sch w ester. E s ist auch ein Leben zu Ende gegangen, daß seinen - Sinn in sich selbst hatte, ein Leben, das in keiner A rt und W e ise durch etw a s anderes ersetzt w erden kann. Außer unserem Leben für

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andere leben w ir ja auch ein Leben für uns selbst. W ir sind Einsam e inmitten der G esellschaft. D iese unsere letzte Einsam keit ist w ohl m anch­ mal unter ihrem Gegenteil verborgen, aber sie w ird sichtbar, w enn w ir m erken: Du oder ich müssen Abschied nehmen von dieser Erde, müssen alles lassen, w as für uns w ert hatte und w as den Inhalt unseres D aseins ausm achte. Ganz allein müssen w ir sterben, so allein, w ie die liebe Entschlafene gestern nachm ittag gestorben ist, trotz all eurer Liebe, trotz all eu rer B ereitschaft, zu helfen und zu lindern.

Vielleicht nimmt die Bibel auf diese T atsach e Bezug, daß kein anderer für uns eintreten kann und daß ein jed er von uns seinen eigenen Tod sterben muß, w enn sie ausspricht: „H err, lehre uns be­ denken, daß w ir sterben müssen, auf daß w ir klug w erd en .“ V ie l­ leicht meint diese „feine Klugheit“ auch etw as anderes. Denn die Tatsach e, daß jed er von uns seinen eigenen Tod sterben muß und daß da so g ar kein and erer für uns eintreten kann, führt uns ja w eiter, hin auf das innerste Geheimnis eines jeden M enschenlebens. S ie w eist uns hin auf das, w as in dem anfangs vorgelesenen B ib el- w ort aus dem P ropheten Je sa ja zu uns g esagt ist, auf die geheime A chse, um die unser aller persönliches Leben schw ingt. Gott der H err h at einen jeden von uns persönlich angeredet, und diese A n­ rede G ottes nagelt einen jeden von uns fest auf die besondere B e ­ stimmung seines Lebens. Jed er von uns ist ein besond erer Gedanke G ottes. Jed er hat seinen besonderen Namen, seinen besonderen L eb en s­ w eg, sein besonderes Schicksal und seine besondere Bestim m ung, der er nicht entrinnen kann. A ber Gott ist e i n e r , der uns alle bei Namen ruft, daß w ir vor ihm leben und zu ihm kommen. E r hat es jedem von uns in der T au fe zugeeignet: „F ü rch te dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen g eru fen: Du bist m ein.“ D as heißt also: Du M enschenkind, du g eh örst nicht dir selbst, auch nicht den D einen, in deren D ienst du dich verzehrtest, sondern Gott und seinem Christus. Auch das M enschenkind, dessen sterbliche Hülle w ir hier umstehen, g ehört nicht sich selbst, auch nicht euch, sondern ist durch die T au fe G ottes Eigentum . Und d a s ist es gew esen, nicht ihre treu e F ü rsorge für euch und ihre sonstigen guten Eigenschaften, das ihrem Leben einen unw iederbringlichen W ert verliehen hat. Nun hat G ott der H errr das, w as ihm gehört, zu sich gefordert. A ber er hat es so zu sich gefordert, daß nur das zu ihm kommt, w as ein M ensch schon w ährend seines Erdendaseiris als A ntw ort auf seine A nrede ihm w irklich von seinem Leben zu eigen gegeben hat, w ährend alles andere, w as ihm nicht angehörte, vergeht und in ein Häuflein Staub verkehrt wird. Und da wird nun offen bar, w o w ir alle so ganz und g ar dem Tode anheimfallen, daß w ir unser Leben, im Grunde genommen, nicht für den gelebt haben, dem es seiner Bestim m ung gemäß gehörte, sondern für uns selbst. Seht, hier sitzt der G iftstachel des Todes. W ir fühlen ihn schm erzlich in dieser Abschiedsstunde. W ir fühlen, daß unser Tod auch immer zugleich G ericht G ottes über unser Leben ist, und w ir w ollen uns nicht um die Anerkennung herumdrücken, daß e s Gott der Herr selber ist, der auch eure liebe T o te sterben ließ, obgleich er sie

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zur A nteilnahm e an seiner ew igen H errlichkeit bestim m t hatte. Daß unser Sterb en G ottes W ille ist, das m acht den Tod so bitter. W ir w issen ja, dagegen hat keine M acht der W elt ein G egengift. W ir m üssen den W eg der vielleicht selbstgew ählten G ottesferne bis zum bitteren Ende gehen und an der W unde verbluten, die Gott selbst geschlagen hat.

