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Studium Volkswirtschaftslehre - Prof. Welfens

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(1)

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(www.eiiw.eu) 1

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens, Jean Monnet Chair for European Economic Integration and Chair in Macroeconomics, University of Wuppertal © 2010 Grundlagen der

Volkswirtschaftslehre/Makroökonomik/EU-Integration

„ Empfohlenes Buch:Welfens, P.J.J., Grundlagen der Wirtschaftspolitik.Institutionen –

Makroökonomik – Politikkonzepte, Heidelberg: 4. A.

„ Zudem: Monatsberichte der Dt. Bundesbank

„ Monatsbericht der Europäischen Zentralbank (www.ezb.org)

„ Auszugsweise: Gutachten Sachverständigenrat zur Begutachtung der ges.wi. Entwicklung (via Website Statistisches Bundesamt zugänglich)

„ Website der Europäischen Kommission

Studium Volkswirtschaftslehre/

Makroökonomik

„

Volkswirtschaftslehre

befasst sich mit u.a.

„ Wirtschaftsordnung: Soziale Marktwirtschaft…

„ Gesamtwirtschaftlicher Güterproduktion

„ Gesamtwirtschaftlicher Güternachfrage

„ Beschäftigung/Arbeitslosigkeit; Inflation (d.h….)

„

Studium (BA)

„ Vorlesung (Pflicht)

„ Übung (Pflicht)

„ Tutorien + Internet-Selbsttest + alte Klausuren

„ Private GruppenarbeitProf. Dr. Paul J.J. Welfens

(www.eiiw.eu) 2

Bergische Universität Wuppertal

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(2)

Erfolgreiche Wirtschaftswissenschaft/

Volkswirtschaftslehre (Master: in English) in Wuppertal:

Top 6 in D, top 2% in Europa

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(www.eiiw.eu) 4

EIIW at the University of Wuppertal (left); Team in Brüssel (Kommission)

P.J.J. Welfens, www.eiiw.eu (2010) 5

EIIW (Campus Freudenberg) = Schnittstelle Wirtschaftswissenschaft, Politik, Wirtschaft internationale Forschung www.econ-international.net

EIIW www.eiiw.

eu(contra Sarrazin)

Journal International Economics and Economic Policy

Englisch Lernen

fürStudium u. Beruf

(3)

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(www.eiiw.eu) 7

Wissenschaftliches Studium

Wissen erwerben und KRITISCH vertiefen

Fähigkeiten entwickeln Mit anderen Lernen

Gute Basis legen, um später vernünftiges Einkommen zu erzielen;

Möglichkeit, die Wirtschaftentwicklung/die Welt zu beeinflussen

Aufbau Studium: Hier

Volkswirtschaftslehre (VWL)

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(www.eiiw.eu) 8

Wissenschaftliche Analyse

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(4)

Welche Themen behandeln wir (Beispiele)?

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Es gibt einMüll- und Emissionsproblem (CO2, Global Warming)

Wo Theorie sich bewähren muss (wo man nicht nur auf Erfahrungswissen bauen kann)

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IKT = Informations- und Kom- munikationstechnologie

Interessante „Fälle“

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(5)

Deutschland (20 Jahre Wiederver- einigung): 2009 Lohnunterschiede Männer/Frauen; West/Ost-Deutschl.

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(www.eiiw.eu) 13

-24,7%

-5,7%

-12,9%

-30,3%

-7,5% -34,3%

14,02€

20,12€ 15,16€

13,21€

Früheres Bundesgebiet einschl. Berlin

Neue Länder

Rolle von Erwartungen;

Siehe2010SPIEGEL- Studie (Arminger)

WESTDEUTSCHLAND

EX-DDR

Deutschland/EU:

Elektronikmüll in EU-Ländern

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Von Theorie zum Handeln

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(6)

Ist Wirtschaftstheorie zu etwas nützlich?

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(www.eiiw.eu) 16

Buch: Transatlantische Bankenkrise (S. 158f),

„

Manuskript im Oktober 2008 abgeschlossen – mit Warnung auf S.158f. vor Griechenland- /Eurokrise

„ Version digital im Oktober 2008 an Kanzleramt/öko- nomischen Chefberater, Buch im Frühjahr 2009

„ Als Griechenland-/Eurokrise im Frühjahr 2010 sich dann manifestierte, war Kanzleramt überrascht;

keine Vorbereitungen auf absehbare Krise

„ Griechenland-/Eurokrise kommt in 2011 neu hoch…

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(www.eiiw.eu) 17

Zeitliche Staffelung der Analyse

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(7)

Felder der Analyse; wichtig Markt (p in €/Mengeneinheit!)

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(www.eiiw.eu) 19

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(www.eiiw.eu) 20

Knappheit als Grundproblem

„

Im Schlaraffenland Güter relativ zu Bedürfnissen im Überfluss vorhanden;

„

Reale Welt: Es gibt eine

Verwendungskonkurrenz bei den Gütern bzw. Produktionsfaktoren (Arbeit, Kapital etc.); der Mensch muss über alternative Verwendungsmöglichkeiten der Produktions- faktoren entscheiden = Knappheit mindern

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

A.1 Untersuchungsgegenstände der Volkswirtschaftslehre

A.1.1 Ausgangspunkte der VWL (1)

Nutzen der Volkswirtschaftslehre als Wissenschaft, die Wirtschaftsprozesse in Volkswirtschaften, Regionen, Sektoren bzw. Unternehmen + Haushalten im Marktprozess untersucht: FIRMA X, Verband Y, Politiker Z interessiertan Analyse Es geht u.a. um die

Preise von Güternund Produktionsfaktoren(Arbeit, Kapital),die Höhe der Produktion, Arbeitslosenquote...

Es geht auch um Analyse von Anreizen, Ausgestaltung von Institutionen– zwecks Wohlstandssteigerung /auch NPÖ Grundsachverhalte des Wirtschaftens...

(8)

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(www.eiiw.eu) 22

Charakteristika einer modernen Volkswirtschaft

„ Knappheit: Spannungsverhältnis zwischen Bedürfnissen und Ressourcen bzw. vorhandenen Gütern

„ Arbeitsteilung: Menschen spezialisieren sich, tauschen Leistungen aus, und zwar national und international (21. Jahrhundert: Globalisierung)

„ Interdependenz(gegenseitige Abhängigkeit) bzw.

Unübersehbarkeit: Arbeitsteilung im wechselseitigen Wirtschaftsprozess steigert Produktivität, aber schafft gegenseitige Abhängigkeiten & Intransparenz...

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Charakteristika einer modernen Volkswirtschaft

„ Dynamik: technisch, demographisch, ökologisch bewältigen;Modernisierung als Bedrohung empfunden (Kirche: Kopernik. Wende/Fernrohr; Industrialisierung)

„ Interessengebundenheit ökonomischen HandelnsMenschen haben unterschiedliche Interessen/Machtposition...; Konflikte sinnvoll lösen

„ Internationalität:Es bestehen in offenen

VolkswirtschaftenBeziehungen zu Ausland via Handel, Kapitalverkehr (Direktinvestition + internationale Portfolioinv.), Migration, Technologiehandel, Internet

Dirketinvestiition= Investition eines multinationale Unternehmens im Ausland; Porfolioinv. Ist rein renditeorientiert, kein unternehmerisches Engagement = Beteiligung <10%

Konkurrenz und Kooperation der Länder

„

Kooperation zwischen Ländern bei gemeinsamen Interessen; in Nachbarschaft

„

Konkurrenz um Einfluss (ökonomisch, politisch); Wettbewerb der

Wirtschaftssysteme – Set von Regeln und Institutionen im Bereich der Wirtschaft

„

Gemeinsame Herausforderungen

„ Umwelt (Flüsse/Meere; saubere Luft, Klima); WI

„ Stabilität (Konjunkturfragen; Finanzsystem)

„ Wohlstand erhöhen Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(www.eiiw.eu) 24

(9)

Rolle von Volkswirtschaftslehre als Wissenschaft

„

Beschreibung; Systematisierte Fakten zu Einkommen, Beschäftigung, Innovationsstärke (Patent), Arbeitslosenquote, Inflation, Pro-Kopf- Vermögen, Fiskal-, Geld-, Innovationspol. etc.

„

Analyse= Erklärung; Basis für Prognose

„

Wirtschaftspolitik: Gestalten der Wirtschafts- ordnung (Ordnungspolitik) & Eingriffe; lokal, national…; supranational; via Internationale Organisation

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Europäische Integration: Vielfalt kooperativ effizient gestalten

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Grundproblem in Marktwirtschaft:

Ressourcenallokation

„

In Unternehmen wird produziert für Markt

„ Auf Basis von Ressourcen bzw. Preissignalen vom Markt: bei Wettbewerb bestimmen Konsumenten, was die Unternehmen produzieren

„ Annahmen: Unternehmen maximieren ihren Gewinn; Haushalte wollen Nutzen maximieren

„ Marktmäßige Allokation: dezentrale Lenkung der Ressourcen in alternative Verwendungsbereiche

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(10)

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Knappheit effizient

bewältigen?!/Begriff Allokation

„

In der Realität wird über die Verwendung des Ressourceneinsatzes (z.B. 100 L Öl; oder 100 h Zeit) auf konkurriende

Verwendungszwecke entschieden = Entscheidung über Ressourcenallokation;

bei bestimmtem Ressourcenpreis p

i

, Güterpr. p

j

„ 30 L Öl für Heizen

„ 60 L Öl für Autofahren

„ 10 L Öl als Vorprodukt im Pharmasektor eingesetzt Wie verändert sich Aufteilung(Ressourcenallokation),wenn pisteigt?

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Auf- und Abstiegsprozesse in der Weltwirtschaft (y); unterschiedliche Landesgröße (Bruttoinlandsprodukt Y)

Australien...

EU-Beitrittsländer (Estland... Polen)

ASEAN-Länder Entwicklungs-

länder, INDIEN CHINA

y (Pro-Kopf-Eink.) USA CH, EU

Y

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Grundfragen der

Volkswirtschaftslehre (Auswahl)

„ Warum gibt‘s arme Länderund reiche Länder (y)?

„ Welche Bedeutung hat Wirtschaftsordnung (Institutionen, z.B. Europäische Zentralbank)?

„ Welche philosophischen Ideen wirtschaftlich wichtig?

„ Welche ökonomischen Effektehaben Handel und Kapitalverkehr: auf Einkommen, Beschäftigung etc.

„ Die Rolle des Staatesfür effizientes Wirtschaften?

„ Wie mißt man die gesamtwirtschaftliche Leistung eines Landes; wie Stärke/Schwäche messen? (VGR!)

(11)

Wertschöpfung innerhalb der Landesgrenzen

„

Bruttoinlandsprodukt: Bezeichnet die Wertsumme aller neu erstellten Güter und Dienstleistungen in der abgelaufenen Periode in einem Land (Beispiel: Gütermenge Brot q zu Preis p und Gütermenge Milch Q, Preis p‘:

Wertschöpfung = pq + p‘Q)

„ Nominal= zu laufenden Preisen

„ Reales Bruttoinlandsprodukt:Y = zu konstanten Preisen(in Gütereinheiten)

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(www.eiiw.eu) 31

Hinweis: Brutto/Netto

„

Bruttoinlandsprodukt – Abschreibungen auf Kapitalbestand K = Nettoinlandsprodukt

„

Bruttoinvestitionen = dK/dt (t ist Zeitindex) plus Reinvestitionen (gleichbedeutend mit Abschreibungen)

„ Z.B. K0= 100; Abschreibungsrate δ= 0.1 (10%)

„ Bruttoinvestitionen 15: Also ist K1= 105 (im Zeitpunkt 1); die Nettoinvestition = 5

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(www.eiiw.eu) 32

Wachstumsrate (g

Y

)

„

Jährliche Änderungsrate von Y (g

Y

)

„ (Y1– Y0)/Y0; Beispiel (110-100)/100 = 10%;

„ Wenn jährliche Wachstumsrate, dann Y1für laufendes Jahr (oder Quartal), Y0Wert aus Vorjahr (relevantes Vorjahresquartal)

„ Merke: wenn sehr kleines Zeitintervall (t Zeitindex):

gY:=[dY/dt]/Y = dlnY/dtist Wachstumsrate;

also eine Grafik mit lnY auf Ordinate und t auf Abszisse zeigt bei der Steigung des Graphen (tgα) die Wachstumsrate an Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(12)

2 Fragen:

„

Umsatz U = Preis p mal Menge q;

„

Wenn p um 5% wächst, q um 2%, wie groß ist Wachstumsrate (g) des Umsatzes?

„ gU= 5%+2% ≈7% (Beispiel: 2 €/kg mal 50 kg im Ausgangszeitpunkt; neu: 2,1 mal 51 = 107,1 €)

„

Bruttoinlandsprodukt

Y = Konsum C +Investition I

; wie groß ist g

Y

, wenn g

C

= 2%, g

I

=6%;

Antwort Wachstumsrate g

Y

=2,8% (Wieso?...)