A ber unser G ottesw ort ruft uns zu: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlö st.“ G erade angesichts des Tod es, der uns den E rn st G ottes so nachdrücklich vor Äugen stellt, gew innt die Heils­ botschaft der Bibel ihren rechten Klang, und gerade in solchen A ugen­ blicken w ie in dieser Abschiedsstunde können w ir besser verstehen als sonst, w as gem eint ist, w enn sie uns zuruft: E r, der die tödliche W unde schlug, kann sie auch heilen, und e r will es tun. Die P feiler des G erichts tragen die Kuppel der Gnade. Denn in der Taufe, in der Gott uns bei unseren Namen gerufen hat und zu seinem Eigentum bestim m te, hat er uns zugleich in die G efolgschaft Christi, in die C hristenheit auf Erden als ihre Glieder gestellt. Jesus Christus, unser Heiland, hat als einziger von uns M enschen das getan, w as w ir alle tun sollten. E r hat sein ganzes Leben Gott hingegeben und nichts für sich selber gelebt. S o hatte der Tod auch kein R echt auf ihn. Und der Hölle P forten zerbrachen, als „des ewig V aters einig Kind“, ein g anzer M ensch, heim kehrte, als Gott ihn rief. Als die G efolgsleute Jesu , der auch für uns den Tod überw and und den Bann unserer G ottesferne löste, dürfen w ir die Hoffnung haben, daß e r in seiner Treue uns in seiner G efolgschaft erhält, trotz unserer Untreue, und uns zu sich zieht, durch die Einsam keit unseres Sterb en s hindurch, und uns em pfängt auf der anderen Seite des dunklen G rabes. Da gründet sich die Zuversicht eines ew igen Lebens nicht auf unsere eigene Tüchtigkeit und unsere Leistungen, sondern einzig und allein auf ihn, von dem das Kinderlied singt: „Ist auch mir zur Seite, still und unerkannt, daß er treu mich leite an der lieben Hand“ . Darum haben w ir auch die Hoffnung, daß er, der die liebe E ntschlafene als H err und B ru der in diesem Leben begleitet hat, sie auch jenseits der G renze des Todes nicht allein lassen, sondern aufnehmen wird in die ew igen Hütten.

Gott, der allm ächtige V ater, der sie bei ihrem Namen gerufen hat, und Jesu s Christus, der Herr, der sie bei der Hand genom m en hat und an ihrer Seite gegangen ist in guten und bösen Tagen, die w ollen auch in dieser Stunde euch nahe sein, w enn w ir jetz t die E ntschlafene zu ihrer letzten R uhestätte bringen. Amen!

A m G r a b e e i n e s S e l b s t m ö r d e r s .

Hebr. 12, 2. L asset uns aufsehen auf Jesum , den A nfänger und V ollender des G laubens; w elcher, da er wohl hätte mögen Freu de haben, erduldete das Kreuz und achtete der Schande nicht und hat sich gesetzt zur Rechten auf den Stuhl G ottes. Liebe Leidtragende, liebe Trauergem einde! In tiefer T rau rigkeit sind w ir hierher gew andert, trau riger als sonst; denn w ir sind im

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Z w eifel darüber, ob es denn dem allmächtigen Gott wirklich gefallen hat, unseren Bruder schon gestern aus der Zeitlichkeit in die Ew igkeit abzuberufen. Jed er von uns, der den V erstorben en geliebt oder nur oberflächlich gekannt hat, fühlt ja mehr oder w eniger dunkel, daß bei seinem Sterben nicht nur Gott der H err seine Hand im Spiele hatte, sondern daß da auch der W id ersach er G ottes, der Teufel, mit seinen Verdrehungskünsten am W erk e w ar und seine „große M acht und viel L ist“ w ieder einmal so recht unter B ew eis gestellt hat. Als christliche Gemeinde w issen w ir einerseits, daß jed er Selbstm ord gegen G ottes W illen und eine schw ere Versündigung ist. Gott will der Herr über unser ganzes Leben, auch über unser Sterb en , sein und selbst Zeit und Stunde bestimmen, w ann er uns zu sich ruft vor seinen Thron. Als Glieder der kämpfenden und angefochtenen C hri­ stenheit auf Erden fühlen w ir uns andererseits irgendw ie mit unserem B ru der solidarisch. W ie viele von uns m achen, äußerlich gesehen, einen ganz gesunden und norm alen Eindruck, und doch brennt ihnen tief im H erzen der heimliche W u nsch: Ich m öchte lieber sterben als dieses mein Leben w eiterführen. Liebe Freunde! W ir dürfen ü ber­ zeu gt sein: die T atsach e, daß w ir trotz solcher vom B ösen selbst ein ­ gegebenen W ü nsche noch am Leben sind, hängt nicht von unserer eigenen V ortrefflichkeit und von unseren A nstrengungen ab, sondern ausschließlich von der B arm herzigkeit unseres V a te rs im Himmel, der nicht abläßt, an unseren Seelen zu arbeiten und uns zu behüten auch in den dunklen Stunden der Versuchung. E s ist ja w irklich so, w ie M artin Luther einmal sag te: „ S atan hängt sich an mich mit gew altigen Seilen , an Christus hänge ich mich mit einem dünnen F ad en .“