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Hinweis für Differenzieren bzw.

Wachstumsraten

(t Zeitindex; g steht für Wachstumsrate in %; gA:=(dA/dt)/A)

„

Wenn A(t) = B(t) C(t); Umsatz = Preis x Menge

„ dlnA/dt = dlnB/dt + dlnC/dt; also gA= gB+ gC

„

Wenn A(t)= B(t) + C(t); dA/dt =dB/dt + dC/dt

„ Links mit 1/A und rechts mit [B/B]/A bzw. [C/C]/A multiplizieren; also gA= [B/A]gB+ [B/C]gC

„

Y = C(t) + I(t);

geschlossene Wirtschaft ohne Staat

„ gY=[C/Y]gC+[I/Y]gI= cgC+(1-c)gI; sei c:=C/Y= 0,8, gC=2%, 1-c=0,2, gI=6%; gY=1,6%+1,2%= 2,8%

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(www.eiiw.eu) 35

USA als Fallbeispiel für Wachstums- raten bei realem Bruttoinlandsprodukt, Investitionen, Konsum 2007 etc.

„ Wachstum

07: 2,0%; 08: 0; 09: -2.6% 10(Q1):0.9%

„

Investitionen USA 07: -0.5, -1.5, -3.4, 0,8%

„

Privater Konsum USA 07: 1.6, -0.2, -0.8, 0,3%

„

(nicht aufgeführt ist hier der Einfluss der Staatsnachfrage und der Nettogüterexporte)

„

USA sind größte Wirtschaftsmacht der Welt=

etwa 20% des Weltbruttoinlandsproduktes

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(13)

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(www.eiiw.eu) 37

Reales BIP-Wachstum (in %) (M, Q, Y)

-4 -2 0 2 4 6 8 10 12

1971 1973

197 5

197 7

197 9

198 1

198 3

1985 1987

1989 1991

1993 1995

1997 1999

2001 200

3 200

5 200

7

USA UK

Frankreich Deutschland EU15

Quelle: Eurostat

Wachstumsraten in % pro Jahr

Frage zu Wirtschaftswachstum

„

1) Brauchen wir Wachstum? (% Zuwachs von Güterkonsum bzw. Gütermenge p.a.?)

„

2) Warum schwankt das Wachstum im Zeitablauf?

„

3) Kann Staat Abschwungsphasen mildern?

„

4) Warum dominiert die US-

Wirtschaftsentwicklung Europa +Asien +…?

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(www.eiiw.eu) 38

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens Arbeitslosenquote in ausgewähltern Ländern (in %) (M, Q, Y)

0 2 4 6 8 10 12 14

1970 1972

1974 1976

1978 1980

1982 1984

1986 1988

1990 1992

1994 1996

1998 2000

2002 2004

2006

USA UK

Frankreich Deutschland EU25

Quelle: AMECO Database

Arbeitslosenquote =gemeldete Arbeitslose/Beschäftigte (+Selbständige

(14)

Eindruck zur Arbeitslosenquote im Zeitablauf

„

Eindruck bzw. Fragen:

„ Arbeitslosenquoten steigen langfristig an

„ Ist hier Trend zu Massenarbeitslosigkeit zu erkennen?

„ Was kann man dagegen machen?

„ Wieso sinkt neuerdings 2009/2010 die Arbeitslosenquote in Deutschland? I

„ In USA ist die Arbeitslosenquote gestiegen auf 10% in 2010; betrug nur 4,6% in 2007

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(www.eiiw.eu) 40

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(www.eiiw.eu) 41

0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50

1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007

) Y und Importanteil am BIP von Deutschland (in %) (M, Q, -

Export

Exportquote Importquote

Quelle: Eurostat

Exportquote: = X/Y Ein Indikator für Globalisierung

Inflation und Nominalzinssatz

„

Inflation: Änderungsrate des Preisni- veaus P ; dieses ist eine gewichtete Summe der Einzelpreise aller (neu erstellter) Güter und Dienstleistungen; Inflation heißt g

P

>0

„

Nominalzinssatz i ist der Zins für Kredit (im

Kreditvertrag); als

Realzinssatz r bezeichnet man die Differenz von i und gP

. Üblicherweise

ist der Realzinssatz positiv. Man kann zeigen,

dass gilt i= r + g

P Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(15)

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(www.eiiw.eu) 43

Inflation und Nominalzins in der Eurozone (in %) (M, Q, Y)

0 2 4 6 8 10 12

1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007

langfristige Zinssatz Inflation

Quelle: Eurostat, AMECO Database

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(www.eiiw.eu) 44

Aktienindices ausgewählter Länder (1995=100) (M, Q, Y))

0 50 100 150 200 250 300 350 400

1987m01 1987m08 1988m03 1988m10 1989m05 1989m12 1990m07 1991m02 1991m09 1992m04 1992m11 1993m06 1994m01 1994m08 1995m03 1995m10 1996m05 1996m12 1997m07 1998m02 1998m09 1999m04 1999m11 2000m06 2001m01 2001m08 2002m03 2002m10 2003m05 2003m12 2004m07 2005m02 2005m09 2006m04 2006m11 2007m06 2008m01 2008m08

EUROSTOXX50 DAX30

FTSE100 (UK) NIKKEI225 (JAPAN) US DJ Industrial Average

Quelle: Eurostat.

Aktienkurse schwanken stark;

warum starke Schwankungen?

„ 1) Was sind Aktien überhaupt? 2) Warum gehalten?

„ (1) Verbriefte Eigentumsrechte an Maschinen+Anlagen/Gebäuden/Patenten bei börsennotierter Firma; aus Firmensicht=Eigenkapital

= Träger von Risiko bei Firmen; Kurs kann auf 0 gehen

„ (2) Wer Aktien kauft, erwartet Rendite via Dividendenzahlung; oder aber – bei Null Dividendenzahlung –eben (erwartete) Kurssteigerungsrate (>0)

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(16)

Wie ergibt sich „fundamental“ der Ak- tienkurs P‘? (ln(1+x)≈x für kleines x)

„

Aktie=Anrecht auf Dividendenzahlungen jetzt (Zeitpunkt t) und in Zukunft

(t+1 , t+2

…∞)

„

P‘(t)=

diskontierteSumme künftiger erwarteter

Di- videndenzahlungen (D‘); Diskontierung heißt Division durch

(1+Zins)expt

; P‘=

∑[E(D‘)/(1+Zins i)exp t]:

„

Zeige: P‘(t)= E[(D

t+1

)+(1-δ)P‘

t+1

]/(1+r

t+1

) ;

„ P‘/P‘t+1= E[Dt+1 /P‘t+1+1-δ]/(1+rt+1); ln(1+x)≈x

„ ln(P‘/P‘t+1) ≈E(Dividendenrenditet+1) -δ– rt+1;

„ also rt+1≈Kurssteigerungsrate +E(Div.renditeProf. Dr. Paul J.J. Welfens t+1)+δ

(www.eiiw.eu) 46

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(www.eiiw.eu) 47

Grundfragen VWL (Teil 2)

„ Warum ist Wettbewerbbzw. Wettbewerbspolitik so wichtig für die Verbraucher?

„ Wie kann der Staat Konjunktur (Boom/Rezession) und Wachstum oder Inflation und

Beschäftigungbeeinflussen? Wirtschaftspolitik USA/EU/D...

„ Was ist Globalisierung?(+/-); welche Rolle haben internationale Organisationen(IWF, WB, EU...)

„ Anmerkung VWL:Logische Perspektive 2-Land- Modell: Nettoimport I = Nettoexport II; wenn Ex- port – Import in I <0, dann Exp.>Imp. in Land II

Wie rational sind Aktionäre?

Zeitunglesen /Aktienkurse

„

Lütkepohl et al. 2010

(German Economic Review):

„ Man kann zeigen, dass kausal („Granger-kausal“

im statistisch/ökonometrischen Sinn) die Aktienkurse auf Zeitungslese-Häufigkeit bzw.

Käufe von Wirtschaftszeitungen (UK: Financial Times) wirkt; bei steigenden Kursen mehr Zeitungskäufe; bei sinkenden Kursen weniger Leser/innen –

WIESO?

„ FESTINGER (1951): Kognitive Dissonanz, d.h….

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(17)

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(www.eiiw.eu) 49

Wirtschaft und politische Macht

Wirtschaftsexpansion= Land wichtiger Partner für Handel/Kapitalverkehr...

Wirtschaftsexpansion=

starke Ressourcen- &

Steuerbasis Wirtschaftsexpansion

=Land attraktiv f. Investoren

Politische Macht eines Land hängt positiv von florierender Wirtschaft ab Land I: 1% Wachstum von y pro Jahr (y0x2 in 75 J.); II: 3% p.a. (x9 in 75J)

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(www.eiiw.eu) 50

Grundlagen: Knappheit und Produktionsfaktoren

„ Es gibt ein grundlegendes Spannungsverhältnis zwischen Bedarf und verfügbaren Gütern und Dienstleistungen: Es gibt also Knappheit, die es bestmöglich („effizient“) zu mindern gilt.

„ Produktion Y erfolgt auf Basis von Produktionsfakto- ren: Arbeit, Boden (Natur), Kapital, technisches Wissen – steigt Menge & Qualität, so steigt Y

„ Mensch bzw. wachsende Menschheitwünscht steigende Güterversorgung – wie jetzt und in Zukunft möglich?

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Analysebereiche der VWL

„ Beim Wirtschaften sind nicht nur Unternehmen bzw.

Arbeitnehmer für Produktionsergebnis relevant, sondern es gibt auch – u.a. anreizbezogen – Beitrag der realisierten Wirtschaftsordnungund der Wirtschaftspolitik;

„ Volkswirtschaftslehre befaßt sich u.a. mit Wirtschaftsentwicklung, -ordnung, -politik (national bis Weltwirtschaft)

„ Analyse von ökonomischen Differenzenim Zeitablauf und im Querschnitt; Frage nach Rolle von Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik

(18)

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(www.eiiw.eu) 52

Einige wichtige Fragen in VWL

„ Wie kann man Knappheit EFFIZIENTüberwinden?

„ Welche Anreizewirken jeweils auf Akteur(e) am Markt?

„ Wie ergeben sich Preise, Absatzmengen auf Märkten?

„ Existiert Marktgleichgewicht?

„ Ist Gleichgewicht stabil?

„ Anpassungsfähigkeit von Systemen im Zeitablaufbzw.

veränderliche Rolle des Staats?

„ Wie entwickeln sich die realen (also inflationsbereinigten) Einkommen?

„ Warum Arbeitslosigkeit, Inflation(Interdependenz Wi./Pol)

„ Rolle von Staatsschuld, Steuern; Gesundheitssystem/Reform

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(www.eiiw.eu) 53

Analysemethoden

„ Wirtschaftsgeschichte als Sammlung von Erfahrungsmaterial

„ Aufstieg Europas; Aufstieg Europas, Aufstieg Chinas, Zerfall UdSSR/DDR

„ Modellanalyse:mathematische – auch grafische – Analyse;

formale Darstellung eines Entscheidungsproblems bzw.

ökonomischer Entwicklung. Parameteranalyse

„ Empirische/statistische Analysen, um systematisch (mit Datenbasis) Erklärungsfaktoren von Phänomen X zu bestimmen; Zeitreihenanalysen (z.B. für 1 Land), Querschnittsanalysen (Daten von x Ländern!),…

„ Simulation

„ Vergleichende internationale Analyse

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Ausgewählte Probleme im Focus der Volkswirtschaftslehre

Inflation Deflation

Finanzie- rung Staat

Internat.

Wirtsch.

beziehung Staat vs.

private Wirtschaft Arbeits-

losigkeit

VWL

(19)

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(www.eiiw.eu) 55

Ergänzende Fragen (selten

gestellt; z.B. Kosten von Kriegen, Hurricans, Malaria etc.)

Kriege Epidemien

Natur- katastrophen

Zerstörung von Vermögen, Verlust an Le- ben; Leid

Unangenehme, z.T. seltene Ereignisse;Analyse Vergangenheit, und t

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(www.eiiw.eu) 56

Staat und Wirtschaft

„

Staat und Wirtschaft mit drei Facetten

„ Staat setzt Regeln und Institutionen, die Rahmen für Entscheidungen von Unternehmen und Haushalten vorgeben (Nebenbedingung!); Regeln + Institutionen können hilfreich bei Knappheitsmin- derung sein; oder aber schädlich (s. DDR)

„ Staat =Nachfragerin Wirtschaft (Verteidigung...)

„ Staat ist z.T. Anbieterin Wirtschaft (Bildung, Bahnverkehrsdienste, Gesundheitssystem...)