D er Tod unseres B ru ders hat uns eine harte, aber doch vielleicht heilsam e L eh re erteilt: 1. G ottes Güte, Langm ut und Geduld können w ir nicht kaufen w ie ein e W are . E r w irkt unabhängig von dem, w as w ir w ünschen und w ollen, und w ir können ihm nicht in frommem Eifer M aß, Ziel und W eg seines Handelns vorschreiben wollen. 2. Zieht er seine Hand von uns ab, so daß w ir den dünnen, aber unzerreißbaren Faden der G ottesfurcht und des G ottvertrauens lo s­ lassen, dann hat uns der B ö se in seiner M ühle, und in dem T eu fels­ kreis von L ebensangst, Lebensgier und V erzw eiflu ng sind w ir verloren. W erden w ir blind oder blenden w ir uns selbst, so daß w ir Jesus Christus, den guten Hirten, den G ott uns an die Seite gegeben hat, nicht mehr sehen, dann verlieren w ir die Richtung und gehen endlich unter in den Fluten der selbstgew ählten G ottesferne.

„ S atan hängt sich an mich mit g ew altigen Seilen, an Christus hänge ich mich mit einem dünnen F ad en .“ L iebe Leidtragende! Laßt uns das t u n in dieser schw eren Stunde! Laßt uns aufsehen auf Jesus Christus, den A nfänger und Vollender von G ottesfurcht und G ott­ vertrauen. W ir sind hier versam m elt in seinem Namen, und sein G eist will sich in uns W ohnung machen. E r richtet uns und rettet uns. W enn w ir auf ihn sehen, dann sehen w ir ihn als den S ieg er in den Anfechtungen des Lebens. Sein G ottvertrauen und seine G ottes­ furcht w aren stärker als der natürliche T rieb, sich selbst und seine eigene Geltung auf Kosten anderer zu erhalten und zu erh öh en . E r

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hat allen Sp ott und alte B osh eit seiner Gegner (auch sein heiliges Leben w a r umzingelt vom Haß seiner Feinde), ertrag en in der G ew ißheit: meine E hre, mein guter Ruf hängt nicht von dem ab, w as die anderen M enschen denken, sondern von dem, w as Gott von mir denkt. Und aus dieser G ottesfurcht und aus diesem G ottvertrauen sog seine ein zig ­ artige vergebende Liebe zu seinen M itm enschen immer neue K raft. So , w ie Gott im Himmel seine Sonne scheinen läßt über G erechte und U ngerechte, ohne zu fragen, ob sie es auch verdient haben, so hat e r die Sonne seiner V ergebung auch strahlen lassen nicht nur über die, die e r g ern mochte, sondern auch über die, deren Haß ihn quälte. Und so hat er auch in den schw ersten Leidensstunden in die T at um gesetzt, w as er so oft gepredigt hatte: „Darum seid barm herzig, w ie auch euer V ate r barm herzig ist. Richtet nicht, so w erdet ihr auch nicht gerichtet. V erdam m et nicht, so w erdet ihr nicht verdam met. V erg ebet, so w ird euch vergeben. G ebet, so w ird euch gegeben; denn eben mit dem M aß, mit dem ihr m esset, w ird man euch m essen.“ Liebe Freunde, sagt selbst: ist es nicht einfach unm ittelbar einleuchtend, daß w ir keine A ngst vor dem Leben zu haben und aus dem Leben w egzulaufen brauchen, w o diese Regeln unter uns in K raft steh en ? W o sie anerkannt sind, da w ird unser Leben fest und beständig, unser persönliches Leben, das Leben in der Fam ilie und am A rb e its­ platz. Da leuchtet das g roße Licht der A uferstehung aus Sünde und Tod, das w ir am E nde der Zeiten voll erw arten , schon jetzt hier und da hinein in unser arm es Leben in dieser Zeit, und w ir haben einen V orgeschm ack des ew igen Frieden G ottes schon jetzt mitten in allem Zank und S treit, der unsere T a g e verbittert.

Nun steht der Entschlafene vor dem T hron des höchsten R ichters und schaut sein Erdenleben an mit den sehenden Augen G ottes. Nun sieht er sich und uns, w ie w ir in W irklichkeit sind, — und schämt sich. A ber auf dem Richterstuhl sitzt Er, der aller W elt B osh eit e r ­ fuhr und doch vergeben hat, E r, der Teufel, Sünde und Tod besiegt^ eben durch sein Erleiden und V ergeben. Auch w ir w erden einmal vor diesem T hron stehen und unser Leben arisehen müssen mit den hellen Augen Gottes. Auch w ir w erden uns dann schäm en müssen. Denn w ir w erden dann sehen, w ie sehr Gott der H err alle T age unsere Herzen suchte, damit w ir sie ihm schenken sollten, und wir w erden dann einsehen, w ie blind w ir gew esen sind in Hinsicht auf all das Gute, w as e r uns getan hat und noch tut. So stehen wir jetzt gew isserm aßen mit dem Toten gem einsam vor G ottes Angesicht, w ir hier und er dort, und legen in Demut seinen Leib in G ottes A cker und bitten den barm herzigen R ichter: Herr, gib du selbst ihm deinen Frieden, den er nicht finden konnte, solange e r lebte unter uns. Amen!

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