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

Soziale Marktwirtschaft in Deutschland (Ludwig Erhard, Müller-Armack)

„ Soziale Marktwirtschaft ist eine

Wirtschaftsordnung[=Set von Regeln und Institutionen], die auf Basis von privatem Eigentumund Wettbewerb auf Märkten

„ leistungsmotivierendfür Produktion bzw.

Einkommenserzielung ist; zugleich auch

„ sozialen Ausgleichzugunsten ärmerer Schichten erzeugt; u.a. durch Sozialpolitik

Konflikt zw. Besteuerung/Sozialpolitik und Leistungsmotivation

(20)

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(www.eiiw.eu) 58

Warum bedarf es einer

Wirtschaftsordnung als Rahmen für einzelwirtschaftliche Entscheidungen?

„ Arbeitsteilungbzw. Spezialisierung, was Spe- zialisierungsgewinn & Abhängigkeiten bringt

„ Unüberschaubarkeit:Probleme bei Erwar-

tungsbildung(s. Besuch in Land ohne Wirtsch.ordnung)

„ Potenzielle Konflikte- Menschen haben

unterschiedliche Interessen; eine gewisse Kontrolle durch Regeln & Institutionen nötig

„ Sinnvolle (effiziente) Koordinationmillionenfacher Einzelaktivitäten notwendig

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(www.eiiw.eu) 59

Weltwirtschaftliche Perspektive:

Einwohnerzahl, Pro-Kopf-Einkommen, Arbeitslosenquoten, Inflationsraten,…

USA

Asien

NICs (Newly Industrializing Countries) & Entwicklungsländer Europa

Änderung der Bevölkerungszahl Technischer Fortschritt

Wertewandel Politische Schocks Klimaänderungen etc.

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Gestaltung und Eingriffe durch Staat/Wirtschaftspolitik

Weltwirtschaft

Nationalstaat(en)

Internationale Organisationen (z.B. G-8, IMF, Weltbank, WTO

Regionale Organisationen (z.B. EU, OECD)

Zentralstaat Bundesländer Gemeinden

(21)

Prof. Dr. Paul J.J. Welfens

(www.eiiw.eu) 61

Volkswirtschaftslehre mit 2 Teilbereichen

Volkswirtschaftslehre

Mikroökonomik Makroökonomik

Statistik, Jura, Soziologie=Hilfs-

wissenschaften

Makroökonomikbehandelt gesamtwirtschaftliche Sachverhalte; z.B. Höhe der ge- samtwirtschaftlichen Produktion („Bruttoinlandsprodukt“=Produktion aller neuer Güter und Dienstleistungen innerhalb des Landes in abgelaufener Periode;

Höhe der Inflationsrate (prozentuale jährliche Änderungsrate des Preisindexes (fasst alle Einzelpreisänderungen auf Märkten i, j gewichtet zusammen); Arbeitslosenquote (dh Relation von Arbeitslosen zu Beschäftigten –oder zu Erwerbspersonen)

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Ökonomisches Prinzip:

Allgemeines Klugheitsgebot

„

Knappheit optimal zu mindern, verlangt nach Beachtung des ökonomischen Prinzips:

„ Ausprägung Minimalprinzip: Ein gegebenes Ziel (Produktionsmenge) mit geringstmöglichem Mitteleinsatz erreichen

„ Ausprägung Maximalprinzip: Mit gegebenem Mitteleinsatz höchstmöglichen Zielerreichungsgrad (maximale Produktion) realisieren

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Mikroökonomik: Modellanalyse &

verhaltensorientiert/empirisch;

„ Mikroökonomik(kleine Einheiten-Analyse)

„ Haushaltstheorie; wie verhält sich Familie Müller/Herr Müller/Frau Müller bei Konsum (Nutzenmaximierung bei Nebenbed. Budgetrestriktion),Ersparnis, Arbeitsangebot (!)

„ Unternehmenstheorie(ähnlich der BWL; wie verhalten sich Unternehmer – z.B. als Gewinnmaximierer)

„ Preistheorie – Angebot und Nachfrage bei gegebener Zahl der Anbieter/Nachfrager, gegeb. Produkt treffen zusammen

„ Wettbewerbstheorie:analysiert Einzelmärkte bei Auftreten neuer Produkte oder bei Prozeßinnovationen (Kostensenkung); Schumpetersche Perspektive

(22)

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Überlegung zu Mikroökonomik: Nachfragkurve DD – Nachfragemenge qdist negative Funktion von Preis p & anderer Einflüsse..(d=demand).

p

0 q

DD0

DieLage der Nachfragekurve DD0hängt ab vom Pro-Kopf-Einkommen y, Bevölke- rungszahl B;hier als gegeben angenommen

Nachfragefunktion qd=qd(p, y0, B0);

q ist negative Funk- tion von Preis p: je höher p, desto ge- ringer Nachfrage qd; y0, B0heißen Lage- Parameter (wie weit weg von 0) Prohibitivpreis

Sättigungsmenge

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Effekt einer Erhöhung der Einkommen aller Nachfrager = Verschiebung der Nachfragekurve nach rechts

p

0 q

DD1 DD0

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Mikroökonomik: Angebotsseite auf dem Markt – angebotene Menge ist positive Funktion von p & anderen Einflüssen: SS(p,...)

p

0 q

SS0

qs= a+bp

Lageparameter sind z.B. Energiekosten (kommt in a zum Ausdruck); oder auch der erwartete Preis pE in der Periode t+1.

Angebotskurve = Grenzkostenkurve (k‘); k‘ isterste Ab- leitung Kostenfktn, ...

(23)

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Schnittpunkt von Angebots- und

Nachfragekurve bestimmt Gleichgewicht auf dem Markt: ALLE kaufen zum Preis p

0

p

0 q

DD0 SS0

E0 p0

q0

bei WETTBEWERB Gleichgewichts- preis ist p0, Gleichgewichts- Menge ist q0. Umsatz =p0q0; der Preis = Grenzkosten!

Was geschieht, wenn DD0nach rechts verschoben?

positive Grenzkosten k‘

(k‘=Kosten einer zusätzli- chen Produktionseinheit)

B A

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Massenproduktionsvorteile

(sinkende Grenzkosten in einigen Sektoren, z.B. PKW, Stahl, Chips)

Beachten: bei Abweichung von Wettbewerbspreisbildung gilt nicht Preis=Grenzkosten! (&Faktorpreisbildung betroffen) In Standardmodellen wird angenommen, dass gewinn- maximierende Unternehmen für die Produktionsseite stehen: homogene gehandelte Güter. Im Gleichgewicht ist der Marktpreis p = Grenzkosten k‘

Ggf. zu prüfen, ob Abweichungen von der beschriebenen Konstellation zu besonderen Politik-Problemen führt?

Beachten für 2-Güterwelt (mit Grenz- nutzen bei Gut q: ∂U/∂q:=U‘)

„

Nutzen U des Haushaltes hänge ab mit der Menge an Konsum von q (Gut 1) bzw. Q(Gut 2)

„

U(q,Q); jeweils positiver Grenznutzen für beide Güter (Brot und Kuchen);

„ Grenznutzen ist der Nutzen der zuletzt konsumierten Einheit; dU = U‘qdq+ U‘QdQ

„ Budgetrestriktion Y‘ (Nominaleinkommen= = pq + p‘Q; ist Nebenbedingung bei Nutzenmaximierung

„ Nutzen wird maximal, wenn gilt U‘q/U‘Q=p/p‘

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(24)

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Nominaleinkommen= Größen in Währungseinheiten

„ Stundenlohn W= 20 €/Stunde, p für Brot sei 2€/kg;

dann ist Reallohn w= W/p= 10 kg Brot/h Arbeit

„ Nominaleinkommen Ynin Währungseinheiten: z.B.

100 Euro

„ Realeinkommen= Yn/P ist Einkommen in

Gütereinheiten; =Einkommen zu konstanten Preisen!

„ sei Preis (bzw. Preisniveau P) = 1 Euro pro kg Brot,

„ Yn/P = Y (Realeinkommen Y = 100 kg Brot, falls Yn=100€)

„ steigt P stärker als Yn, sinkt das Realeinkommen

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Standard-Mikroperspektive bei Konsum- nachfrage: Einkommen als Einflussfaktor

„ Konsumverhalten von Familie izu erklären; wovon wird Ci, die Konsummenge (neben dem Preis), bestimmt?

„ Bezeichne Yidas Einkommen von i, τEinkommensteuersatz, gilt – laut Beobachtung [mit Proportionalitätsfaktor ci]; Konsumfunktion

C

i

= c

i

Y

i

(1-τ)= c

i

Y

verfügbar

;

Annahme 0<ci<1 Der Konsum von Familie i ist also proportional zum verfügbaren Einkommen; also gilt: wenn Yisteigt oder τsinkt, dann erhöht sich Ci. Diese Gleichung kann auch modellmäßig hergeleitet werden: Haushalt hat als Nebenbedingung Einkommen Yi(1-τ), will Ui(Ci)=Ciαmaximieren; hier ist α>0 ein Gewichtungsfaktor!

Also Maximierungsaufgabe unter Nebenbedingung.

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Allgemeine Frageperspektive zur Konsumnachfrage

Vermögen Andere

Einfluss- Faktoren*

Realein- kommen Yt

KONSUM int

z.B. Mehrwertsteuersatz,

Realzinssatz

(25)

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Frage nach konkreter Gestalt der

Konsumfunktion ist eine empirische Frage

„ Einfluss von gegenwärtigem EinkommenYtund zukünftigem EinkommenYt+1auf Konsum Ct

„ Einfluss von Vermögen (z.B. Aktienvermögen) auf Konsum; positiv? wie stark? welche Haushalte?

„ Einfluss des (realen) Zinssatzes auf Konsum: hoher Zins = Sparanreiz – also Mehrkonsum in t+1, t+2..., zugleich fließt aber auch höheres Zinseinkommen an Haushalt i bzw. alle Haushalte, was Citerhöhen kann

„ Einfluss von Unsicherheitsgrad der Politik etc.

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Konsumnachfrage (in einer Bäcker-Brot-Volkswirtschaft)

„

C

j

= c

j

[Y

nominalj

/P

j

]; Aussage: sein c

j

=0.8: Bei Realeinkommen von 500 kg Brot, ist Konsummenge C=400 kg, Rest (Weizenvorrat=100) wird gespart

„

C

j

= c

j

[Y

nominalj

/P

j

](1-τ); Konsummenge hängt ab

„ Positiv von Nominaleinkommen

„ Negativ vom Preis des Gutes

„ Negativ vom Einkommenssteuersatz

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Beispiel b) zur Mikroökonomik, wobei C

i

Konsum, Y

i

Einkommen, A‘

i

Vermögen von Individuum j ist

Bezeichne A‘ das reale Vermögen(z.B. Immobilienver- mögen), dann gilt nunmehr für Individuum j folgende Verhaltensfunktion (d steht für demand=Nachfrage):

C

dj

= c

j

Y

j

(1-τ) + c‘

j

A‘

j

;

Annahme: 0<c‘j<1

„ Demnach hängt der Konsum Ciadditiv vom verfügbaren EinkommencjYj(1-τ) ab & vom Vermögen A‘ab; steigt das Vermögen (z.B. Fund einer Ölquelle), dann erhöht sich die Menge Cdj.

(26)

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Makroökonomik

(Betrachtung gesamt- wirtschaftlicher oder sektoraler Aggregate)

Makroökonomik: gesamtwirtschaftl. Analyse

„ Wirtschaftssystemtheorie(Wirtschaftssystem = Wirtschaftsordnung auf Papier plus die faktischen Verhaltensweisen der Menschen – also inkl. norm-abweichendes Verhalten, z.B. Schwarzarbeit), welche Wi.syst.

„ Konjunkturtheorie– erklärt kurz- und mittelfristige zyklische Schwankungenim Auslastungsgrad des Produktionspotentials in der Industriegesellschaft

„ Wachstumstheorie – erklärt langfr.Zunahme der Produktion bzw.

des Produktionspotentials Ypot(K,L,A): max. mögl. Prodution auf Basis der Prod.faktoren in den Unternehmen (Kapital K; Arbeit L, Technologie A)

„ Geldtheorie –3 Geldfunktionen! Re.einheit, Tauschmittel, Wertaufbew.

„ Außenwirtschaftstheorie:Warum handeln Länder, welche H.Struktur?

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Mikroökonomische Fundierung der Makroökonomik

„ AggregierteVerhaltensfunktionen werden i.d.R. aus einem mikroökonomischen Optimierungsverhalten hergeleitet; sind alle Haushalte identisch, so gilt für die gesamtwirtschaftliche Konsumfunktion, also Verhaltensfunktion der Konsumnachfrage:

C = cY(1-τ) + c‘A‘; hierbei 0<c<1; 0<c‘<1 Gesamtwirtschaftlicher Konsum Cist also positive Funktion von Y, A‘; negative von τ Aggregation bedeutet gesamtwirtschaftlich (oder

sektoral) zusammenfassen

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Konsum setzt Produktion Y im Inland (*:=im Ausland) voraus

„

Konsumieren kann man gesamtwirtschaftlich

„ Dank Inländischer Produktion: notwendig ist es zu Arbeiten, zu Sparen bzw. zu Investieren und zu Erfinden=Technologie; Technisches Wissen A,Arbeit L, Kapital K sind Produktionsfaktoren (K=kumulierte Nettoinvestitionen ∑I‘; Bruttoinv.=Nettoinvestition I‘

+Abschreibung);

„ Produktionspotenzial Ypot(L,K,A) =max. mögliche Produktion

„ Bei Verschuldung im Ausland

(Nettogüterimporte, d.h. X-X* <0); Y*<Konsum C*

(27)

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Wohlstand, Akkumulation, Märkte

Güterangebot bzw. Produktion Ypot(K,L,A)

dK/dt:=I‘

Nettoinvestition Güternachfrage

(Konsum C + Investition I)

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A.1.1 Ausgangspunkte der VWL (2)

„ Wirtschaftsordnung

„ Bildung regionaler Integrationsräume

„ Preise sind Signale für Anbieter und Nachfrager

„ Institutionen

„ Kooperation bzw. Austausch von Leistungen

„ Aktionen und durch Interaktionen

„ Knappheit überwinden

„ Handlungstheorie für Individuen

„ Interaktionstheorie

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A.1.1 Ausgangspunkte der VWL (3)

Abb. A.1. Überwindung von Knappheit

Individuelles wirtschaftliches

Verhalten (i)

Interaktion (i mit j etc.) Fähigkeiten

(Arbeit)

Ressourcen (z.B. Kapital)

Fähigkeiten

(Arbeit) Ressourcen

(z.B. Kapital) Institutionen

Überwindung von Knappheit (Güterproduktion, Wohlstand)

Bedeutung von Insti- tutionen:

Erleichtert Erwartungs- Bildung; re- duziert die Transak- tionskosten

(28)

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A.1.1 Ausgangspunkte der VWL (4)

„ arme Länder und reiche Länder

„ monetäre Bewertung

„ Opportunitätskostenkonzept: Kosten im Sinn

alternativer Verwendung(1 h Freizeit= 20€ Arbeitseink)

„ Handelspartner werden profitieren – dies ist das Kennzeichen jeder freiwilligen Tauschbeziehung

„ Werte wie Freiheit, Sicherheit und Wohlstand

„ unterschiedliche Wertvorstellungen

„ Einkommen entstehen via unternehmerische Kombination K,L

„ hohe Produktion pro Kopf (Y/L:=y; Bezug zu

Arbeitsproduktivität) bzw. Beschäftigten; Beschäftigtenzahl L

„ Höhe der Investitionen I (rund 20% des ges.wirtschaftlichen Y)

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A.1.1 Ausgangspunkte der VWL (5)

„ STAAT wirkt durch langfristigeWirtschaftsordnung (Rahmenbedingungen) bzw. die aktuelle

Wirtschaftspolitik

„ WIRTSCHAFTSORDNUNG= Regeln plus Institutionen

„ Institutionen(z.B. Dt. Bundesbank, EZB, BaFIN, ECOFIN...)

„ Stabilität der Rahmenordnung bzw. der Wirtschaftspolitik

„ Eigentumsrechte (lift, liberty, property: Credo in England im 18. Jh.; US Verfassung: life, liberty & persuit of happiness ) und gute Aussichten auf eine positive Rendite sind Basis für hohe Investitionen. Was bedeutet Eigentum ökonomisch...

„ Unklare bzw. widersprüchliche Politikänderungen schwächen die Unternehmensdynamik

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A.1.1 Ausgangspunkte der VWL (6)

„ Exkurs: Adam Smith als Begründer der Volkswirtschaftslehre (1)

„ 1776 “An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations”

„ Eigeninteresse der Individuen

„ Verhalten der Menschen: Sympathie anderen gegenüber, Gesetze aber nötig

„ Zusammenhang gesellschaftlich-wirtschaftliche Entwicklung & Institutionen

„ Märkte bedeuten eine gegenseitige Abhängigkeit

„ persönlicher Freiheit

„ Ausgleich der Machtpositionen verschiedener Gruppen

„ Arbeitsteilung

„ Effizienz- bzw. Produktivitäts- und Wohlstandsgewinne

(29)

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Adam Smith (Fortsetzung)

„ Smith war schottischer Moralphilosoph und Ökonom (Pionier); hochgebildet, weitgereist; argumentiert gegen Merkantilismus, der Exportüberschüsse als Ziel der Politik sieht = Konfliktideologie (in 2-Länder- Welt können nicht beide Länder Überschuss haben!);

Smith für Freihandel, Zölle zu vermeiden

„ Eigennutz bringt gesellschaftlich nützliche Wirtschaftsdynamik; Streben des Menschen, seine Lage zu verbessern; Märkte als sinnvolles

Koordinationsgremium

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Adam Smith (Fortsetzung)

„ Produktivitätsanstiegin Industriezeitalter durch Arbeitsteilung

„ Staat mit beschränkten Aufgaben:

Eigentumsrechte sichern, Rechtssprechung, Verteidigung, Bildungsförderung (auch als Ausgleich gegen industrielle Monotonie);

„ Staat soll Wirtschaft liberalisieren, Monopole, Privilegien abschaffen!Smith auch Ratgeber der britischen Regierung – Aufstieg Englands zur

Weltmacht. Grundeinsichten von SMITH aktuell; Frage ob Marktwirtschaft stabil, Problematik -/(+) externer Effekte auf Märkten(Kosten, die Firma nicht beachtet?)

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Adam Smith (1776: The Wealth of Nations): Erklären der

Grundlagen des Wohlstandes

Abschaffung Privilegien & Monopole; STAAT: Eigentumsrechte sichern, Bildung, Infrastr.

Arbeitsteilung=Pro- duktivitätssteigerung;

international=Freihandel Eigennutz sinnvolles

Motiv für Erwerbs- arbeit; Wettbewerb!

Nutzen der Gesellschaft

(30)

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A.1.1 Ausgangspunkte der VWL (7)

„ Exkurs: Adam Smith als Begründer der Volkswirtschaftslehre (2)

„ Effizienz- bzw. Produktivitäts- und Wohlstandsgewinne

„ Spezialisierung der Arbeiter

„ Bildung: auch als Ausgleich gegen Monotonie des Arbeitslebens

„ Freihandel

„ Abschaffung von Monopolen

„ Koalitionsfreiheit der Arbeiter(Verbesserung der Verha.position)

„ Kernaufgaben des Staates: Verteidigung, Justizsystem, Infrastruktur und Bildung; Eigentumsrechte als Anreize...ALSO, wo möglich Privatisierung = effizienzförderlich

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A.1.1 Ausgangspunkte der VWL (8)

„ Festlegung von staatlichen Aufgaben und Ausgabensowie der Erzielung von Einnahmen

„ verschiedene Politikebenen: EU, Bund, Länder, Gemeinden

„ Kollektivgüter/öff. Güter; Problem Marktversagen – keine Rivalität im Konsum, Ausschl.prinzip gilt nicht

„ Entwicklung in industr. Marktwirtschaften ist zyklisch

„ Wirtschaftswachstum (Def.)machtpolitisch wichtig!

„ Dynamik der Finanzmärkte(Instabilitätspotenzial)

„ Aktienmärkte– wie bestimmen sich Aktienkurse?

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Drei Perspektiven der Volkswirtschaftslehre

Volkswirtschaftslehre

Allokation (Eink.)Vertei-

lung Stabilisierung

Allokation der Produktionsfaktorenergibt Realeinkommen Y und sektorale Produktions- struktur (z.B. Yi/Yj); im Zeitablauf Veränderung der Produktionsstrukturen – STAAT setzt Wirtschaftsordnung als Rahmen für private Entscheidungen & Wirtschaftspolitik Einkommensverteilung:funktional auf Produktionsfaktoren Arbeit L und Kapital K; Um- verteilungspolitik durch den Staat: z.B. erhebt Staat Einkommenssteuern, zahlt Transfers Stabilisierung:Im Zeitablauf ist zyklische Entwicklung von Y festzustellen, Staat soll sta- bilisieren (z.B. Rezession verhindern; in offener Volkswi. gilt dies für Land I UND Land II)

(31)

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Marktwirtschaft bedeutet:

Ressourcenallokation auf Basis

Privateigentum & Wettbewerbsdynamik

Private Eigentumsrechte am Produktionskapital

Internationale Wirtschaftsbe- ziehungen: Han-

del, Kapitalver- kehr(unterscheide Direktinvestition &

Portfoliokapitalverkehr) Innovation: Pro-

dukt- u. Prozess- innovationen Wettbewerb auf Gü-

ter- und Faktormärk- ten: Rolle relativer Preise als Signalgeber

für Anpassungen

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Soziale Marktwirtschaft

„ Marktwirtschaftliche Allokation in Kombination mit Umverteilung des Staates zugunsten Bedürftiger(Arme, Kinderreiche);

„ Rolle von progressiver Einkommenssteuer (d.h.: bei 2000 Euro Monatseink. wird auf erste 1000 € ein Steuersatz von 10% fällig, auf die zweiten Tausend Steuersatz 20%; also Steuerschuld= 300 € pro Monat; Anwendung von Leistungsfähigkeitsprinzip);

„ zudem wichtig ist umlagefinanzierte Rentenversicherung (d.h....); Solidaritätsprinzip in Krankenversicherung (d.h.)

„ Bildung ist weitgehend frei und staatlich organisiert!

Chancengleichheit wesentlich durch Schulsystem zu sichern

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Märkte, Anpassungsprozesse (zyklische+

strukturelle Impulse) bei gegebenen Institutionen

Innovationsimpulse aus In- und

Ausland

Selbststabili- sierung der Märkte?

Anpassungsprozesse auf Märkten; geprägt von globalen (IMF, WTO), EU-basierten und na-

tionalen Institutionen (BaFIN)

(32)

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Makromärkte sind interdependent: Für Gleichgewichtsanalyse nur 4 von 5 unab- hängig; WALRAS-Gesetz (i ist der Zins)

„

Gütermarkt (aggregierte Betrachtung Güteran- gebot und –nachfrage in Volkswirtschaft); Y, P

„

Arbeitsmarkt ( Arbeitsangebot: Haushalte ; Ar- beitsnachfrage: Unternehmen);

Beschäftigung L; W

„

Bondsmarkt(Angebot Wertpapiere/Nachfrage),i

„

Geldmarkt (Geldangebot M von Zentralbank/

EZB

Geldnachfrage privater Haushalte &von Firmen)

„

Devisenmarkt (Angebot an/Nachfrage nach $),e

Schnelle Märktewie Bonds-, Geld-, Devisenm.) vs. langsame: Güter- & Arbeitsmarkt

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5 Interdependente Makromärkte:

Sonderrolle Geldmarkt: Geld ist allgemeines Tauschmittel

Geldmarkt

Arbeitsmarkt Güter- markt

Bondsmarkt(Wertpapier- markt)

Devisen- markt

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5 MAKROMÄRKTE (Blick auf D bzw. Eurozone)

„ Gütermarkt (ggf. unterscheiden handelsfähige Güter;

nichthandelsfähige Güter)

„ Geldmarkt:Hier ist Europäische Zentralbank EZB Anbieter (zus. mit Bankensystem), Nachfrager Haushalte & Firmen

„ Bondsmarktin der Eurozone integriert (iFR= i BRD); Anbieter von Bonds (Firmen, Staat) ist Nachfrager nach Kredit!!!!

„ Devisenmarkt(aus Sicht €-Zone): $; e=Wechselkurs in €/$

„ Arbeitsmarkt:Freizügigkeit, aber meist nationale Arb.märkte Man kann in Makromodellen Gütermarkt nach Sektoren

differenzieren/macht Analyse komplexer, aber oft notwendig

Imagem

Tabelle A.2. Langfristige reale Wachstumsraten pro  Kopf (Bruttoinlandsprodukt pro Kopf) für ausgesuchte  asiatische und lateinamerikanische Länder
Abb. A.4. Ausgewählte Verbindungslinien der volkswirtschaftl. Analyse Volkswirtschaftsle hre
Abb. A.5. Entscheidungsmodell „Homo oeconomicus“
Abb. A.6. Einfacher Gütermarkt
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Referências

Documentos relacionados

Paul JJ Welfens, University of Wuppertal and European Institute for International Economic Relations EIIW The Sino-European Circular Economy and Resource Efficiency SINCERE project